Wo verbraucht ein Auto am wenigsten?

11 Antworten

Der Absolutverbrauch dürfte auf einer schwach befahrenen flüssig geführten Landstraße am niedrigsten sein. Allerdings kommst Du auf der Autobahn in 1 Std. weiter als auf einer Landstraße und somit ist der BAB-Verbrauch in Liter/100 km grundsätzlich der niedrigst erreichbare. Deine Geschwindigkeit sollte keinesfalls höher liegen als sie im größten Gang beim Drehmoment-Maximum anliegt, weniger Drehzahl bringt zunächst mal noch weniger Verbrauch. Denn dieser entsteht nur bei Verbrennung des Kraftstoffs. Weniger Drehzahl = weniger Verbrennungsvorgänge = weniger Verbrauch.

Oft übersehen: Lastwechsel möglichst vermeiden, falls vorhanden, den Tempomat benutzen. Ich hatte früher mal einen 560 SEL mit 300 PS, da brachte der Tempomat ca 1,5 l Verbrauchsvorteil pro 100 km. Bei den heutigen kleineren verbrauchsoptimierten Motoren ist's weniger, aber 0,5 - 1,0 Liter Ersparnis liegen immer noch drin. Optimale Tempomat-Geschwindigkeit ist meiner Erfahrung nach ca. 120 km/h, das kann man sogar im mitteldichten Autobahnverkehr konstant fahren, ohne den Tempomat immer wieder außer Betrieb setzen zu müssen.

je langsamer und kontinuirlicher man fährt desto geringer ist der verbrauch .. wenn man davon ausgeht 10 km landstraße tempo 100 ohne das man bremsen muss ist es spritsparender als die autobahn mit 130

am besten wär autobahn und dann in die lkw reihe mit 80-90 km/h das ist am spritsparensten ... da man nicht bremsen muss und nicht schnellfährt

Mit meinem 140 PS Diesel Passat verbrauche ich auf 100km gerechnet ca 3-4L bei der von dir genannten Geschwindigkeit. Auf der Landstraße 4-5L. Im Stadtverkehr ca 6-7L. Daher ja, man verbraucht auf der Autobahn weniger.

NEIN: DAS absolut entscheidende Kriterium für den Spritverbrauch ist das Vorausschauende Fahren: Wer noch Gas gibt, obwohl abzusehen ist, dass man bei "schon" oder "noch" ROT an der Ampel ankommt, der hat aus MEINER Sicht nicht alle "Tassen im Schrank"! Einer meiner (unzähligen Arbeitgeber (LKW-Spedition) finanzierte einmal einenTÜV-Lehrgang für alle Fahrer: JEDER LKW wurde mit einem Durchflussmeßgerät ausgestattet  und jeder Fahrer hatte eine bestimmte Strecke zurückzulegen. Dabei wurde EINE Fahrt OHNE jeglichen Kommentar eines TÜV-Experten zurückgelegt, während bei der ZWEITEN Fahrt genaue Anweisungen zum Schalten und Gasgeben durch den TÜV-menschen gegeben wurden. Ich war (wohl zurecht) stolz darauf, dass ich bei der Fahrt nach Anweisung genau so viel verbrauchte, wie bei der Fahrt ohne Anweisung.Nach diesem Lehrgang legte ich mein fahrerisches Können SO, an, dass ich nach Möglichkeit NICHT bremsen mußte. Die Logik besteht darin, dass JEDER energievernichtende Bremsvorgang ein Zeichen für zu hohe Geschwindigkeit ist (selbst wenn man sich an Vorschriften und Verkehrszeichen hält)

Der Einfluss des Luftwiderstandes steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit. D.h. deren Einfluss ist von 100 zu 130 km/h um 70% größer. Da bei einer Konstantfahrt der Masseneinfluss (Trägheit) nicht vorhanden ist und die Rollreibung qausi konstant und etwa so groß wie der Luftwiderstand bei 60 km/h ist, spielt die Geschwindigkeit die entscheidende Rolle.

Auf der Landstaße kommt es sehr darauf an, wie viele "Unterbrechungen" vorhanden sind und wie viele und wie starke Beschleunigungsvorgänge nötig sind. I.d.R. ist die "Aufsummierung der Fahrwiderstände" auf einer Landstaßenfahrt aber geringer.

Wenn du's genau wissen willst, rechne es doch aus ;-) http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrwiderstand

Der Minimalverbrauch liegt zwischen 50 und 70 km/h (konstant), wo die Summe der Fahrwiderstände und der Verluste im Antriebsstrang am geringsten ist.

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