Wieso verstößt die Taufe nicht gegen das Grundgesetz?

5 Antworten

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im Prinzip hast Du Recht, so schafft man sich auch potenzielle Kirchensteuerzahler, weil nicht jeder entscheidet sich, mit 14 Jahren auszutreten.
Man wäre ja schön bekloppt in diesem Alter auf das viele Geld, das man zur Konfirmation geschenkt bekommt, zu verzichten. . . Hand auf´s Herz !
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Ist man dann erst mal konfirmiert, ist das Thema Kirche vom Tisch.
Irgendwann hält man dann seine 1. Gehaltsabrechnung in den Händen und da ist dann halt Kirchensteuer drauf. Bumm... und??? Bis der jenige dahinter kommt und das tatsächlich realisiert oder überhaupt weiß, dass man auch austreten kann (viele wissen das nämlich nicht), hat die Kirche schon ordentlich Kasse gemacht. Schöne Sache sowas...
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Würde sich die Tradition mit der Taufe und der Konfirmation zusammenlegen lassen und zwar auf das 15. Lebensjahr, in dem man selbst entscheiden kann. Und würde man nicht so reich beschenkt werden, würde es noch weniger Kirchenmitglieder geben.

Ich z.b. Glaube nicht an die Co2-Religion. Ich muss trotzdem Ökosteuer zahlen. Aus der Kirche kann man wenigstens austreten!

@bliksem

ich glaube kaum, dass das eine auch nur ansatzweise mit dem anderen zu tun hat...

@bliksem

Du kannst ja auch zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren.

KEINER ist gezwungen, seine Kinder Taufen zu lassen. Sicher können die Kinder sich dann selber aussuchen, ob sie zur Konfirmation, Kommunion, Hochzeit oder auch nie getauft werden. Wenn du nicht getauft bist, bist du Kofessionslos und zahlst keine Kirchensteuer. Und Bliksem, wenn du kein Motorisiertes Kraftfahrzeug oder Kraftrad fährst zahlst du in dem Sinne auch in dem Sinne keine ÖKO- Steuer. Wo sich keiner vor drücken kann, was aber längst überholt ist, sind die GEZ gebühren.

@Thunder1262

natürlich ist keiner gezwungen, seine Kinder taufen zu lassen. Aber i.d.R. werden die Kinder im Babyalter getauft und da werden sie für gewöhnlich nicht nach ihrer Meinung gefragt. Und das war auch das Problem der Frage. Der getaufte hat keine Religions-Entscheidungs-freiheit. Erst mal wird getauft und wenn er will, kann er austreten. Streng genommen verstößt dies sehr wohl gg, das Grundgesetz.

@Thunder1262

Du kannst um GEZ-Gebühren genauso herumkommen, wie um die Kirchensteuer, melde einfach alle Radio-, Fernseh- und Computergeräte ab und verkaufe sie, dann zahlst Du nichts an GEZ.

@euphonium

Klar kann man sich um die GEZ-Gebühren drücken. In dem man "keinen Fernseher hat".. ähäm. Studenten sind eh befreit. ;)

@Annemaus85

Scheiß Cristentum (nicht Bös gemeint), Islamisten sind net so, über Juden weiss ich nichts. :P

@Sstar

... aber bös geschrieben! Moslems streiten nicht so lange über Tatsachen - die Geschichte lehrt uns: Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt! Glücklicherweise lehrt die Bibel so etwas nicht - nachzulesen in der Bergpredigt Jesu im Matthäusevangelium.

@jh47xxy

Den Christen genügt das "wissen", dass der Ungläubige nach seinem Tod auf ewig in der Hölle leiden wird. Das ist sehr nett von ihnen...

Seltsamerweise gilt das Grundgesetz in vieler Hinsicht nicht so wirklich für Kinder... Beispiel: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und? Das fängt zu Hause an, dass viele Kinder würdelos behandelt werden und geht oftmals in der Schule weiter... Ich gebe dir da recht. Denn es dreht sich schließlich nicht alleine um die Taufe. Es geht ja dann in Schule und Kindergarten damit weiter, dass je nach Art der Taufe auch noch konfessionelle Prägungen dazu kommen. In vielen Schulen ist es nicht mal möglich den Ethik-Unterricht vorzuziehen, solange man nicht aus der Kirche ausgetreten ist (dafür verlangen sie hier bei uns sogar noch eine beglaubigte Urkunde über den Austritt!). Mit anderen Worten... es ist nicht weit her mit "eigener Wahl", denn ein getauftes Kind wird notgedrungen in seiner "ertauften" Glaubensrichtung geprägt werden und bis es Interesse daran hat, sich über Information und eigenes Denken über andere Möglichkeiten zu informieren, gehen doch so einige Jahre ins Land...

