Witwenrente verweigern?

5 Antworten

Zur hibli Rente darf man knapp 900 Euro als Einzelperson ohne Kindergeld berechtigte Kinder hinzu verdienen. Alles was darüber hinaus an Einkommen erwirtschaftet wird, wird zu 40% mit der hibli Rente verrechnet. Wer also über ein eigenes Einkommen knapp unter 4.500 Euro oder mehr verfügt, hat zwar Anspruch auf die hibli Rente, bekommt aber durch die Anrechnung nichts davon ausgezahlt, solange das eigene Einkommen sich nicht verringert.

Die ersten 3 Monate wird die volle Rente ausgezahlt. Ab dem 3. Monat gibt es bei der "großen" Witwenrente 60% bzw. 55%, allerdings wird das eigene Einkommen anteilig angerechnet.

Bei Einkommen aus selbständiger Tätigkeit erfolgt die Einkommensanrechnung wie folgt: Das zu versteuernde Arbeitseinkommen wird um 39,8% gekürzt und der Freibetrag von ca. 800 € abgezogen. 40% des verbleibenden Betrages ist die Rentenkürzung.

Die Witwenrente wurde nicht abgelehnt, sie wird nur nicht gezahlt, weil die Rentenkürzung durch den Hinzuverdienst die Witwenrente übersteigt.

Sollte sich das Einkommen ändern, lebt der Anspruch wieder auf.

Sie hat grundsätzlich einen Anspruch auf diese Rente. Jedoch werden eigene Einkünfte dagegen gerechnet und wenn sie über dem Freibetrag liegt, dann kann die Rente eben auch vollständig gekürzt werden.

Verdient sie später mal weniger oder geht selbst in Rente, dann lebt der Anspruch wieder auf.

Kann man auf der Seite der Rentenversicherung nachlesen und so wird es auch im Schreiben des RV- Trägers stehen.

Du liegst da falsch. Die Witwenrente ist mit Sicherheit nicht verweigert worden, sondern es wurden eigene Einkünfte auf den Rentenanspruch angerechnet. Das ist durchaus nicht dasselbe. Laß Dir doch mal die Korrespondenz mit der Rentenversicherung zeigen.

Witwenrente ist tatsächlich nur ein Zuschlag auf das Geld was man selber Verdient. Je mehr sie also selber verdient umso weniger Witwenrente.

Was möchtest Du wissen?