Wieso ist der Deutsche Schäferhund nicht in der Liste der gefährlichen Hunde?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Diese Frage scheint ja leider zu einem Duell zwischen Leichnam69 und Woplertinger auszuarten! Fakt ist: irgend jemand hat diese unglücksselige Liste der"Kampfhunde" erstellt und eigentlich sollte der/die uns Rede und Antwort stehen, nach welchen Kriterien dieses Papier ( das viele Hundebesitzer und Hunde ins bodenlose fallen lies ) "erschaffen" hat!

Wolpertinger ist ja auch geistes Krank.

Das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist der DSH wohl die häufigste Hunderasse Deutschlands. Die Hauptursache liegt aber im direkten Beißverhalten. Der DSH schnappt ein- oder auch zweimal zu und lässt dann in aller Regel wieder ab. Anders dagegen die so genannten Kampfhunde, besonders dann, wenn Terrierblut in ihren Adern fließt. Diese Hunde beißen sich fest und lassen nicht mehr los. Ich besaß früher sowohl einen DSH als auch einen Deutschen Jagdterrier. Nun kommt es hier im Dorf durchaus mal vor, dass sich Hunde in die Wolle kriegen. Und dabei konnte man wunderbar beobachten, welche Taktik die beiden Hunde anwendeten. Der DSH hat immer versucht, den Gegner durch schieben und drücken mit dem Körper und den Vorderbeinen in Position zu bringen und hat dein ein-, zwei Mal kurz und kräftig zugebissen. Der Terrier dagegen nutzte seine Wendigkeit, hat den anderen Hund förmlich umtanzt und auf seine Chance gelauert. Und sobald diese sich bot, hing er fest und ließ nicht mehr los. Natürlich hat der Andere dann versucht, den Terrier abzuschütteln, aber dadurch, das er den festgebissenen kleinen Kerl so herumgeschüttelt hat, fügte er sich selbst sehr tiefe Wunden zu. Die tun naturgemäß sehr weh, und je mehr es weh tat, desto heftiger versuchte er den Terrier loszuwerden, was dann alles noch weiter verschlimmerte. Der Jagdterrier war also weitaus gefährlicher als der DSH, obwohl er so klein war, dass er sich bei Regen problemlos unter dem Bauch des Schäferhundes ins Trockene stellen konnte. Nun wird oft behauptet, dass die so genannten Kampfhunde nicht mehr loslassen können, wenn sie festgebissen sind. Das ist völliger Unsinn! Natürlich könnten sie loslassen, jederzeit sogar... aber sie WOLLEN nicht, und da liegt das Problem. Darum sind die Wunden ihrer Gebisse meist sehr tief und großflächig. Ich habe noch nie davon gehört, dass ein DSH jemanden absichtlich und bewusst totgebissen hätte. Bei den anderen kommt das schonmal vor. Und das liegt eben an der Art und Weise, in der sie beißen.

Weil der Hund nicht im Gesetz als besonders gefährlich erwähnt ist. Noch dazu musst du diese Pseudo-Statistik in Relation zur Verbreitung der Hunderasse sehen. Wenn also der DSH 2x mehr beißt, als eine andere Hunderasse, er aber 5x mehr verbreitet ist, dann relativiert sich das sehr.

Das ist ne gute Frage. Ich bin der Meinung, dass die Hunde, die da auf der Liste nur drauf stehen weil sie durch ihre Masse und Größe Angst machen. Wir selbst haben einen Bullmastiff und die HaftpflichtVS für sie ist nicht ohne und das obwohl wir noch keinen Ärger mit ihr hatten. Wäre dafür, dass diese Liste überarbeitet wird. Kann ja nicht sein, dass man so viel Hundesteuer und VS zahlen muss nur weil andere meinen ihren Hund als Kampfmaschine zu benutzen.

Laut FCI-Rassestandard muss der Deutsche Schäferhund „(…) vom Wesensbild her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, absolut unbefangen und (außerhalb einer Reizlage) völlig gutartig sein, dazu aufmerksam und führig. Er muss Triebverhalten, Belastbarkeit und Selbstsicherheit besitzen, um als Begleit-, Wach-, Schutz-, Dienst- und Hütehund geeignet zu sein.“[7] Nervöse oder ängstliche Tiere entsprechen nicht dem Wesen des Schäferhundes und lassen auf eine schlechte Zucht und mangelnde Sozialisierung schließen.

