Wohnung ist nicht bezugsfertig zu Mietbeginn (Einzug erst später), kann ich trotzdem die Miete mindern?

5 Antworten

Der Vermieter hat die Pflicht, Dir uneingeschränkt die Mietsache zur Verfügung zu stellen.

Wenn die Wohnung nur teilweise genutzt werden kann, dann ist eine Mietminderung möglich.

Die Höhe einer Mietminderung sollte ein Fachmann festlegen.

Ich würde sagen....keine Wohnung = keine Miete.

@AchIchBins

Keine Miete? Falsch.

Was Du meinst ist eine Sache, die aber dem Fragesteller viel Geld und Ärger kosten kann.

Ist die Wohnung nur zum Teil nicht bewohnbar, so darf die Miete nicht voll gemindert werden.

Ausschlaggebend ist der Vertragsbeginn und nicht der Einzug.

Oder anders: Du müsstest auch die volle Miete zahlen, wenn Du vor Vertragsende ausziehen würdest.

Kann der Vermieter die Wohnung nicht zu dem vereinbarten Termin übergeben, dann kann hier auch die Miete gemindert werden.

Für die Zeit, wo die Wohnung nicht bezugsfertig ist, kannst Du die Miete mindern, wenn bereits ein Mietvertrag ab 1.2. besteht, bis Du in die fertige Wohnung einziehen könntest. Teile das aber dem Vermieter mit, daß Du erst die volle Miete bezahlst, wenn Du in die bezugsfertige Wohnung einziehen kannst. Wie Du nachher den Einzug selbst vornimmst, ist egal, da mußt Du aber die volle Miete zahlen, auch wenn Du noch nicht eingezogen bist.

selbstverständlich! Wenn die Wohnung nicht zum 1. Februar übergeben werden kann, hast Du je Tag 1/30 Anspruch auf Mietminderung.

Die Frage ist dann noch, wie hoch die Mietminderung sein darf und kleine Korrektur:

Im Februar sind es nur 28 Tage.

Ab dem Zeitpunkt des Mietbeginns darfst du bei erheblichen Mängeln die Miete mindern. Du musst dazu nicht in der Wohnung wohnen. Da erst ab 1. März die Wohnung bezugsfähig bzw. bezugsfertig ist, dürfte die Minderung für Februar 100% betragen.

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