Wird das Geld angerechnet?

3 Antworten

Du müsstest doch auch nicht mehr als 50 % der Warmmiete + 50 % für Haushaltsstrom, evtl.Telefon / Internet und Kostgeld für Verpflegung / Versorgung zahlen, käme immer darauf an was es außer Kindergeld, Brutto und Nettoeinkommen noch an Einkommen für dich gibt.

Wenn du keinen Anspruch auf Bafög - hast wäre dein Einkommen egal, mit Bafög - dürftest du monatlich nur bis zu 450 € Brutto oder pro Jahr nicht mehr als 5400 € Brutto verdienen, sonst würde es auf deinen Bafög - Anspruch angerechnet.

Verdienst du laut Vertrag mehr als 450 € Brutto, dann hättest du eine versicherungspflichtige Beschäftigung und es würden dann vom Bruttoeinkommen automatisch Beiträge abgeführt, also auch für deine KK.

Ab dem 01.01.2016 gibt es ab dem 15 Lebensjahr keine Familienversicherung mehr, dass ist dann nur noch bei unter 15 jährigen Kindern möglich, es sei denn man würde über ein Elternteil versichert welches eine versicherungspflichtige Beschäftigung hat und seinen eigenen KK - Beitrag nicht vom Jobcenter gezahlt bekommt.

Nun, du hättest also vom Bruttoeinkommen zunächst 100 € Grundfreibetrag, ab 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto 10 % an Freibetrag dazu.

Würdest du angenommen im Monat auf min.1200 € Brutto kommen, dann stünde dir rein rechnerisch ein Freibetrag von 300 € zu, dieser würde dann theoretisch von angenommen 900 € Nettoeinkommen abgezogen und würde etwa 600 € anrechenbares Erwerbseinkommen ergeben.

Zu diesen ca.600 € käme dann das Kindergeld von derzeit 194 € und ab Juli dann von 204 €, dann würdest du um die 800 € gesamtes anrechenbares Einkommen haben.

Von diesen angenommenen 800 € anrechenbarem Einkommen ginge erst einmal dein Regelbedarf für den Lebensunterhalt von 339 € ( 18 - 24 Jahre ) ab, es blieben dann um die 461 € und von diesen ginge dann dein Anteil an der Warmmiete ab, dass wären bei 2 Personen im Haushalt jeweils 50 % von der Warmmiete.

Würde diese angenommen bei 600 € liegen, dann läge dein Anteil bei 300 €, dazu käme der Regelbedarf von 339 €, dein Bedarf läge dann bei min.639 € pro Monat, könntest du dann nicht noch nachweisbare erhöhte berufsbedingte Aufwendungen wie z.B. Fahrkosten ( mehr als 70 € im Monat ) geltend machen, dann würdest du von den ca. 800 € nach Abzug deines eigenen Bedarfs von angenommen 639 € noch um die 161 € haben.

Diese ca.161 € bräuchtest du dann zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr, du würdest also auch als unter 25 jähriges Kind dann aus der BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) deiner Mutter raus sein und diese ca. 161 € würden dann deinem Kindergeld zugerechnet und würde wieder zum Einkommen deiner Mutter.

Hätte deine Mutter außer dem Kindergeld kein anderes Einkommen, dann könnte sie min.30 € Versicherungspauschale in Abzug bringen, dass würde dann solange angerechnet bis das Kindergeld zu 100 % als Einkommen bei deiner Mutter angerechnet würde, weiteres Einkommen von dir darf dann nicht mehr auf den Bedarf deiner Mutter angerechnet werden.

Dir blieben also dann deine angenommenen 900 € Nettoeinkommen, davon müsstest du dann deiner Mutter diese 300 € für deinen Anteil der Warmmiete zahlen, abzüglich dem was du von deinem Kindergeld ggf.selber noch zur Deckung deines Bedarfs benötigen würdest, hier im Beispiel wären es 194 € - 161 € = um die 33 €.

Dann müsstest du nur noch etwa 267 € an deine Mutter zahlen + 50 % vom monatlichen Abschlag für normalen Haushaltsstrom, evtl. Telefon / Internet und dann noch ein angemessenes Kostgeld für deine Verpflegung / Versorgung oder du übernimmst das dann selber, dann würde das Kostgeld natürlich entfallen.

Das was du dann übrig hast wäre deine.