Sind die christlichen Werte denn nicht ertsrebenswert?

@marsol28

Wieso muss ich dies als "christlich" deklarieren? Die Werte, die für jeden zählen sollten, haben nicht Christen "erfunden" und dafür braucht es auch keine Kirche...

Natürlich geht es mit dem "rückgängig" machen. Ich denke mal, dass Kinder bis zum 18. Geburtstag ausgeschlossen sind von der Kirchensteuerzahlung. Wenn sie dann volljährig werden, ein erstes eigenes Einkommen haben bzw. ihre erste Steuerkarte erhalten können sie entweder mündlich dem widersprechen oder einen kurzen schriftlichen Antrag an ihre Kirche senden, dass sie ab xxx kein Mitglied dieser Glaubensgemeinschaft sind. Da sie solche Entscheidungen eben erst mit der Volljährigkeit machen können und dürfen, bezieht sich der GG-Artikel auch nur auf volljährige und mündige Personen.

Du hast recht, SickChickJay, die Taufe kann einem niemand mehr herunternehmen, auch wenn man aus der Kirche austritt, bleibt man getauft. Aber man kann die Taufe auch - bildlich gesprochen - wie ein Weizenkorn in die Tasche stecken, es vergessen und vergammeln lassen. Aber dann hat man nichts von ihr, der Effekt ist als wäre man nicht getauft.

Ich würde meinem Kind nicht vorenthalten wollen, was es durch die Taufe bekommen kann. Ich rede ja auch deutsch mit ihm, und weiß gar nicht, ob es nicht vielleicht viel lieber eine andere Sprache lernen würde.

Was bekommt das Kind denn durch die Taufe?

@heikephs

Teil 1 Hallo heikephs,die Kindertaufe zeigt, dass die Heilsgnade ungeschuldet ist. Ein Kind sollte aber nur auf den tatsächlich vorhandenen Glauben der Eltern hin getauft werden. Da sich die Taufgnade nur entfalten und der Glaube = das Vertrauen des Kindes auf den liebenden Vater und Jesus wachsen kann, ist – wie du weißt - die Hilfe der Eltern notwendig. Sie müssen das Kind liebevoll versorgen, sie müssen ihm zeigen, dass es wertvoll ist. Sie müssen seine Fähigkeiten entdecken und fördern, damit es sich zutraut, etwas zustande zu bringen. Sie müssen ihm altersgemäße Verantwortung übertragen, sie müssen es Geduld und Versöhnungsbereitschaft lehren. Sie müssen ihm zu seinem Schutz auch Grenzen setzen, damit es wachsen und reifen kann. Und all das weniger mit Worten als mit dem eigenen Sein aus der Kraft der eigenen Taufe heraus.

Du wirst sagen: Ein neugeborenes Kind kann doch noch nicht sündigen, wozu braucht es in diesem Stadium schon Vergebung und Rechtfertigung? Das stimmt, bewusst kann ein Kind nicht sündigen, aber jedes Kind macht schon im Mutterschoß Erfahrungen, die es ängstigen. Es ist aufs engste mit der Mutter verbunden, und es gibt keine Mutter, die immer gut drauf ist, selbst dann nicht, wenn sie das Kind gewünscht hat.

@heikephs

Teil 2 Das Kind im Mutterschoß kann darüber noch nicht reflektieren, aber diese Eindrücke übertragen sich u.a. durch die Hormone (z.B. Stresshormone). Das Kind merkt, wenn die Mutter in Bedrängnis ist, es merkt, wenn die Umwelt gegen es ist und es reagiert entsprechend. Es merkt, wenn die Mutter schwer arbeiten muss und Sorgen hat. In ihm festigt sich die falsche Lebenseinstellung: „Leben ist hart und schwer, Leben muss verdient sein, ich bin eine Last, oder: ich muss das bringen, was sich meine Eltern erwarten, …..“ Und diese Einstellung führt zu Überforderung, zu Wut, zu Verweigerung, zu allen möglichen Sünden. Darum würde ich als Mutter dringend wollen, dass mein Kind durch die Taufe aus der Macht des Bösen befreit und in das Reich der Kinder Gottes versetzt wird. Natürlich ist es später, wenn das Kind selbst entscheiden kann, notwendig, dass es sich bewusst entscheidet, das für sich anzunehmen, was ihm in der Taufe geschenkt wurde.

