wieviele Katzen darf man halten; hat der Nachbar das Recht die Anzahl zu verfügen?

16 Antworten

Meine Güte, wegen 4 Katzen so ein Aufhebens. Frag mal Deinen Nachbarn, ob es einen Unterschied macht, ob es jetzt 3 oder 4 Katzen sind!!! Frag mal in einer guten Gärtnerei, es gibt eine Pflanze, die "Verpiss Dich" heisst und einen Geruch aussenden, den Katzen meiden. Vielleicht schenkst Du Deinem Nachbarn mal so ein Pflänzchen.

Ich habe auch Katzen, die draußen herumlaufen und möchte natürlich nicht, dass sie jemanden über Gebühr belästigen. Leider stelle ich mehr und mehr fest, dass die Nachbarn solche Dinge oft selber Schuld sind. Statt die Katzen konsequent zu verjagen (meine haben vor Fremden Angst), werden die Katzen von vielen erst mal angelockt, bekommen Leckerchen usw. Woher soll denn Katze nun wissen, zu welchem Nachbarn sie auf die Terrasse darf und zu welchem nicht? Manchmal sind sie trotz strömendem Regen nicht auffindbar und oft genug auch pappesatt, wenn sie nach Hause kommen. Ich habe immer ein bisschen Angst, dass sie einmal an den Falschen geraten. Dann gibts noch die, die das Tier zwar anlocken, aber dann wird es ihnen zu viel und sie regen sich auf. Mir kann keiner erzählen, dass eine Katze irgendwohin kommt, wenn sie mehrmals laut verjagt wurde oder gar einen Wasserstrahl abbekommen hat. Und gegen Geschäfte in Nachbars Garten kann man auch so einiges tun.

Ich bin einer Meinung mit Rennschnecke, da muss ein Dialog her. Es gibt für vieles auch Lösungen, die man vielleicht gemeinsam umsetzen kann.

Dem möchte ich wiedersprechen.

Meine Vermieter halten über 10 Katzen (meiner Meinung übertrieben aber ok). Mit der Anzahl habe ich kein Problem. Seit etwa 1/2 Jahr haben die "Biester" angefangen an unsere Wohnungstür zu pissen. In meiner Wohnung habe ich dann eine Pisslache die eine fläche von ca. 1 m² misst (!!!). Verschäuchen durch Anschreiben mit Wasser bespritzen "Katzen-Anti-Duft" ist Zwecklos.

Abgesehen dass dies eine ekelhafte Angelegenheit ist, die ich nicht hinnehmen kann und will, habe ich eine 1/2 jährige Tochter, die bei mir in der Wohnung mittlerweile rumspringt.

Von mir aus sollen die Katzen ihren eigenen Willen Freiheit und einen Katzenbaum aus Gold haben, aber ich sehe es NICHT ein, dass meine Tochter sich in der Wohnung nicht freibewegen kann. Sie findet zur Zeit Wasser und alles was flüssig ist total toll, auch wenn's am Boden ist.

Gespräche mit dem Vermieter sind Zwecklos. Die Katzen wurden weder angelockt noch gefüttert noch sonst was. Ich denke die wollen einfach in die Wohnung.

Kommt mal runter, es gibt eindeutige Gerichtsurteile zu diesem Thema. Vermieter und Mieter müssen an Freilauf gewöhnte Katzen dulden. Es grenzt an Tierquälerei, einen Freigänger einzusperren. Brutzeit ok - was ist mit natürlicher Auslese mit natürlichem Verhalten überhaupt? Nur weil wir Menschen allzu sehr auf Regelwerke stehen, kann man doch Tiere nicht derart unterwerfen. Also wenn Deine Katzen bisher draußen geduldet wurden, kann man nicht von Dir verlangen, sie jetzt einzusperren. Im Übrigen müssen Nachbarn 2 freilaufende Katzen in der Nachbarschaft dulden.

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Hier geht es um die Frage der Zumutbarkeit, d.h.: was ist den Nachbarn in diesem Fall zumutbar und wann ist hier die Grenze des Erträglichen überschritten. Dies Frage kann nur für den einzelnen Fall speziell geklärt werden, weil die näheren Umstände und Gegebenheiten dabei herangezogen werden müssen. Eine Höchstzahl von Katzen schreibt der Gesetzgeber jedenfalls nicht vor, und bei lediglich vier Katzen dürften es die Nachbarn auch schwer haben, einen Gerichtsbeschluss zu erwirken, der dir die Abgabe eines der Tiere auferlegt. Außerdem musss der Nachbar ja den Beweis erbringen, dass es deine Katzen sind, die ihr Geschäft in der behaupteten Häufigkeit in seinm Garten erledigen.

Wenn Deine Katzen bei ihrem Freigang die Nachbarn belästigen kann der Vermieter "Hausarrest" für die Stubentiger verhängen bzw. ein Halteverbot (bei Wiederholung) erteilen. Als Katzenhalter bist Du für Deine Tiere und das, was sie anrichten, verantwortlich. Und im Interesse einer guten Nachbarschaft solltest Du auch dafür sorgen, dass die Nachbarn nicht belästigt werden. Es ist nicht jedermanns Sache, Katzen zu haben.

Hier muss im Zweifelsfall durch ein Gericht erst geklärt werden, ob der Tatbestand einer solchen Belästigung überhaupt vorliegt; dass sich der Nachbar belästigt fühlt, reicht dazu allein nämlich noch lange nicht aus.

ich glaube so einfach ist das nicht,ich habe von Urteilen gehört wo es anders entschieden wurde und kein Hausarrest in dem Sinne verhangen wurde.

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