Wieviel Reperaturen darf der Vermieter auf den Mieter abwälzen?

8 Antworten

ist in ordnung, kleine reparaturen an dingen, die dem häufigen zugriff des mieters ausgesetzt sind, kann man auf den mieter abwälzen

das ist eh gesetzlich geregelt, wenn ihr mietvertrag dagegen verstößt, wäre es nichtig


das ist alles in ordnung, nur das mit den 8%, das kannte ich nicht, höre ich jetzt 1. mal., ich hatte im kopf, dass das auf 150€ im jahr gedeckelt ist, keine ahnung, google mal danach

wenn zb ein schaden an der elektrischen leitung ist, haftest du nicht dafür

es geht nur um dinge, die du häufig anpackst


klassisch sind es die gurte der rolladen und die amaturen im bad/küche, die du zahlen musst


und steckdosen und lichtschalter, macht ihr auch manchmal kaputt


Mit den 8% komm ich jährlich auf ca. 350€, aber danke für die Antwort! Eventuell kann man mit den 8% ja sogar noch mit dem Mieter reden!

@Arcobraeu

also normalerweise kommt das nicht so oft vor

es sind meist die rolladengurte und die mischbatterien, die davon betroffen sind

Ist eigentlich normal. Habe ich bei mir im Mietvertrag auch stehen. Das heißt im Grunde nur das du die Reparaturen zahlen musst wenn sie nicht teurer als 100€ sind. Kostet eine Reparatur 101€ muss sie dein Vermieter zahlen. Sollten die kosten dieser klein Reparaturen einen gewissen Betrag im Jahr überschreiten, bei mir zum Beispiel 250€, trägt alles darüber der Vermieter. Auch Vermieter müssen sich irgendwie schützen. Gibt heutzutage genug Leute die keinen Respekt mehr vor gemieteten Gegenständen haben. Und das ein Vermieter keine Lust hat 1 x im Jahr ein neues Waschbecken zu zahlen welches angeblich von selbst kaputt geht kann ich verstehen.

Was normaler Abnutzung unterliegt, ist Vermietersache. Zum Beispiel der Einbau neuer Wasseruhren oder Heizkostenzähler. Wenn die Gegensprechanlage nicht funktioniert, hat der Mieter da sicher auch nichts kaputtgemacht. Funktioniert das Hauslicht nicht, geht das Mieter auch nichts an.

Unter Kleinreparaturen fallen meist Abflüsse an Waschbecken, Fensterhebel oder Heizregler und wenn man halt was kaputt gemacht hat.

Private Vermieter haben leider oft hohe Eigenbeteiligungen. Meine Mutter liegt auch in dem Dreh, ich dagegen bei öffentlichen Vermietern bei der Hälfte.

Ich würde mit dem Vertrag zu einer Verbraucherzentrale gehen, klingt mir nicht ganz koscher.

Ok danke dann werd ich das Montag gleich mal machen! 

Private Vermieter haben leider oft hohe Eigenbeteiligungen.

Steht da im Vertrag wirklich Eigenbeteiligung? Wenn ja ist die gesamte Klausel unwirksam.

Das wäre sie auch wenn der Betrag für eine Einzelreparatur unangemessen hoch ist. 120 € ist laut div. Urteile so ziemlich die Schemerz-Obergrenze.

@anitari

nein da steht nur Kleinreparaturen. und Einzelreparatur darf bis zu 100€ kosten

Das was da im Vertrag steht ist eine sog. Kleinreparaturklausel wie sie in sehr vielen Mietverträgen enthalten ist.

Auf den ersten Blick sieht sie i. O. aus.

Du mußt lediglich kleine Reparaturen an Einrichtungen innerhalb der Wohnung die Deinem häufigen Zugriff unterliegen tragen.

Und das auch nur bis zu einem Betrag von max. 100 €, pro Jahr aber mehr als 8 % der Kaltmiete. 

Reparaturen die teurer sind oder an Dingen die nicht Deinem Zugriff unterliegen, z. B. Heizung, Abwasserleitung in der Wand etc. muß der Vermieter zahlen.

so handhaben wir das mit unserem mieter auch: für kleinschäden bis 100,- kommt er selber auf - man kann aber durchaus auch mal über einen schaden reden, bis jetzt haben wir da immer eine lösung gefunden. sei froh das das alles so genau im mietvertrag steht, dann hast du und der vermieter wenigstens was schrifliches darüber

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