Wird Begünstigtem mitgeteilt, wenn für die Lebensversicherung 1 neuer Begünstigter eingesetzt wird?

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In der privaten Versicherungswirtschaft herrscht freies Vertrahsrecht. Bei einer Lebensversicherung ist ausschließlich der Versicherungsnehmer gestaltungsberechtigt. Theoretisch kann er das Bezugsrecht im Todesfall bis zum letzten Tag der Versicherungsdauer so oft ändern wie er will. Der Bezugsberechtigte hat da keinen Einfluss und bekommt auch keinen Bescheid. Nur in Sonderfällen z.B. bei einem unverfallbaren Anspruch und unwiderruflichem Bezugsrecht, ist das von Fall zu Fall anders geregelt. Nur wenn das Bezugsrecht z.B. an eine Bank abgetreten ist, muss diese natürlich der Änderung zustimmen.

Nein, nicht üblich. Daher sollte der Versicherte zumindest die Begünstigten hinweisen, was im Todesfall zu unternehmen ist.

Nein, gleichwohl im Antrag zum Vertrag erstbenannter Person dies ja nicht mitgeteilt wurde. Es obliegt nur der Sorgfaltspflicht des Anspruchsberechtigten, ggf. vorzutragen bei der Versicherung, um die vereinbarte Leistung auch zu erhalten - weil die Versicherung regelmäßig ja nur nach dem Namen und evtl. noch Geburtsdatum der Todesfall-Leistungsbegünstigten fragt, dies keine verwandte Persion sein muß und diese Person u.U. dann nicht mehr ermittelbar wäre, das Geld schlußendlich beim Versicherer verbliebe.

Habe eine "gemeinsame"Lebensversicherung,d.h.wenn ich vor meinen Mann sterben werde bekommt er die Lebensversicherung ausbezahlt und umgekehrt.Ich wollte meine Tochter als "Begünstigste"eintragen,ging,aber,ohne die Zustimmung meines Mannes nicht.

Nein, das kann der Versicherungsnehmer entscheiden, muß er aber nicht. Du kannst ja mal bei der Versicherung anrufen

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