Erstmal vielen Dank für die Antwort.
Habe ich das jetzt richtig verstanden?
Angenommen ich kriege 900€ Netto, davon sind 300€ meine.
Heißt es sind noch 600€ + 200€ Kindergeld verfügbar und davon gehen 339€ für meinen Lebensunterhalt ab (heißt das, dass das JC die 339€ bekommt oder ich ?....,obwohl es mein ''mein Lebensunterhalt'' heißt).
Der Rest ,also die 461€ gehen für 50% der Miete und andere Kosten drauf.
Was ist aber ,wenn ich weniger als 900€ Netto verdiene? Ich werde mit großer Wahrscheinlichkeit um die 600€ Brutto verdienen ,wenn ich 15Std/die Woche mache.
Ist das ,dann so, dass ich hier wieder 100€ frei habe plus die 20% ,was dann insgesamt 220€ wäre. Leider weiß ich nicht, was für ein Nettoeinkommen von 600€ ist - wahrscheinlich 480€ laut Brutto-Netto-Rechner.
Hätte ich jetzt 480€ Netto ,dann würden mir 220€ frei zustehen. Wir haben dann nur noch 260€ übrig, aber von dem Betrag kann ich ja unmöglich alles bezahlen...

@marielkln

Das hast du NICHT richtig verstanden !

Ich habe dir alles ausführlich erklärt das du weißt wie sich die Freibeträge zusammen setzen und wie sich der Bedarf errechnet.

Es kommt also erst einmal darauf an wie hoch dein eigener Bedarf bei deiner Mutter ist, da du also min.18 und unter 25 bist stehen dir erst einmal 339 € Regelbedarf zu und dazu kommen dann 50 % der Warmmiete, wenn du mit deiner Mutter alleine wohnst.

Das muss du also addieren und das ergibt dann dein Bedarf und auf diesen Bedarf werden dann deine anrechenbaren Einkommen angerechnet.

Erst einmal kommt es dann auf dein Bruttoeinkommen an, weil daraus deine Freibeträge berechnet werden, wenn du also 600 € Brutto verdienst wären das zunächst 100 € Grundfreibetrag und von den übersteigenden 500 € die über den 100 € liegen stehen dir nochmal 20 % Freibetrag = 100 € zu, zusammen also 200 € an Freibetrag.

Bei 600 € Brutto solltest du als Single mit Steuerklasse 1 nach einem Brutto / Netto Rechner um die 479 € bekommen, runden wir mal auf 480 € auf, dann würden theoretisch diese 200 € Freibetrag von den ca.480 € Netto abgezogen, es blieben dann max.280 € anrechenbares Erwerbseinkommen.

Zu diesen 280 € käme das Kindergeld von derzeit noch 194 €, dann würde dein gesamtes anrechenbares Einkommen bei etwa 474 € liegen.

Würde dein Brutto bei angenommen 800 € liegen, dann würde der Freibetrag schon bei 240 € liegen, dann würde das Netto ggf.bei ca.638 € liegen, dann blieben schon um die 398 € anrechenbares Erwerbseinkommen und mit den 194 € Kindergeld um die 592 € gesamtes anrechenbares Einkommen.

Du bekommst dann natürlich deinen Lohn vom Arbeitgeber ( AG ) auf dein Konto überwiesen, davon musst du dem Jobcenter nichts abgeben, dass Jobcenter rechnet aber nach Berücksichtigung deiner Freibeträge dein anrechenbares Einkommen auf deinen Bedarf an und dementsprechend wird dann dein Leistungsanspruch welchen deine Mutter für dich bekommt zumindest gekürzt.

Dann musst du halt dementsprechend einen gewissen Anteil dann selber an deine Mutter zahlen, dir müssen dann zumindest deine Freibeträge bleiben, vorausgesetzt es würden dir wegen der Arbeit keine Kosten wie z.B. Fahrkosten entstehen.

Denn in deinen 100 € Grundfreibetrag sind 30 € Versicherungspauschale enthalten, die verbleibenden 70 € müsstest du also zunächst für evtl.berufsbedingte Aufwendungen einsetzen, würdest du also mal angenommen im Monat genau 70 € Fahrkosten haben, dann blieben dir von den 200 € Freibetrag nach Zahlung der 70 € nur noch 130 € übrig.

Erst wenn du mehr als 70 € zahlen würdest, könntest du auf Nachweis notwendige berufsbedingte Aufwendungen über diesen 70 € geltend machen, dazu müsstest du aber monatlich min.400 € Brutto verdienen, sonst wäre dies nicht möglich.

