Wirkt sich krank ohne Krankenschein ( öffentl. Dienst)negativ auf die Rente aus, meine Kollegin meinte, dass diese Tage nicht für die Rente zählen?

6 Antworten

Wenn man beschaeftigt ist und keinen Krankenschein abgibt, kann man entlassen werden, das wirkt sich dann nicht nur negativ auf das Rentenkonto aus, sondern auf das ganze Leben.

Entweder man ist krank, dann gibt man einen Krankenschein ab oder man geht arbeiten.

Wenn der Arbeitgeber es gut mit einem meint, bekaeme man unbezahlten Urlaub eingetragen, da dieser nicht bezahlt wird, werden natuerlich auch keine Rentenbeitraege bezahlt.

Die bescheinigte Krankzeit (bis 1,5 Jahre), ob nun auf Krankenkasse oder die ersten 6 Wochen auf den Arbeitgeber laufend zaehlt bei der Rente.

Was Leute immer alles meinen....

Du bist vom Gesetz her verpflichtet ab dem 3. Tag in Folge deinem Arbeitgeber eine Krankschreibung vorzulegen. Ansonsten zählen die Tage als unentschuldigt und müssen entsprechend auch nicht vergütet werden. Dementsprechend geringer würden auch die SV-Beiträge ausfallen.

U.U. kann der Arbeitgeber auch schon ab dem 1. Tag eine Krankschreibung fordern.

Beschäftigte im öffentlichen Dienst können sich ohne Krankenschein 1 bis 3 Tage krank melden. Gibt es dann noch Krankentage mit Krankenschein rechnet der Arbeitgeber das alles zusammen und es gilt, dass nur für insgesamt 6 Wochen die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erfolgt. Danach gibt es ggf. Krankengeld von der Krankenkasse, was für die Rente als Beitragszeit zählt.

Indirekt schon, wenn dir nämlich der Arbeitgeber wegen fehlender AU das Gehalt kürzt und somit weniger Geld auf dein Rentenkonto kommt.

Wenn du Lohnfortzahlung erhältst, ändert sich doch an den Beitragszahlungen überhaupt nichts.

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