Wieviel darf man freiberuflich dazuverdienen ohne Steuern zu zahlen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

nichts.

Steuerfrei - meinst du das wirklich????

alle Einkünfte sind anzugeben. Zusätzlich zu deinen Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit gibst du die Gewinnermittlung ab.

Wenn du Rechnungen schreibst musst du diese angeben. Wenn du keine Rechnungen schreibst - Schwarzarbeit.

Vorteil bei selbstständiger Arbeit - auch neben Angestelltenverhältnis. PKW wird Betriebsvermögen,alle Reparaturen, Reifen, Wartungen etc. kannst du steuerlich absetzen. Alle Rechnungen hierfür, auch Benzin, aufheben und buchen. Fahrtenbuch führen oder 1% Regelung für privatfahrten (vom Neupreis des PKW`s) berücksichtigen.

Aufgrund deiner Fragestellung besser Termin beim Steuerberater machen. Der kann auch in Tabelle nachsehen und Steuerhöhe nennen.

Das muss man versteuern! Folgende Ausnahmen (Freibetraege) gelten:

Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer, Pfleger und Künstler 2.100,00 Euro p.A.

nebenberuflichen Tätigkeiten im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich 500,00 Euro p.A.

Hallo. Jede weitere Tätigkeit wird voll steuerpflichtig und zählt zu deinem Einkommen dazu. Zusätzlich solltest du dran denken, das bei der Jahres-Steuer-Erklärung der Steuerberater einen zusätzlichen Aufwand hat (muss ein zusätzliches Formular ausgefüllt werden) und somit Extra-Kosten auf dich zukommen. Zudem musst du die Umsatzsteuer abführen, ein Gewerbe anmelden, Gewerbesteuer zahlen usw.

Umsatzsteuer nicht bei Kleingewerbe = Umsatz bis 17500,- €.

Als Freiberufler keine Gewerbeanmeldung, somit auch keine Gewerbesteuer.

@Schnulli00

Problem ist, das viele garnicht wissen, was ein Freiberufler ist. Freiberufler ist nicht gleich Selbstständig / Gewerbetreibender. siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Freiberuf Nur wenige Berufsgruppen dürfen sich überhaupt Freiberufler nennen. Zudem gibt es zu deiner Antwort noch eine Ergänzung: Kapitalgesellschaften sind kraft Rechtsform gewerbesteuerpflichtig.

Grundsätzlich solltest Du erst einmal mit Dir ausmachen, ob Du Umsatzsteuer geltend machen möchtest, oder nicht. Das bedeutet, das Du bei Deiner Rechnungslegung a: keine Umsatzsteuer ausweisen brauchst Nachteil b: Du kannst auch keine Umsatzsteuer geltend machen. Weiter: Bei Deiner Einkommensteuer am Jahresende wird Dein Einkommen + Nebentätigkeit zusammengerechnet und ergibt ein Gesamteinkommen. Daher ist es natürlich günstiger, dass Zweiteinkommen so weit wie möglich von den Erlösen herunterzurechnen. Bürobedarf, lfd. Kfz.-Kosten und, und, und. Es ist vieles ansetzbar um die Elöse zu schmälern. Im Übrigen sind Einkünfte aus Sozialer Tätigkeit nicht mit Umsatzsteuer ausgewiesen. (soweit mir bekannt) das bedeutet für Dich, das die von Dir bezahlte Umsatzsteuer komplett zurückerstattet werden kann. (Wenn Du Dich für USt. - Pflicht entscheidest)

Ich erwäge eine freiberufliche Tätigkeit als Sozialarbeiter bei einem sozialen Verein. Ich bin nicht angestellt bei diesem Verein, sondern werde eine Sozialberatung per Rechnung mit dem Verein abrechnen. Vielen Dank für die Antworten. Ich wende mich an einen Steuerberater.

...also, dann ist diese Frage ja gelöst.

die Frage der Scheinselbständigkeit kommt da deutlich zum Vorschein!

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