@Gritti

Ich befehle meine Kinder dem Schutz Jesu Christi an, und ich vertraue ihm, daß er das beste für die Kinder macht. So weiß ich, daß alles Böse an Jesus Christus vorbei muß, und er genehmigt nur, was gut für sie ist.

Ich habe den Eindruck, daß Du hier der Taufe einen magischen Einfluß beimißt. Die Taufe ist ein Bekenntnis des Täuflings, daß er sich zu Jesus Christus gekehrt hat.

Alles was Du sonst über Säuglinge schreibst, stimmt auch nicht ganz mit der Bibel ein. Der Mensch ist böse von Anfang an. Es wird nicht durch seine Umwelt böse gemacht. Das wäre Humanismus pur. Humanismus und Christsein schließen aber einander aus.

Die Taufe befreit auch nicht aus der Macht des Bösen - woher hast Du das nur? In der Bibel steht davon nichts!

@heikephs

Teil 1: Hallo heikephs, halte es du, wie deine Gemeinde die Bibel auslegt. Meine Kirche lehrt es anders und ich habe Argumente dafür, die Taufe von Kindern unter bestimmten Umständen für gut zu halten, damit begehe ich kein Sakrileg. Dass ich der Taufe keinen magischen Einfluss beimesse, habe ich an anderer Stelle ausgedrückt. Natürlich muss der Glaube in jedem Getauften nach der Taufe wachsen und beim Kind sind die Eltern nötig, dass der Same der Gotteskindschaft, der in der Taufe eingepflanzt wird, gepflegt wird und Früchte tragen kann. Selbstverständlich habe auch ich mein Kind dem Schutz Jesu Christi anvertraut, …. so wie du es schreibst.

In Röm 6,3-4 steht, dass wir ALLE, die wir auf Christus Jesus getauft sind, auf seinen Tod getauft sind (das bedeutet: hineingetaucht in deinen Tod, reingewaschen durch sein Blut, neu geworden), dass wir mit ihm begraben wurden durch die Taufe auf seinen Tod, und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue (wiedergeborne) Menschen leben.

@heikephs

Lt. Gal 3,27 haben alle, die auf Christus getauft sind, Christus als Gewand angelegt. Und wer in Christus (hineingetauft) ist, der ist (selbstverständlich!)eine neue Schöpfung ….. (2Kor 5,17) – Und das möchte ich, soll auch für mein Kind gelten.

Und Jesus sagt, lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran, denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich (Mt 19,14). Er sagt auch gar nichts davon, dass der Mensch von Anfang an böse ist. In Mt 28,19-20 sagt er: ….. macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Alle Menschen – das gilt nicht nur für die Mission, sondern eben für ALLE.

Das Kind kommt mit einer gefallenen und durch die Ursünde befleckten Menschennatur zur Welt Ich habe nicht gemeint, dass das Kind durch seine Umwelt böse gemacht wird. Das Böse, das es erfährt, gibt allerdings den Anstoß zu seiner eigenen Reaktion, die auch (selbst)zerstörerisch sein kann. Und die Neigung dazu kommt ja wohl von der Ursünde, deren zwingende Macht durch die Taufe getilgt wird.

@Gritti

Ja, alles was ab Vers 11 gesagt wird, gilt eindeutig für Menschen, die als bewußtdenkende in der Sünde gelebt haben.

Und ich glaube nicht, was meine Gemeinde sagt, sondern ich suche mir meine Gemeinde danach aus, welche Wahrheiten sie vertritt - jedenfalls in den lebenswichtigen Dingen.

@Gritti

Nein, so ist das falsch. "Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist ER treu und gerecht, daß er uns die Sünde vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." Joh.brief

Jesus Christus alleine reinigt uns von der Sünde, nicht die Taufe!

Durch die Taufe wird lediglich bekannt, daß wir diesen Schritt getan haben!

Wir sollen alle zu Jüngern machen (und zu niemandem sagen: dich will Gott nicht haben) - und doch spricht er vom kleinen Häuflein, das sich herausretten läßt. Es werden eben nicht alle hören! Traurig und scheußlich, aber wahr.

@heikephs

1.Mose 8:

...obwohl das Trachten des menschlichen Herzens böse ist von seiner Jugend an...