Der Schäferhund ist lernwillig aber auch selbstbewußt und braucht eine fortdauernde konsequente Erziehung mit viel Geduld, positiver Verstärkung und Verständnis.[8] Er verfügt über einen ausgeprägten Schutztrieb. Viel Auslauf und Beschäftigung sind für diese Hunde wichtig, Hundesport ist angebracht; eine geistige Beschäftigung, die über reine körperliche Auslastung hinaus geht, ist unabdingbar.

„Wächst ein Deutscher Schäferhund speziell mit anderen seiner Rasse auf (die entsprechend gut sozialisert sind), so gehört er zu den Rassen, welche untereinander schnell eine soziale Rangordnung aufbauen und nur relativ wenig Aggressionen (ernsthaft als auch ritualisert) zeigen und gut miteinander auskommen“.[9]

Also das genaue Gegenteil eines gefährlichen Hundes.Deshalb steht er auch nicht auf der Liste der gefährlichen Hunde!

lach und der Rassestandart eines Stef´s meinst Du der klingt soviel Anders?

Zu dem sollte man diese Aussagen lesen können.

Was meinst Du ist damit gemeint? Er muss Triebverhalten, Belastbarkeit und Selbstsicherheit besitzen

oder hiermit auch selbstbewußt und braucht eine fortdauernde konsequente Erziehung

Ein Schäferhund falsch gehalten, ist absolut gefährlich.

@Wolpertinger

dei Dummheit mancher Menschen auch!

aha! Desshalb sind auf dem schäferhundplatz;auf dem ich damals trainiert habe, auch alle Hunde so prima miteinander ausgekommen!!!! ;-)))) Alle DSH hatten sich dort zum fressen gern! (die stolzen Besitzer fanden das auch noch gut)

@Glupschi

@ Wolpertinger

Nein der Rassestandard liest sich nicht viel anders als beim Schäferhund abgesehen von der Rasseproblematik,welche besagt: Der American Staffordshire Terrier zählt in fast allen Ländern Deutschlands zu den Listenhunden, die umgangssprachlich als „Kampfhunde“ bezeichnet werden. In fast allen deutschen Bundesländern unterliegt die Haltung strengen Auflagen. Der Import dieser Rasse nach Deutschland ist durchgehend verboten.

Wie bei allen Rassen, die allgemein zu den Kampfhunden gezählt werden, herrscht auch beim American Staffordshire Terrier eine Kontroverse über die artbedingte Gefährlichkeit für Menschen. Kritiker gehen von einem übersteigerten Angriffs- und Kampfverhalten aus

@Leichnam69

Wenn man sich die ursprüngliche Verwendung dieser Hunde anschaut (Den Hof, die Familie und das Vieh vor wilden Tieren zu beschützen), kann man nicht von einen übersteigerten Angriffs- und Kampfverhalten Menschen gegenüber ausgehen.

Jedoch gibt es leider Zuchtlinien die besonderen Wert auf dieses Angriffs- bzw. Kampfverhalten gelegt wurde.

Aber der Hund an sich oder diese Rassen an sich waren nie schlecht und es gibt durchaus auch heute noch Zuchtlinien die den Ursprünglichen Charakter dieser Hunde beibehalten wollen.

Fakt ist, so wie Du ja auch schon erwähnt hast, kann man jeden Hund scharf machen und Endhemmen.

Die Problematik mit den Hundeangriffen lässt sich auch nicht über diese Hundeverodnung, Zucht-und Einfuhrverbote noch über irgendwelche Listen regeln.

Vielmehr sollte die Haltung von Hunden (egal welcher Rasse) reglementiert werden, jeder sollte Verpflichtet sein sich Sachkunde an zueignen und diese Nachzuweisen, jeder Hund sollte in die Hundeschule gehen müßen.

Die Zucht sollte nur unter strengen Auflagen gestattet werden, so das nicht Wesensfeste Hunde ausgeschlossen werden.

Das wäre ein Lösungsanstatz.

