Wo lässt man ein Dokument beglaubigen?

4 Antworten

beim notar oder öffendliche stellen eine zeugniss kopie z.b. bei der schule wo du es bekommen hast! du kannst aber auch zur kirche gehen und einen pfarrer bitten zu stempeln und unterschreiben und gibst ihm eine kleine spende!ist die günstigste variante

grundsätzlich kann jede siegelführende stelle dokumente beglaubigen. ich habe meine letzten zum beispiel kostenlos bei der krankenkasse/bkk machen lassen. die kosten für beglaubigungen variieren jedoch sehr stark, also vorher nach dem preis fragen

Notar, genau.Früher wurden meine Schulzeugnisse beim Landratsamt beglaubigt (glaube ich jedenfalls). Auf dem Rathaus??

Wenn die Kopie für eine Behörde gebraucht wird (z.B. Rentenversicherung) reicht eine amtliche Bestätigung, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt.

Und die müsste man in jeder Behörde- vor allem auch in den Beratungsstellen der Rentenversicherung- bekommen.

Die öffentliche Beglaubigung (§ 129 BGB) vollzieht ein Notar.

Er vermerkt auf der Urkunde, welche Person die dortige Unterschrift oder das Handzeichen vollzogen oder anerkannt hat. Die öffentliche Beglaubigung kann durch eine notarielle Beurkundung der Erklärung ersetzt werden.

Seit 1. Juli 2005 sind ebenfalls die Urkundspersonen der Betreuungsbehörde für die Beglaubigungen von Unterschriften oder Handzeichen unter Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen zuständig (§ 6 Betreuungsbehördengesetz - BtBG).

Für Unterschriftsbeglaubigungen sind in einigen Bundesländern nach Landesrecht auch weitere Personen bestellt, z.B. die Ortsgerichtsvorsteher in Hessen und die Ratsschreiber in Baden-Württemberg sowie Ortsbürgermeister und Gemeindeverwaltungen in Rheinland-Pfalz.

Von der öffentlichen Beglaubigung ist die amtliche (Unterschrifts-) Beglaubigung zu unterscheiden.

Diese ist jeweils nur für die Vorlage bei einer Behörde gültig, die in dem Beglaubigungsvermerk genannt werden muss.

Unter dem Begriff Beglaubigung wird aber auch eine andere amtliche Bestätigung verstanden.

Mit der Beglaubigung wird öffentlich bestätigt, dass eine Abschrift inhaltlich mit der Vorlage (Urschrift) identisch ist. Ein verbreiteter Irrtum besteht darin, dass geglaubt wird, eine Beglaubigung einer Kopie bescheinige zugleich die Echtheit oder Gültigkeit der Vorlage.

Der Beglaubigungsvermerk enthält in diesem Fall

  1. die Feststellung, dass die beglaubigte Abschrift/Kopie mit dem vorgelegten Schriftstück übereinstimmt,

  2. die genaue Bezeichnung des Schriftstückes, dessen Abschrift/Kopie beglaubigt wird,

  3. den Ort und den Tag der Beglaubigung, die Unterschrift des für die Beglaubigung zuständigen Bediensteten und das Dienstsiegel.

Zur Beglaubigung von Kopien sind folgende Personen berechtigt:

  1. Amtspersonen, die das Dokument ausgestellt haben bzw. bei denen es verwahrt wird

  2. Notare

  3. sonstige Urkundspersonen (z.B. Urkundsperson des Jugendamtes, vgl. § 59 SGB-VIII)

  4. Gemeindesekretäre oder vom Bürgermeister beauftragte Beamte oder Angestellte

  5. Gemeindebüros staatl. anerkannter Kirchen

Falls der Bürger einer öffentlichen Verwaltung oder einem Anbieter von öffentlichen Diensten eine beglaubigte Kopie eines Dokumentes vorlegen muss, kann jeder öffentlich Bedienstete, der dazu ermächtigt ist, die Dokumente entgegen zu nehmen, die Beglaubigung der Kopie vornehmen, sofern das Original vorgelegt wird.