@heikephs

Hallo heikephs, für das, was ab Vers 11 gesagt wird, sind wir als Eltern zuständig, es so zu leben, dass das Kind, das ja mehr mit den Augen lernt als mit den Ohren, das als lebendiges Vorbild vor sich hat. Dass es auch erlebt, wie die Eltern um Vergebung bitten, wenn sie gefehlt haben, das auch erlebt, wie Vergebung gewährt wird von Jesus und von den Menschen, so dass es das Leben in Christus vor sich hat und in sich aufnehmen kann. Ich betone noch einmal, dass ich für mein Kind wünsche, dass es von der ZWINGENDEN MACHT als Folge der Ursünde befreit ist. Damit es nicht unter einer Gesetzesfrömmigkeit zusammenbricht, sondern ihm in Christus ermöglicht wird, in Freiheit der Gnade Folge leisten.

Ich habe mir meine Gemeinde nicht ausgesucht – GOTT hat mich in die katholische Kirche berufen. Wenn – bildlich gesprochen – die „Kiste“ in dem Acker der Kirche auch schmutzig ist, der „Schatz“ ist dennoch in ihr verborgen und ich bin eingeladen, ihn auszugraben. Natürlich sind in der Kirche Sünder, aber gäbe es in ihr keine solchen, dann würde ich ja nicht hinpassen. Ich habe immer die Möglichkeit, meine Sünden zu bekennen und mich von Jesus reinigen zu lassen, und das tun die (meisten) anderen auch.

Ich verurteile nicht die Aussagen des kirchlichen Lehramtes, sondern denke im Licht des Heiligen Geistes darüber nach und finde unter seinem Einfluss die Begründung für das was es sagt, und was ich ohne Verrenkungen meines Verstandes annehmen und leben kann.

@heikephs

Die Taufe ist ein Sakrament, und das bedeutet, dass Christus selbst durch dieses Sakrament handelt. Auch das Sakramentsverständnis der protestantischen Kirche sagt das. Nicht die Taufe als Ritus reinigt von der Sünde, sondern Jesus allein. Das ist ganz klar. Das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an - ja, als Folge der Erbsünde ist der Mensch geneigt zur Sünde.

@heikephs

Wir sind als Eltern dazu berufen, das Pflänzchen der neuen Möglichkeiten als Gotteskind, die unser Kind durch die Taufe empfangen hat, zu pflegen und so dem Kind zu helfen, dass es hört und sich auch tatsächlich retten lässt. Dass die als Ritus empfangene Taufe, die niemals die Chance hat, eine große Pflanze zu werden, niemand rettet, ist ja klar. Aber ich nehme die Taufe an als das, was sie in Wirklichkeit ist.

@Gritti

Lies die Bibel bitte mal ohne den Leidfaden der katholischen Kirche, sondern einfach nur so, und bitte Gott, sie Dir zu erklären.

Die Taufe ist kein Sakrament. Davon steht nichts in der Bibel, das ist katholische und evangelische Irrlehre!

Es steht nirgendwo in der Bibel, daß die Taufe rettet!

@heikephs

Die Bibel hab ich zuerst gelesen und dabei den Heiligen Geist gebeten, sie mir zu erklären. Erst dann bin ich in die katholische Kirche eingetreten.

Was wir heute in der Bibel lesen, wurde relativ lang nach Jesu Tod und Auferstehung geschrieben, deshalb hat ja Lukas Augenzeugen befragt und ist allem sorgfältig nachgegangen. Es gab auch schon vorher schriftliche Zusammenfassungen, die nicht erhalten sind. Vieles wurde auch mündlich weitergegeben.

Das Wort Sakrament steht überhaupt nicht in der Bibel.

Es gibt also die katholische Irrlehre und es gibt die evangelische Irrlehre - wie gut, dass dir Gott die Wahrheit offenbart hat, und du sie uns nun verkünden kannst. Ich wünsche dir alles Gute.

@Gritti

Das nehme ich Dir nicht ab, aber laß mal gut sein. Ein Tip noch zum Schluß: halte die Augen auf und prüfe alles an der Bibel - und zwar im Gesamtzusammenhang, nicht nur herausgerissene Worte. Gottes Segen dazu!

@Gritti

"Sakrament" bedeutet auch nicht "rettende Heilstatsache". "Sakrament" bedeutet lediglich, dass eine Handlung von Jesus eingesetzt worden ist. In der Evangelichen Kirche haben wir zwei Sakramente: Taufe und Abendmahl. Beides rettet nicht. Aber beides versinnbildlicht die Gegenwart Jesu. Retten tut allein der Glaube an ihn.