Du bekommst dann also deine angenommenen 480 € Netto aufs Konto, deine Mutter bekommt deine 194 € Kindergeld, dann blieben bei 600 € Brutto 200 € Freibetrag und nach Abzug vom Netto um die 280 € + 194 € Kindergeld = um die 474 €.

Deine 200 € Freibetrag könntest du also erst einmal von deinen ca.480 € abziehen und damit kannst du dann machen was du willst.

Mit den restlichen ca.280 € musst du dann je nachdem was du mit deiner Mutter vereinbarst ihr deinen gekürzten Anteil dann selber zahlen.

Von den ca.474 € gesamten anrechenbaren Einkommen blieben nach Abzug deiner 339 € nur noch etwa 135 € für deinen Anteil der Warmmiete übrig, dieser sollte ja höher liegen und den Differenzbetrag von diesen ca.135 € bis zum Anteil der Warmmiete würde deine Mutter dann noch für dich bekommen, wenn deine Mutter kein anrechenbares Einkommen mehr hätte was sie selber zur Deckung ihres Bedarfs nicht mehr benötigen würde.

Denn der würde dann auf deinen Bedarf angerechnet.

Wenn man also mal beim Beispiel mit den 600 € Warmmiete bleiben würde, dann würden dir ja 300 € zustehen, wenn aber nur noch ca.135 € nach Abzug deiner 339 € für deinen Anteil bleiben würden, dann bekäme deine Mutter für dich noch 165 € für deinen Anteil der Warmmiete.

Sie hätte dann also außer deinen 194 € Kindergeld auch diese 165 € Aufstockung für deine Warmmiete, gesamt also um die 359 € und die müsste deine Mutter dann auch für deinen Bedarf einsetzen, also angenommen deinen Anteil von 300 € Warmmiete zahlen und von den restlichen ca.59 € deinen Anteil für Strom abziehen.

Sollte noch etwas übrig bleiben sollte sie das z.B. für deinen Anteil an Telefon / Internet Kosten verwenden und dann müsstest du mit ihr ausmachen ob du dich selber verpflegen und versorgen sollst oder ob du ihr von deinen verbleibenden ca.280 € ( 480 € Netto - 200 € Freibetrag = 280 € ) ein angemessenes Kostgeld zahlen sollst.

Mit dem Rest + deine 200 € Freibetrag musst du dann alles andere abdecken.

@isomatte

Eine Frage hätte ich da aber noch ,bevor ich den Stern vergebe. Ich verstehe diesen Eigenbedarsanteil nicht so ganz.

"Von den ca.474 € gesamten anrechenbaren Einkommen blieben nach Abzug deiner 339 € nur noch etwa 135 € für deinen Anteil der Warmmiete übrig, dieser sollte ja höher liegen und den Differenzbetrag von diesen ca.135 € bis zum Anteil der Warmmiete würde deine Mutter dann noch für dich bekommen, wenn deine Mutter kein anrechenbares Einkommen mehr hätte was sie selber zur Deckung ihres Bedarfs nicht mehr benötigen würde." - also ,da meine Geld für die Warmmiete nicht reicht ,stockt sozusagen das JC das Geld (also der restliche Teil der Wrmmiete von mir) auf bzw. mein Kindergeld ,damit auch safe die Warmmiete da ist.

Kommen wir aber zu dem Eigenbedarfsanteil von 339€ - wozu ist dieser da? Sie sagten, dass ich das Geld (Lohn) von der Arbeit kriege und theoretisch dann neben den Freibeträgen diese 339€ mein Eigenbedarf wäre. Ich kann mir kaum vorstellen , dass ich die 339€ behalten darf ,obwohl es mein Eigenbedarf ist. Ich war der Auffassung, dass der Eigenbedarf dazu da ist sich am Leben zu erhalten ,heißt Lebensmitteln etc. (klären Sie mich bitte auf ,wenns nicht stimmt).

Ich kann mir halt nicht vorstellen ,dass das JC nach den Abzügen (Freibetrag und die 135€ Miete) die 339€ nicht haben will. Da frage ich mich glatt, warum nicht von den 339€ die Miete zahlen (,weil mit 339€ wäre ich theoretisch locker über der Hälfte der Warmmiete).

