Wieviele Überstunden dürfen monatlich auf das Arbeitszeitkonto gehen?

6 Antworten

Ich kenne keine gesetzliche Vorgabe, die die Anzahl der Überstunden regelt, die monatlich auf ein Zeitkonto gebucht werden dürfen.

Es gibt allerdings in vielen Firmen "Obergrenzen" bei Zeitkonten. Die sind entweder tariflich oder betrieblich festgelegt.

Bei Zeitarbeitsfirmen gelten i.d.R. Tarifverträge. Der Tarifvertrag IGZ lässt bei Vollzeitkräften bis zu 150 Stunden auf dem Zeitkonto zu. Beim Tarifvertrag BAP sind 200 Stunden zulässig, in Ausnahmen sogar 230 Stunden.

Bei Teilzeitkräften werden die Zeitkonten entsprechend angepasst, dort ist die max. Stundenzahl auf dem Zeitkonto niedriger.

In vielen Firmen, in denen Zeitkonten nicht durch Tarifvertrag geregelt sind, gibt es Betriebsvereinbarungen, die festlegen, wie hoch die Zeitkonten sein dürfen, bzw. wann ausbezahlt werden oder Freizeitausgleich gegeben werden muss.

Wir haben z.B. ein Zeitkonto das von -40 bis +40 Stunden geht. Wenn das Zeitkonto voll ist, werden die Überstunden ausbezahlt, der AN hat auch die Möglichkeit zum Freizeitausgleich.

Irgendwann muss die ZAF Dir die Überstunden ja bezahlen. Das Zeitkonto kann nicht endlos nach oben gehen und wenn man Dir nicht die Möglichkeit zum Freizeitausgleich gibt, muss bezahlt werden.

Schau doch mal, ob und welcher Tarifvertrag bei Dir gilt. Einsehen kannst Du diesen im Personalbüro und/oder beim Betriebsrat (falls vorhanden).

Dort steht auch die Regelung zum Zeitkonto drin

Das kann jede Firma anders machen. Schau, was dazu in deinem Arbeitsvertrag steht. Bei uns z.B. kommen die Überstunden aufs Konto und einmal im Jahr wird ausgezahlt. Dabei bleibt ein Polster von 20 Stunden stehen.

Hängt mit den vetriebsveteinbarungen und primär an deinen Zeit vertag ich würde zurlaub vorziehen, da Stunden schlecht ausbezahlt werden, wenn du Schicht Zulagen kriegen solltest, gibst die da nicht

Ja frag mal genau nach

sowas wird einzelvertraglich geregelt - sie können die Überstunden (=Mehrarbeit) auch nutzen um Zeiten abzudecken in denen es keine Aufträge gibt ....

Das Arbeitszeitgesetz regelt, dass der Arbeitgeber nicht mehr als 10 Stunden pro Tag von dir verlangen darf. Aus rechtlichen Gründen kann er sogar im Arbeitsvertrag festhalten, dass alles über einem gewissen Stundensatz einfach verfällt, wenn die Sonderarbeit nicht angeordnet wurde und freiwillig von dir durchgeführt wurde.

Solange du also freiwillig zu viel arbeitest, darf dir dein Arbeitgeber so viele Überstunden streichen, wie er will.

Wenn er die Überstunden angeordnet hat, müssen sie angerechnet werden. Auch wenn es mehr als 10 Stunden am Tag sind.

Danke für deine Antwort aber sie passt überhaupt nicht zu meiner Frage.

Meine Frage lautet, ob meine Zeitarbeitsfirma alle meine Überstunden auf mein Zeitkonto übertragen darf oder ob sie nur einen Teil z.b. 10Std im Monat auf das Zeitkonto, denn so war es auch in meiner alten Firma.

@ProfessorAnders

lese meine Antwort nochmal...

wenn deine Überstunden angeordnet wurden müssen sie komplett angerechnet werden.

wenn du sie freiwillig gemacht hast, können sie gestrichen werden, müssen also nicht übertragen werden. Das muss aber im Arbeitsvertrag stehen.

@Knomle

Du beantwortest trotzdem seine Frage NICHT! 😎😁

Es geht NICHT darum, ob Überstunden zulässig sind oder anfallen dürfen.

Du verstehst scheinbar nicht sein Problem/seine Frage! 😄

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