wieviel krankengeld giebt es bei arbeitslosengeld 1 nach 6 WOCHEN

3 Antworten

Arbeitsunfähigkeit über sechs Wochen Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als sechs Wochen, erhalten Sie bei Pflichtversicherung nach Ablauf dieser Zeit in der Regel Krankengeld von Ihrer zuständigen Krankenkasse in Höhe des Betrages, der Ihnen zuletzt als Leistung von der Agentur für Arbeit gewährt wurde. Die Krankenkasse wird durch das Arbeitsamt ebenfalls informiert.

Damit ist der Leistungsbezug beim Arbeitsamt beendet. Nach dem Ende des Bezugs von Krankengeld müssen Sie sich für die Weiterzahlung von Arbeitslosengeld erneut persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden, d.h. es muss eine erneute Arbeitslosmeldung und Antragstellung durch den Arbeitslosen bei der Agentur für Arbeit erfolgen. Diese Antragstellung sollte spätestens am ersten Tag nach dem Krankengeldbezug, also einen Tag nach dem letzten Tag der Arbeitsunfähigkeit erfolgen.

http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/140.htm

*Hallo Heinold,

keine Angst,du erhälst Krankengeld in selber Höhe wie Arbeitslosengeld. Der Zeitrahmen für dein Arbeitslosengeld stopt ab dem Zeitpunkt,wenn die Krankenkasse für dich bezahlt,also nach 6 Wochen.

Meine Frau wurde auch wärend der Arbeitslosigkeit Krank und das 1 Jahr lang. Du musst nur darauf Achten , die Krankenkasse zahlt maximal 76 oder 78 Wochen Krankengeld dann ist Schluß.

Die Arbeitslosigkeit verlängert sich nicht,die Tage sind dort soweit angegeben wie du sie auch bewilligt bekommen hast. Sobald du wieder Gesund bist,läuft die Restliche Zeit (Tage ) vom Arbeitslosengeld weiter. Hoffe, dass ich dir damit etwas helfen konnte.

Viel Glück für deine OP.

Gruß Klaus* ####

Muss man nach der Krank sein erneut den Antrag auf Arbeitslosengeld stellen?

Die Anspruchshöhe auf Krankengeld bestimmt sich nach § 47 SGB V. Das Brutto-Krankengeld wird nach dem Einkommen vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit berechnet. Es beträgt 70 Prozent des letzten vollen monatlichen Brutto-, aber höchstens 90 Prozent des letzten vollen monatlichen Nettoeinkommens. Das Bruttoeinkommen wird laut § 47 Abs. 6 SGB V nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt. Bei der Berechnung werden auch die Einmalzahlungen in den letzten 12 Monaten vor der Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt. Regelmäßige Überstunden und Abweichungen vom vereinbarten Entgelt wirken sich positiv auf die Krankengeldhöhe aus. Regelmäßig bedeutet z. B. bei Überstunden, dass in den letzten drei abgerechneten Monaten vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit pro Monat mindestens eine Überstunde angefallen sein muss. Bei schwankendem Entgelt (z. B. Akkordlohn) wird der Durchschnitt der letzten drei Monate zugrunde gelegt. Bei Empfängern von Arbeitslosengeld wird das Krankengeld in Höhe des Leistungsbetrages des Arbeitslosengeldes gewährt (§ 47b Abs. 1 SGB V). Andernfalls beträgt das Netto-Krankengeld rund 75 Prozent des regelmäßigen Nettoverdienstes. Das Krankengeld ist grundsätzlich beitragspflichtig zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Die Beiträge werden direkt von der Krankenkasse einbehalten und an die entsprechenden Versicherungsträger abgeführt. Die Beitragsanteile des Arbeitgebers (bei Arbeitnehmern) übernimmt während des Krankengeldbezuges die Krankenkasse, wobei diese nur zu 80 Prozent (Regelentgelt) berücksichtigt werden. In der Krankenversicherung besteht während des Bezuges von Krankengeld Beitragsfreiheit. Bei Arbeitslosen werden die Beiträge aus dem Krankengeld komplett von der Krankenkasse bezahlt. Eine Ausnahme dabei ist der Beitragszuschlag für Versicherte nach dem 23. Lebensjahr, die keine Kinder haben. Bei diesen Versicherten wird der Beitragszuschlag für Kinderlose vom Bruttokrankengeld abgezogen. Bezugszeiten von Krankengeld werden von Renten- und Arbeitslosenversicherung als Beitragszeiten angerechnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Krankengeld_(Deutschland)

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