Also, im Endeffekt ist meine Frage nur folgende:

Was von dem Geld kann ich denn jetzt für mich behalten? -

Ich behalte den Freibetrag + 20% und den Eigenbedarf (,wobei ich mir beim letzteren unsicher bin). Und der Rest ,der übrig bleibt geht dann halt ab bzw. ist die Zahlung von der Miete.

Danke, dass Sie mir so ausführlich antworten!

@marielkln

Ob ich das nun Eigenbedarf nenne oder Unterhaltsbedarf spielt doch keine Rolle, dass Jobcenter nimmt dir von deinem Einkommen oder Kindergeld nichts weg, selbst wenn du soviel verdienen würdest das du das Kindergeld zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr benötigen würden, bekommen würde es deine Mutter trotzdem weiter.

Nur das dann halt das max.volle Kindergeld auf den Bedarf deiner Mutter angerechnet werden würde.

Mit deiner Regelleistung / Regelbedarf von derzeit 339 € soll der Unterhaltsbedarf gedeckt werden, also alles was nichts mit der Warmmiete zu tun hat.

Dieser Regelbedarf, die Warmmiete und die Anzahl der Personen im Haushalt ist zur Berechnung des Bedarfs notwendig und nur wenn man diesen Bedarf kennt kann man dann berechnen ob man mit eigenem Einkommen nach Berücksichtigung zustehender Freibeträge seinen Bedarf decken kann oder ob einem noch eine Aufstockung zusteht.

Deshalb auch die ganzen Berechnungen die einen schon etwas verwirren können, aber ohne diese würdest du gleich gar nichts verstehen.

Wenn wir also bei dem Beispiel mit 600 € Warmmiete bleiben und deine Mutter, sollte sie Einkommen haben, dieses nicht so hoch wäre das sie mit dem anrechenbaren Einkommen ihren eigenen Bedarf decken könnte und dann noch ein Betrag übrig wäre der dann auf deinen Bedarf angerechnet werden würde, dann bekäme deine Mutter für dich den Differenzbetrag vom anrechenbaren Kindergeld 194 € minus 30 € Versicherungspauschale = 164 € anrechenbares Einkommen = 339 € Regelbedarf minus 164 € = 175 € + diese 300 € für deinen Anteil an der Warmmiete.

Sobald du aber arbeitest würde das Kindergeld dann voll angerechnet, weil dir dann auf dein Erwerbseinkommen deine Freibeträge zustehen.

Nun würden deine Freibeträge anhand deines Bruttoeinkommens berechnet, bei angenommen 600 € Brutto wären das glatt 200 € Freibetrag, wenn du dann angenommen 480 € Netto auf dein Konto bekommen würdest, dann zieht das Jobcenter deine 200 € Freibetrag von den 480 € ab und es blieben nur max.280 € anrechenbares Erwerbseinkommen übrig, sie nehmen dir also nichts weg, es wird nur theoretisch abgezogen.

Zu diesen ca.280 € anrechenbaren Erwerbseinkommen käme dann das Kindergeld von derzeit 194 € und so kommt man dann auf etwa 474 € anrechenbares Gesamteinkommen.

Dein Bedarf läge also bei 339 € + angenommen 300 € Anteil der Warmmiete = 639 € und davon würden dann diese 474 € abgezogen, deinen restlichen Bedarf von angenommen 165 € würde deine Mutter an Aufstockung für dich bekommen.

Du würdest dann trotzdem deine angenommenen 480 € Netto vom Arbeitgeber auf dein Konto bekommen, könntest das aber bis auf deine 200 € Freibetrag nicht behalten, weil deine Mutter dann ja 280 € weniger vom Jobcenter für dich bekommen würde.

Nun muss man rechnen was deine Mutter an Geld für dich zur Verfügung hat und was du ihr noch geben müsstest.

Sie hätte dann in diesem Beispiel das Kindergeld von 194 € + diese 165 € Aufstockung für dich = 359 € und davon könnte sie schon mal deinen Anteil der Warmmiete von 300 € zahlen und deinen Anteil für den normalen Haushaltsstrom und es wären noch ein paar Euro übrig die sie dann anderweitig für deinen Lebensunterhalt oder so einsetzen könnte.

Nun müsstest du dich mit deiner Mutter einig werden was sie z.B. noch für deine monatliche Verpflegung usw.haben möchte, kannst du natürlich auch selber machen und jeden Tag nur Nudeln mit Tomatensauce essen, um so mehr hättest du dann von deinen 480 € Netto übrig.

