Wird der Betriebsurlaub von deinen Urlaubstagen abgezogen und wird er bezahlt?

2 Antworten

Der Betriebsurlaub wird grundsätzlich immer vom persönlichen bezahlten Urlaub abgezogen. 4 Wochen Betriebsurlaub ist zwar ziemlich viel, wird aber im Allgemeinen noch als zulässig erachtet. Ich habe von Gerichtsentscheidungen gelesen, dass ein Arbeitgeber in der Regel 60% des Jahresurlaubs bestimmen darf (aber nicht willkürlich, sondern hier ist der offizielle Betriebsurlaub gemeint). Zwischen Weihnachten und Dreikönig sind ja auch viele Feiertage. Dir bleiben also knapp 3 Wochen noch zum Selbstverplanen.

Soo schlecht ist das ja auch nicht, dann hat man immer eine Planungssicherheit, falls man mal verreisen will.

Dir bleiben also knapp 3 Wochen noch zum Selbstverplanen.

Wie kommst Du auf einen Rest von "knapp" 3 Wochen, wenn vom Urlaubsanspruch 4 Wochen als Betriebsurlaub verplant werden??

Das würde ja einen Urlaubsanspruch von "fast" 7 Wochen voraussetzen!

in der Regel hat man ja 30 Tage bei einer 5-Tage-Woche. Im Idealfall braucht man zwischen Weihnachten und Dreikönig nur 5 Tage, (wenn Heiligabend und Silvester arbeitsfrei sind). Dann noch 10 Tage im Sommer, und es bleiben 15 Tage übrig. nunja, ist halt der Idealfall.

@moreblack

Weder ist hier bekannt, ob es den "Regel"-Urlaub gibt (im Übrigen darf bezweifelt werden, dass es "in der Regel" 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche gibt), noch wie viele Urlaubstage hier tatsächlich für den Betriebsurlaub im Sommer und zur Weihnacht/Jahreswende verbraucht werden.

Du argumentierst also rein spekulativ!

Die 3/5-Regelung (dass der Arbeitgeber - bei rechtzeitiger Ankündigung spätestens zu Bginn des Urlaubsjahres - also über 3/5 des Urlaubs verfügen darf) betrifft den gesetzlichen Urlaubsanspruch!

Selbstverständlich ist das dein Urlaub, der dir bezahlt wird. Kein Arbeitgeber wird dir einfach so freie Tage schenken, also: mehr freie Tage, als dir Urlaub zusteht.

Doch, nette Arbeitgeber :)

Der Betriebsurlaub geht vom Jahresurlaub ab. 2/3 darf der Arbeitgeber verplanen

@schlappeflicker

Der Frager bildet sich ernstlich ein, dass es Arbeitgeber gibt, die einem 20 freie Tage schenken.

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