Wir möchten unser Feld/Grundstück nicht verkaufen. Was können wir tun, gegen die Gemeinde?

5 Antworten

Die Gemeinde kann euch nicht enteignen. Sie kann nur einen Bebauungsplan über das Land legen. Der kostet Tausende und muß vom Bauausschuß der Gemeinde beschlossen werden. Dann besitzt ihr unerschlossenes Bauland, mehr ändert sich nicht. Könnt ihr verpachten wie vorher.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Gemeinde so viel Geld aus dem Fenster wirft, wenn sie genau wissen, daß ihr nicht verkaufen oder bauen wollt.

der Wert des Grundstücks würde nicht sinken sondern immens steigen.

Bauland kostet nunmal ein vielfaches gegenüber Ackerland.

Ob eine Pflicht zum Anschluss besteht ist in den Gesetzen des jeweiligen Bundeslands geregelt.

Verkaufen müsst ihr nicht nur gegen die Siedlung könnt ihr nichts machen.

LG Alex

Da kann Euch wohl nur ein Anwalt helfen und beraten. Diese Gemeindesachen sind zu inviduell und verschieden, nicht vergleichbar! Grundsätzlich kann euch keiner "zwingen"zu verkaufen, aber eventuell zum "Gemeinwohl" enteignen, allerdings ist das sehr langwierig!

Schwierig. Gemäß Artikel 14 Abs. 3 GG kann man euch zum Wohle der Allgemeinheit enteignen. Gegen Entschädigung, versteht sich. Ich rate zu einem Anwalt.

Wenn Ihr nicht verkaufen wollt, kommt Ihr um die Erschließungskosten nicht herum.

Was drum herum gebaut wird, darauf habt Ihr keinen Einfluss - aber eben auf Euer Grundstück.

Der Wert wird garantiert steigen wenn dort ein Wohngebiet entsteht - betrachtet die Erschließungskosten also als Investition.

Die Erschließungskosten müssen sie doch so oder so tragen. Ihrem Anteil entsprechend.

@TreudoofeTomate

Die Erschließungskosten müssen sie doch so oder so tragen. Ihrem Anteil entsprechend.

Nicht dann, wenn sie vorher an die Gemeinde verkaufen....

Grundstück an Gemeinde bzw. Investor verkaufen?

Kurzfassung :

Wir haben ein unbebautes Grundstück, dass wir seit 2 Jahren verkaufen möchten. Für einen Teil des Grundstücks ist, wie uns die Gemeinde sagte, ein Wendehammer im Bauplan vorgegeben / vorgeschrieben der an eine vorhandene Straße angeschlossen werden soll/muss. Der Wendehammer ist notwendig, weil die Müllfahrzeuge schon seit Jahren Rückwärts in diese Straßen fahren müssen, was damit geändert werden soll. Das umliegende Gebiet wurde vor Jahren über einem Investor erschlossen und bebaut (auch die Straßen, die an unserem Grundstück endet). Unser Plan ist: Der Gemeinde die Fläche, wo der Wendehammer gebaut werden soll, verkaufen (sonst könnten wir auch irgendwann enteignet werden, sagte die Gemeinde,auch wenn WIR den Wendehammer nicht bräuchten), anschließend normale Anschlussgebühren (oder der Käufer des Restgrundstücks) zahlen und das restliche Grundstück, ca. 1900 qm, selber veräußern. Nun gab es in 2016 und 2017 verschiedene Gespräche mit verschiedenen Aussagen der Gemeinde. Im Dezember 2017 gab es das letzte Gespräch mit der Gemeinde, dem Investor und uns. Der Investor ist gegenüber der Gemeinde noch verpflichtet den Wendehammer zu bauen und diesen dann an die Gemeinde zu übergeben. Der Investor hat uns ein Komplettangebot gemacht und uns einen Preis für das gesamte Grundstück (ca. 2.400 qm) gemacht, allerdings den Bau des Wendehammers, Abwasserleitungen usw. davon abgezogen, weit über 100.000,00 Euro. Dieser Preis könnte noch gesenkt werden, sagte der Investor, wenn der Nachbar auch an diesen Wendehammer anschließen würde bzw. sein Grundstück mit verkaufen würde!?! Wir sollen doch mal mit dem Nachbarn reden ob er auch verkaufen möchte!? Der angebotene Kaufpreis des Investors gilt allerdings nur bei Komplettverkauf unseres Grundstücks an den Investor.


Kurz gesagt, wir brauchen den Wendehammer nicht, sondern die Gemeinde. Der Investor muss Ihn vertraglich noch bauen und der Gemeinde anschließend übergeben (Steht im Vertrag /Bauplan für das anliegende, schon erschlossene und bebaute Wohngebiet ). Wir wollen unser Grundstück verkaufen und sollen den Wendehammer (mit)finanzieren ? Ist das so OK ?

Wir können uns vorstellen, an die Gemeinde das Grundstück zu verkaufen, wo der Wendehammer drauf soll, wer Ihn dann auch immer baut und bezahlt. Wir zahlen dann normale Anschlussgebühren und verkaufen das Restgrundstück.


Über eine Rückantwort würden wir uns freuen.



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