Wird die betriebliche altersv. Wie abgezogen?

3 Antworten

Es gibt mehrere Wege der betrieblichen Altersvorsorge. Welcher bei euch angeboten wird, und wie sich das konkret bei dir darstellt, wird dir der Vermittler oder aber auch dein AG sagen können. Der AG ist verpflichtet, dir einen solchen Weg anzubieten, welchen allerdings, ist ihm freigestellt.

Der gängigste Weg ist die sogenannte Gehaltsumwandlung. Dabei wandelst du einen Teil deines Bruttogehalts in Beitrag für die Altersvorsorge um. Dieser umgewandelte Beitrag ist bis zu bestimmten Höchstgrenzen, die du nachlesen kannst, frei von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.

Dadurch ergibt sich der Effekt, dass du zwar etwas weniger Nettoeinkommen hast, du aber durch die nicht gezahlten Steuern und SV-Beiträge mehr Beitrag in die bAV einzahlst, als du netto weniger ausgezahlt bekommst.

Dadurch, dass du dein Bruttogehalt durch die Gehaltsumwandlung verringerst und du SV-Beiträge sparst, erwirbst du aber auch etwas weniger Rentenanwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung. Gleichzeitig greift die nachgelagerte Besteuerung, Das heißt, dass du später deine Betriebsrente, je nach dem welcher Jahrgung du bist, versteuern musst.

Du musst auch wissen, dass deine bAV nicht frei verfügbar für dich ist auch nicht nach einer Kündigung.

Unterm Strich kann eine bAV attraktiver sein als wenn du einen ähnlichen Vertrag privat abschließt. Wie genau sich das aber bei dir auswrkt, muss dir der AG oder der entsprechende Versicherungspartner für die bAV darlegen.

So genau kenne ich mich damit nicht aus, mir wurde sowas auch mal angeboten, ich habe es nur nicht gemacht.

Mein Bruder aber hat es gemacht, glaube PVK hieß das oder so.

Jedenfalls ist vom Bruttoarbeitslohn jeden Monat (über 20 Jahre lang) ein gewisser Betrag auf das Sparkonto gegangen,

Dadurch verringerte sich der zu versteuernde Bruttoarbeitslohn dementsprechend.

Lohnsteuer, Krankenkasse, usw. sind dann natürlich auch weniger gezahlt worden.

Aber als dann mein Bruder Rentner wurde, ist auch das Sparkonto fällig geworden.

Es kamen ca. 43000.-€ zur Auszahlung.

Dann das dicke Ende: Lohnsteuernachzahlung ca. 10000.-€ ! Nachzahlung Krankenkasse 9000.-€ Insgesamt also ca 19000.-€ nachgezahlt.

Dann wäre da noch die geringere Rentenanwartschaft, weil ja weniger Brutto monatlich angefallen ist, und somit auch weniger in die Rentenkasse eingezahlt wurde.

Ob sowas abzuschließen sinnvoll erscheint, kann ich nicht sagen, aber es sieht in meinen Augen so aus, als müsste man so einen Sparvertrag nicht unbedingt haben.

Ich hoffe ich habe alles einigermaßen verständlich rüber gebracht, denn wie gesagt, so richtig kenne ich mich da nicht aus.

Also seid etwas nachsichtig mit mir.😉👍

Wahrscheinlich wird es vom Bruttolohn abgezogen. Letztendlich verringert sich dadurch der Nettolohn.

Bleibst du denn bis zur Rente in diesem Betrieb?

Wird dein erworbener Anteil auch dann bezahlt, wenn du vorher ausscheidest?

Das muss bedacht werden.

Das muss doch in den entsprechenden Unterlagen stehen, die du dafür unterzeichnen musst.

Ebenso, wie lange du einbezahlen musst, damit sie überhaupt greift, also später mal etwas ausbezahlt wird.

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