Wieviel Ablöse kann ich für meine Einbauküche verlangen?

5 Antworten

Alles, was über 10 Jahre alt ist, tendiert gegen Null, ob gut erhalten oder nicht.Es sind auch sicher noch Stromfresser? Ikea zählt ja nun nicht gerade zu den Spitzenmarken. Ich habe für eine teure Markenküche, 2 Jahre alt, mit Teleskopschubladen, separater Backofen und Mikrowelle in Augenhöhe sowie Kühl-Gefrierschränke mal gerade 500 Euro bekommen.Kaufpreis lt. Rechnung meiner verstorb. Schwwester 10.500 Euro.

Nachsatz: Ich hatte dreimal in der Tageszeitung inseriert und war schließlich froh, daß einer das ausgebaut mitgenommen hat. Sonst hätte ich noch für den Transport berappen müssen.

Danke für den Hinweis. Vielleicht nehme ich die Küche auch mit. Hatte über die Möglichkeit nachgedacht, dem Vermieter die Küche zu belassen, gerade auch, da sie für den kleinen Raum wirklich gut konzipiert ist . Warte dann erst einmal das Angebot ab und entscheide danach.

Ich finde allerdings, dass 500 Euro für eine 2 Jahre alte Küche von einem Neuwert von 10.500 Euro mehr als unangemessen und nicht fair ist!

@Frieda23

Was sollte ich machen, ich war in Zugzwang, die Wohnung zu räumen und der Vermieter wollte die Küche nicht übernehmen.

Hallo,

leider bekommt man für gebrauchte Küchen immer nur einen Bruchteil dessen, was man dafür bezahlt hat - selbst, wenn sie noch relativ neu ist.

Aber gerade Ikea-Küchen bieten sich doch hervorragend dafür an, sie immer wieder abzubauen, zu ergänzen und in die neue Wohnung wieder einzubauen.

Die Qualität der Unterschränke ist so gut, dass sie auch ein mehrfaches Abbauen und wieder Aufbau problemlos und schadlos überstehen. Die passenden Fronten gibt es immer jahrelang - und selbst, wenn es die "alten" Fronten nicht mehr gibt: entweder nimmt dann dann für alle Schränke neue Fronten - das passt immer völlig problemos - oder aber man kombiniert neu: weiß mit Holz und rot und grau - oder was auch immer einem gefällt - das ist doch zur Zeit auch total "in".

Gutes Gelingen

Daniela

Hallo Daniela,

das stimmt! IKEA lässt sich immer gut erneuern bzw, erweitern/verändern mit neuen Fronten etc. Würde die jetzige Küche am liebsten einfach mitnehmen - leider passt das Meiste einfach nicht in die neue Küchengröße rein. Werde trotzdem glaube ich versuchen, so weit es geht zu integrieren und meine jetzige Küche (, die ich echt mag!) einfach mitzunehmen. Ich danke Dir für Deine Antwort! Viele Grüße!

Ich denke mir , verlangen kannst du nichts. Wenn der Nachmieter,und darum gehts ja wohl, deine Sachen nicht haben will, mußt du alles rausnehmen. Sprich mit denen und bleibe mit deiner Forderung auf dem Teppich. Oder verkauf dein Sachen im Inserat, dann kannst natürlich Forderungen stellen.

Genauso isses..

Stimmt natürlich. Hatte auch eher über die Option nachgedacht, ob es für alle Beteiligten einfacher wäre, die Küche dort zu belassen. Vielleicht nehm ich sie ja auch einfach mit. "Verlangen" wollte ich im Grunde nichts, sondern dachte nur über die Möglichkeit nach, ob ich die Küche anbieten kann. Und wenn ja, worauf ich mich preislich hätte einlassen dürfen. Danke für die Antwort!

Lass Dir von den Interessenten Angebote machen und vergib dann den Zuschlag !

Gute Idee. Danach kann ich ja immernoch entscheiden, ob ich sie mitnehme oder belasse... Danke für die Antwort!

Küche Ikea 2.500.-€ , AEG Herd 500.- € Bosch Spülmasch. 370.-€ = 3370.-€ . Da es nur Ikea ist, kannst du die Küchenmöbel fast vergessen, ist leider kein Schreinereinbau, sondern nur 08/15 Möbel. Also Ikea 250.-€ maximal. AEG Herd, denke mal wenig Pflege oder einfache Ausführung 150.- bis 180.-€ . Bosch Spülmaschine eher eine kleine, also 100.-€ . Und der Rest Gefriertruhe und Einbaukühlschrank wohl älter, zusammen 50.-€ . Alles komplett als Sachwert ca 550 bis maximal 600.-€ . ..