@Hannipuepp

Hannipuepp@ Ein Sakrament ist ein sichtbares Zeichen für eine unsichtbare WIRKLICHKEIT.

Dass ein formal gespendetes Sakrament ohne den Glauben des Empfangenden (oder dessen glaubenden Eltern) wirkt, steht nirgends im Katechismus der katholischen Kirche. Aus der Bibel (Mk 5,25f) erfahren wir aber, wie in der Erzählung, wo die blutflüssige Frau durch Jesus von ihrem Leiden befreit wird, dass Jesus spürt, wie eine Kraft von ihm ausströmt, weil die Frau, die er ja noch gar nicht gesehen hatte, ihn von hinten im Glauben berührt hat. Er sagt: "Dein GLAUBE hat dir geholfen, .....". Andere hatten Jesus ja auch berührt, da ging aber keine Kraft von ihm aus. Und ohne Glauben wirkt auch kein Sakrament.

Jesus sagt auch ausdrücklich in Joh 6,48-58: "ICH BIN das Brot des Lebens, ..... wenn ihr das Fleisch des Menschensohns nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch, ...." Also ist das Essen und Trinken wichtig, wenngleich es ohne den Glauben, dass ich Jesus selbst als Nahrung für das geistliche Leben in mich aufgenommen habe, nutzlos ist.

@Gritti

Ein Sakrament ist ein sichtbares Zeichen für eine unsichtbare WIRKLICHKEIT.

Ein sichtbares Zeichen für eine unsichtbare Wirklichkeit nennt man Symbol.

@Hannipuepp

Wiki: Der Terminus Symbol (aus dem Griechischen: Etwas Zusammengefügtes) oder auch Sinnbild wird im Allgemeinen für Bedeutungsträger (Zeichen, Wörter, Gegenstände, Vorgänge etc.) verwendet, die eine Vorstellung meinen (von etwas, das nicht gegenwärtig sein muss)

Als Sakrament bezeichnet man in der christlichen Theologie einen Ritus, wie zum Beispiel die Taufe, der als sichtbares Zeichen beziehungsweise als sichtbare Handlung eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes bewirkt, sie vergegenwärtigt und an ihr Anteil gibt.

Es geht nicht um eine Vorstellung oder ein Sinnbild, sondern um Wirklichkeit. Und der Ausdruck, dass das Sakrament eine Wirklichkeit Gottes bewirkt, ist missverständlich, da Gott wirklich ist und das im Glauben empfangene Zeichen (Sakrament) mich eben öffnet für die Wirksamkeit seiner realen Wirklichkeit in mir, die ich aber auch in meiner Freiheit zulassen muss. Gott ist absolut, er IST WIRKLICH.

man kann den glauben wechseln und ausserdem lassen nicht alle eltern ihre kinder taufen uuund die eltern sind immer noch die vormünder^^ das heisst die dürfen entscheiden

Eltern sind verpflichtet für ihr Kind zu entscheiden, wie sie überzeugt sind, dass es für ihr Kind gut ist.

@Gritti

Aber nicht stellvertretend taufen. Jesus Christus ist stellvertertend für uns gestorben, und das bekennt ein Täufling, wenn er sich nach biblischem Vorbild taufen läßt.

Das kann man nicht mehr stellvertreten, das muß jeder selbst bekennen.

@heikephs

Natürlich können sich die Eltern nicht stellvertretend taufen lassen. Dennoch soll das Kind schon früh der Taufgnade teilhaftig werden. Da es in der Taufe auch den Heiligen Geist bekommt, ist dem Kind, sobald es dazu reif ist, bei seiner persönlichen Entscheidung sehr geholfen.

@Gritti

Nein, die Eltern lassen das Kind "taufen" und geben stellvertretend ein Bekenntnis ab. Das ist nach der Bibel falsch.

Aufgabe der Eltern ist, für das Kind zu beten. Durch das Anhangen der Eltern an Gott durch Jesus Christus sind die Kinder geheiligt, aber noch lange nicht gerettet!

@Gritti

Darf ich daruf hinweisen, dass es in der Bibel auch so etwas wie einen "stellvertretenden Glauben" gibt? Z. B. in der Begebenheit von den vier Männdern, die einen Gichtbrüchigen durchs Dach zu den Füßen Jesu niederließen. Dort heißt es: "als Jesus IHREN Glauben (den Glauben der Freunde) sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen ..." Ich sehe das auch so für die Taufe, dass Eltern zuächst stellvertretend für das Kind glauben. Das erleichter oft die Entscheidung für Jesus.

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