@Wolpertinger

Diese Hunde wurden niemals wie Du es schreibst gezüchtet um Haus und Hof zu verteidigen. Bereits in den Kulturen der Frühzeit der Menschheit wurden sehr große Hunde des Mastiff-Typs als Kriegshunde eingesetzt. Griechische und assyrische Armeen beispielsweise sandten ihren Kriegern Kriegshunde voraus, die das gegnerische Feuer auf sich ziehen oder den Feind aufspüren sollten. Häufig trugen sie Messer oder Fackeln am Halsband, um Tod und Verwirrung in die gegnerischen Reihen zu tragen.Im antiken Rom ließ man in der Arena Hunde gegen Bären, Löwen und Gladiatoren kämpfen.Im 18. und 19. Jahrhundert hatten die Hundekämpfe ihre Blütezeit. In den Arenen kämpften alle möglichen Rassen, nicht nur gegen die gleiche Art, sondern auch gegen andere Tiere wie Ratten, Dachse, Wölfe,Wildschweine, Bären, Löwen und Bullen. Da wegen der großen Kraft der beteiligten Bulldoggen bei ihrem Wettkampf ein Gewinner recht schnell feststand und damit in der Regel für die Zuschauer zu schnell entschieden war, wurden Terrier eingekreuzt, auf dass der Kampf länger „spannend“ bliebe. Daraus entwickelten sich dann die sogenannten „Bull-and-Terrier“. Das Ergebnis waren körper- und bisskräftige Hunde mit dem Temperament und der Schnelligkeit von Terriern, im Kampf schmerzunempfindlich, mit großer Ausdauer, Mut (engl. „bottom“) und bedingungsloser „Tapferkeit“, auch als „Kampflust“ oder „Kampfwille“ bezeichnet (engl. „gameness“), welche gegebenenfalls verbissen bis zum eigenen Tode kämpften.

@Leichnam69

@Fakt ist, so wie Du ja auch schon erwähnt hast, kann man jeden Hund scharf machen und Endhemmen......

nur soweit der Hund es zulässt und da ist die Hemmschwelle beim Kampfhund bedeutend kleiner als beim Schutz und Wachhund!

@Leichnam69

Leichnam, dass was Du beschreibst trifft auf die Molosser Arten zu.

Der Staffordshir und ähnliche Hunde wurden als Hofhund gehalten.

Ehrlich gesagt empfinde ich die Diskussion mit dir als unnütz, Du möchtest Recht haben, prallst mit deinen Hintergrund bei einer bekannten deutschen Behörde als Hundeführer, ist man davon nicht begeistert verlässt Du die sachliche Ebene und wirst ausfallend und beleidigend.

Dein Wissen ist das einzige was Richtig ist.

Aber Überraschung es gibt auch noch andere User hier die Hundeerfahrung haben.

Ich wünsch dir einen schönen Tag

@Wolpertinger

Wieder muss ich sagen das Deine Behauptungen nicht zutreffen.Das trifft im allgemeinen auf Kampfhunde zu.Auch pralle ich nicht sondern erstens heisst es prahlen und zweitens stelle ich nur Fakten auf.Auch bin ich weder ausfallend noch beleidigend geworden.Aber sorry bei solchen Vergleichen....natürlich kann ein DSH gefährlich sein aber niemals vergleichbar mit einem Kampfhund.Danke das Du endlich bemerkt hast das mein Wissen richtig ist.(Dein Wissen ist das einzige was Richtig ist.)Das ist eine tolle Feststellung! Danke und auch Dir einen wundervollen Tag!

@Glupschi

nee, bitte nicht. man wirft gute sozialisierung und tut nix hunde nicht ein einen topf. es gibt durchaus sehr gut sozialisierte hunde, die fremde hunde nämlich genaus aus diesem grund nicht leiden können. fremder hund gleich gefahr fürs rudel, gleich nicht mögen. und das is, wenn man es genau nimmt eine sehr gute sozialisierung, das diese form dem menschen selten in den kram paßt oder solche hunde von tut nix haltern als aggressiv abgestempelt werden steht auf einem anderen blatt. daß aber genau jene tut nixe komplett gegen die hundeetikette verstoßen indem sie direkt auf fremde hunde zuhalten um zu schauen wer da kommt,. egal ob mit böser oder guter absicht, hat nichts mit sozialisation zu tun, sondern gründet eher auf einem mangel dieser.

Was möchtest Du wissen?