Wohngeld Einkommen monatlich wechseln berechnen?

2 Antworten

Nein, wird es nicht. Die Wohngeldbehörde ist gesetzlich verpflichtet, eine Einkommensprognose für die folgenden 12 Monate anzustellen. 

Sollte sich das Einkommen im laufenden Bewilligungszeitraum für mehr als 2 Monate um mehr als 15 % erhöhen, bist du mitteilungspflichtig und musst zu Unrecht erhaltenes Wohngeld ab dem Zeitpunkt der Änderung zurückzahlen. Sollte sich das Einkommen analog verringern, kannst du einen Erhöhungsantrag stellen. 

Oh, Du kennst Dich ja super aus. Noch eine Frage, ich hatte nun 2 Monate hinternander mehr Bruttoeinkommen, im nächsten Monat ist es wieder geringer. Was soll ich Deiner Meinung nach tun, dort bescheid sagen, dass ich es nicht mehr benötig, oder bis zum Bewilligungsende warten und dann das Geld zurück bezahlen? Oder soll ich einfach gar nichts machen?

@Internetall

Wenn es nur zwei Monate waren, brauchst du gar nichts tun. 

Aber dein AG hat gesagt es kann sich ändern,  muss aber nicht.

Schau mal im Bescheid,  da steht wieviel Euro du mehr haben darfst,  damit es dir nicht angerechnet wird. Wenn du drüber bist bei ner Abrechnung musst es sofort angeben.

Hallo Maleficent666 und danke für Deine Antwort. In dem Bescheid steht nur, dass ich angeben muss, dass es sich verändert. Das ist aber jeden Monat unterschiedlich...

@Internetall

Vielleicht wurde bei dir schon die Obergrenze berechnet.  Normal steht da nämlich der Hinweis soviel plus und wieviel minus man haben kann bis zur neu Berechnung.

Ich würde das auf jedenfall der Wohngeldstelle mitteilen. Nicht dass du nachzahlen musst nächstes  Jahr weil das muss man ziemlich schnell begleichen.

Das ist schwer wenn es sich erst in Zukunft ändert.

Hättest das schon die ganze Zeit gehabt,  hätten die einen mittelWert ausgerechnet und dir daraufhin das Wohngeld bewilligt 

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