Wenn du es jetzt nicht verstanden hast gebe ich auf !

bin zur Zeit bei der Familienversicherung

nein - bist Du nicht - als Mitglied einer BG / Empfänger von Leistungen nach SGB II hast Du über das JC eine eigene !! Krankenversicherung. Für BG-Mitglieder gibt es ab vollendetem 15. Lebensjahr seit dem 1.1. 2016 keine Familienversicherung mehr.

https://www.hartziv.org/news/20150901-hartz-iv-ab-01-01-2016-entfaellt-die-familienversicherung.html

Zum Thema Krankenversicherung - studentischer Beitrag - stellt sich die Frage ob sich dann ein Werkstudenten!job lohnt - oder Du mit einem normalversicherungspflichtigen Job besser gestellt wärest.

Hinzu kommt - dass sich auch Dein Baföganspruch verringert / (n würde) .

Im Hinblick auf Dein Einkommen gilt - die ersten 100 Euro Deines Einkommens sind anrechnungs frei darüber hinaus weitere 20 % bis zu einem Einkommen von 1000 Euro brutto.

Nur mit 1000 Euro brutto - 800 Euro netto würdest Du sowieso aus der BG herausfallen - Regelbedarfsstufe 3 - U 25 = 339 Euro + die Hälfte der KdU, wobei dann das Kindergeld zum Einkommen Deiner Mutter "addiert" würde und sich deren Bedarf verringern würde.

Grundsätzlich : Du bist verpflichtet ! jede Aufnahme einer Tätigkeit dem JC zu melden. Die Einkommensanrechnung findet wie oben beschrieben statt.

Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort.

''Im Hinblick auf Dein Einkommen gilt - die ersten 100 Euro Deines Einkommens sind anrechnungs frei darüber hinaus weitere 20 % bis zu einem Einkommen von 1000 Euro brutto.'' - Mal angenommen ich verdiene 550€ , davon sind 100€ frei - was theoretisch einen Betrag von 450€ macht , von diesen 450€ darf ich nur 20% behalten, was 90€ wäre . also insgesamt darf ich nur 190€ behalten von dem Geld, das ich erarbeitet habe ???
Kann ich nicht einfach aus der Bedarfsgemeinschaft austreten und einfach die Hälfte an Miete, etc. zahlen. Würde doch mehr Sinn machen ,oder etwa nicht? Weil mehr als 50% meines Lohns abzugeben ist schon heftig...

Vor allem möchte ich in der Vorlesungsfreien Zeit mehr arbeiten, ergo ich verdiene mehr, was aber nichts bringt ,wenn mir das JC eh wieder alles nimmt.

@marielkln

Gegenrechnung - KDU z.B. 500 Euro / Dein Anteil 50 % = 250 Euro + Dein Regelbedarfssatz 339 Euro = 589 Euro. Dafür müsstest Du von von Deinem Nettoentgelt ( 550 Euro brutto = 440 Euro netto ) 250 Euro für Deinen eigenen Bedarf ( 440 abzüglich Freibetrag ) einsetzen.

Ansonsten - was ist eigentlich mit Deinem Bafög?

@wilees

Ich hatte mal Bafög für 1 Jahr, aber beziehe keines mehr, da es Probleme gab und ich meinen Studiengang noch wechseln will. Deswegen will ich ja arbeiten...
Gott, ist das alles kompliziert. Wo bleibt denn da noch die Motivation, wenn einem eh so gut, wie alles abgezogen wird...
Gibt es keinen anderen Weg ,wo ich einfach die Hälfte an Miete und Heizung etc.abgebe und den Rest ,den ich selber erarbeitet habe für mich behalte. Ich brauch jetzt auch nicht so viel zum Leben...

Wenn Du in Bedarfsgemeinschaft Jobcenter mit Deiner Mutter lebst, mußt Du alle zusätzlichen Einnahmen melden! Sonstige Auskünfte erhältst Du auch beim Jobcenter bzgl. Versicherung usw.

Wäre es logischer aus der Bedarfsgemeinschaft auszutreten und trz. einfach die Hälfte an Miete etc. zu zahlen?

@marielkln

Auch das solltest Du über das Jobcenter klären.

Man kann nicht einfach aus der Bedarfsgemeinschaft "austreten".

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