Wenn du Glück hast, und der Nachmieter eine alte Küche hat, die er nicht mehr mitnehmen möchte, und seine Geräte veraltet sind, er sich die Arbeit des Küchenumzuges ersparen will , könntest du mit Glück noch 600 bis 700 .-€ bekommen. Aber bestimmt sind die Schnittflächen der Arbeitsplatte an der normalen Spüle und an der Ceranfeldplatte nicht versiegelt , somit Kostenabzug. Ich würde 400.-€ zahlen.

Gruß Wolf

Vielen Dank! Das war sehr hilfreich und ausführlich. Habe damit einen guten Anhaltspunkt, was realistisch und veill auch fair wäre. Der Herd ist allerdings eine recht gute ausgestatteter AEG, der überall im Handel zw. 800 und 850,- € gekostet hatte (habe meinen einfach unglaublich günstig bekommen damals), auch die Spülmaschine war ein Sonderangebot, das sonst 480 € kostete. Die Arbeitsplatte wurde an genannten Stellen versiegelt, Massivholz immer gut gepflegt (Holzöl) etc...

Der Abnehmer wäre mein Vermieter. Ich denke einfach noch drüber nach, ob ich dann nicht die Küche versuche in der neuen Wohnung wenigstens teilweise noch zu verwerten (besonders die Anschaffung von Neuelektrogeräten rechnet sich nicht, wenn ich die einwandfreien Geräte hier belassen würde.)

Nochmals vielen Dank und Gruß!

@Frieda23

Was du mal bezahlt hast, ist egal, nehme den Preis wie er damals üblich war. Mein Rat war nur grob überschlagen. Wenn ein Nachmieter interesse hat, kannst du ja mit 800.-€ mal anfangen, runtergehen also auf VB kannst du immer noch. Wenn du gleich mit 400.-€ anfängst, bekommst evtl nur noch 200.- Setz also höher an.

Es gibt genug Leute die eine veraltete Küche haben, aber gerade bei einem Umzug froh sind, wenn eine Küche schon eingebaut ist. So ging es uns 2011. Wir zahlten anstatt 1000.- nur 500.- und das war eine Küche vom Fachmann

Restaurant eröffnen / laufende Kosten / Startkapital

Seit vielen Jahren verfolge ich die Idee, eine Mischung aus Restaurant, Café und Tanzlokal zu eröffnen. Mein Konzept beantwortet bisher zwar Stilfragen, Speisekarte, Zielgruppe, welche Werte den Laden ausmachen, nun möchte ich gerne einen Businessplan erstellen. Dazu fehlen mir bisher jegliche Ansätze und ich möchte euch bitten (wenn es euch möglich ist), mir aus Erfahrung grobe Beispiele zu nennen und welche laufenden Kosten in etwa (pro qm) auf einen zukommen können.

  • Welche Kosten kommen grob auf einen zu? Kauf einer Küche, Einrichtung, Genehmigungen?
  • Was mag die Pacht in Hamburg/Münster/Berlin in etwa pro qm kosten?
  • Was muss man monatlich an die Gema zahlen, wenn man Musik spielen möchte?
  • Welche Versicherungen sind nötig und wieviel ist das monatlich?
  • Welche laufenden Kosten gibt es generell, auf die man achten muss?
  • Welche Formeln gibt es, um in etwa auszurechnen, wieviel Mindestumsatz man täglich haben muss, um die laufenden Kosten zu tragen und ggf einen Kredit für die Einrichtung abzuzahlen?

Es ist mir bewusst, dass fast alle Kosten von der Lage, Größe des Ladens so wie von regionalen Regelungen und anderen Faktoren abhängen, es geht mir wirklich um einen sehr groben Überblick, so dass ich mich nach und nach einzelnen Kostenpunkten ausführlicher widmen kann.

Für die Fertigstellung eines überzeugendem Konzepts, einen Businessplan usw plane ich in etwa mit einem Jahr, ggf werde ich auch in der geplanten Gegend selber Arbeit im der Gastronomie suchen, um mir dort einen besseren Eindruck zu verschaffen. Es geht mir momentan in erster Linie um die generelle Frage des Mindestumsatzes und der Machbarkeit bzw darum, wie groß der Berg ist, den ich erklimmen möchte.

Wenn das hier ein Wunschkonzert wäre, wünschte ich mir eine fiktive Aufstellung á la "Peter S. aus Hamburg hat ein Lokal mit 135qm und bezahlt monatlich soundsoviel, aufgeteilt in folgende Posten" usw...

Liebe Grüße und jetzt schon vielen Dank für Eure Unterstützung,

FAQir

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