Wir die Lebensversicherung bei ALGII angerechnet, wenn

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Vertrag wird nicht angerechnet ,da der Versicherungsnehmer nicht identisch mit dem ALGII Anrtasgsteller ist..ich kann ich Deutschland als Versicherungsnehmer soviel unterschiedlich andere Leute versichern ,wie es paßt und so kann die ARGE hiergegen nichts ausrichten..HG DerMakler

Bei der Vermögensanrechnung kommt es darauf an, dass das Vermögen verwertbar und die Verwertung zudem zumutbar ist.
Kannst du den Vertrag nicht kündigen, weil du nicht Versicherungsnehmer, sondern nur Begünstigter bist, kannst du es objektiv nicht verwerten; also ist die Anrechnung ausgeschlossen.
Lebt das Kind allerdings mit der Mutter in einer Bedarfsgemeinschaft, werden die Überlegungen etwas komplizierter, denn hier wird dann gefragt werden, ob die Verwertung durch mit Mutter möglich und zumutbar ist.

Vielen dank für die Antwort, genau was ich hören wollte :)

Und nein Sie leben nicht in einer BGS (er ist ja auch schon fast 30)

Wenn die Lebensversicherung der Alterssicherung dient, kann die ARFGE nicht verlangen, dass sie vorzeitig gekündigt wird und für den Lebensunterhalt eingesetzt wird. Dazu muss aber eindeutig in den Vertragsbestimmungen festgelegt sein, dass die LV auf KEINEN Fall vor dem Renteneintritt aufgelöst werden kann!

Wenn dem nicht so ist, muss geschaut werden, wie hoch der Rückkaufwert ist und wie hoch der Verlust gegenüber den eingezahlten Beiträgen ist. Allerdings ist höchstrichterlich entschieden, dass bis rund 80% "Verlust" die ARGE die Auflösung verlangen kann, ohne dass eine unbillige Härte eintritt.

Der durch Rückkauf ausgezahlte Betrag steht dem Versicherungsnehmer zu und muss im Rahmen des Einsatzes in der Bedarfsgemeinschaft eingesetzt werden.

Allerdings ist höchstrichterlich entschieden, dass bis rund 80% "Verlust" die ARGE die Auflösung verlangen kann, ohne dass eine unbillige Härte eintritt.
Wo hast du denn die Phantasiesumme her?
Mehr als 10% Verlust auf die bis dato geleisteten Einzhalungen macht die Verwertung in der Regel unzumutbar.
Aus der Fachanweisung der ARGE zu § 12 SGB II:
(1) Die Verwertung von Sachen und Rechten ist nicht offensichtlich unwirtschaftlich, wenn im Ergebnis unter Berücksichtigung der Verwertungskosten der Verkehrswert (z. B. bei einer Lebensversicherung der Rückkaufswert) nur geringfügig (i. d. R. bis 10%) unter dem Substanzwert (z. B. bei einer Lebensversicherung die Summe der eingezahlten Beträge) liegt. Zukünftige Gewinn- bzw. Renditeaussichten können nicht berücksichtigt werden.
=> über 10% Verlust bedeutet im Umkehrschluss in der Regel unzumutbar

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