Bei mehrseitigen Dokumenten genügt es, wenn nur eine Seite mit dem Beglaubigungsvermerk und der Unterschrift versehen ist, sofern alle Blätter aufgefächert (bzw. schuppenartig) übereinandergelegt, geheftet und so gesiegelt werden, dass auf jeder Seite ein Teil des Dienstsiegelabdrucks erscheint.

Die Rechtsgrundlage für die amtliche Beglaubigung von Unterschriften und Abschriften ist in den § 33 und § 34 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) des Bundes bzw. in den Parallelbestimmungen der Bundesländer zu finden. Im Sozialrecht sind die Parallelbestimmungen die § 29, § 30 Sozialgesetzbuch - Zehntes Buch (SGB-X).

http://de.wikipedia.org/wiki/Beglaubigung

endlich ein job - volle rückzahlung hartz 4 obwohl ich rechtzeitig gemeldet habe?

ich war leider nach meinem abschluss ein halbes jahr auf der suche nach einem job und musste daher hartz 4 beantragen. nachdem ich einen gefunden hatte, habe ich sofort den unterschriebenen arbeitsvertrag ans amt gesendet (job-zusage am 27. 4. erhalten, am 28. bei der fallmanagerin gewesen, am 29.4. vertrag zum amt geschickt und am 1.5. angefangen mit arbeiten.) für mai hatte ich schon leistungen bekommen. aber das gehalt kommt ja auch erst am ende des monats, sodass ich ja im mai auch was zum von leben brauchte. noch dazu musste ich für meinen neuen job umziehen, d.h. mir eine neue wohnung suchen und nebenher hoffen, dass ich die alte wohnung (kündigungsfrist natürlich 3 monate) schnell los werde. also kam ab juni noch doppelte miete dazu. (im mai konnte ich bei bekannten unterkommen, sonst wäre das ja überhaupt nicht gegangen).

kurzum: ich habe rechtzeitig dem amt meine neue arbeit gemeldet, inkl. arbeitsvertrag. war auch bei meiner fallmanagerin damit. habe aber zuerst keine weitere antwort (aus der leistungsabteilung) erhalten. ende mai dann aber wieder geld vom amt bekommen. ich habe noch einmal beim amt nachgefragt (schriftlich), wie das ist, ob ich das gleich zurücküberweisen soll, weil ich es ja nicht brauche und wenn ja, wohin. wieder keine reaktion. hingehen konnte ich ja nicht, weil ich ja nicht mehr dort wohne.

dann bekam ich heute ein schreiben, ich hätte ja dokumente xxy nicht eingereicht (obwohl ich das nachweislich bereits nach wenigen tagen hatte). also habe ich sie noch mal hingeschickt. jetzt kriege ich einen brief, ich hätte zu unrecht im mai und juni leistungen bezogen, weil ich nicht das einkommen gemeldet hätte. ich glaube, ich spinne!

und dann schreiben sie noch, dass die summe (immerhin etwa 1200€) auf einmal gezahlt werden soll und ratenzahlung nur unter bestimmten umständen möglich sei ("entsprechende wirtschaftliche verhältnisse" und die werden genau so liegen, dass man drüber kommt).

steht mir nicht wenigstens ratenzahlung zu? immerhin sind sie es ja, die geschlampt haben und nicht ich. noch mehr hätte ich nun wirklich nicht tun können. (und ist ja auch nicht so, dass man es sich mit der kohle vom amt gutgehen lassen könnte. doppelte mieten, nebenkosten, kaution, fahrtkosten etc mussten ja auch erst mal bezahlt werden bevor ich überhaupt nur einen cent gehalt bekommen hatte. ich hab jedenfalls nicht mal eben 1200 euro irgendwo rumliegen. )

was kann ich tun? hat jemand einen tipp?

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