Wiefiele Angebote für Handwerker muss ein Hausverwalter bei einer WEG vorlegen

3 Antworten

Weder noch ... ganz einfach. Und dann doch wieder kompliziert ... Im Grund bedarf es insgesamt 3 Angebote, aber ...

Beauftragung eines Hausmeisters ist originäre Verwalterleistung, für die es per se keines Beschlusses bedarf, ausser es wird erstmalig ein HM beauftragt bzw. das LVZ geändert. Sonst bräuchtet ihr nämlich auch einen Beschluss, um ihn zu feuern ...

Die Reparatur bzw. Austausch einer Kellertür sollte im Rahmen des regulären Reparaturetats liegen, also auch nicht beschlusspflichtig. Sollte es eine FH-Tür sein, ist eh Gefahr in Verzug.

Was aber geht, ist, dass ein sog. "Richtgebot" eingeholt wird und ein Beschluss gefasst wird, dass entsprechen noch Vergleichsangebote einzuholen sind.

Das Gesetz schreib keine Anzahl von Angeboten vor.

Lediglich die (etwas bei diesem Thema weltfremde) Rechtssprechung ist überwiegend der Auffassung, dass es drei sein sollen. Dieser Umstand verkennt aber die Situation, dass gerade auf dem Land oft gar nicht soviele Handwerker zur Verfügung stehen und diese zwecks übervoller Auftragsbücher gar keine Zeit und Lust haben Angebote zu erstellen. Daher ist die Rechtssprechung stets nur auf den Einzelfall abzustellen, also nicht allgemeingültig.

Davon abgesehen kann man auch bei nicht dringenden Angelegenheiten sog. Vorbereitungsbeschlüsse fassen, wenn noch nicht feststeht, wie eine Massnahme durchgeführt (ausgeführt) werden soll. In solchen Fällen genügt ein Angebot für jede Variante vollkommen.

zur zeit nur 1 , bis zur versammlung können ja noch vorschläge kommen ; selbst einen vorschlag abgeben ist erlaubt .

Das ist so falsch. Es kann nur darüber abgestimmt werden, was den Eigentümern spätestens zum Stichtag der Ladungsfrist vorliegt.

@iQMastermind69

ja , so kompliziert kann man das auch haben wollen . aber bei 100 kreditnehmern ist das so wohl nötig .

@iQMastermind69

Angebote müssen nicht mit der Einladung versandt werden. Bei der Einladung ist es vollkommen ausreichend, wenn der Eigentümer an der Tagesordnung erkennt worüber abgestimmt werden soll.

Wohnanlage - Hausverwaltungsbeirat - Ist es nicht besser ohne?

Ich habe eine Eigentumswohnung, die ich selbst bewohne.

Wir haben einen Verwaltungsbeirat, wie das im WEG als Möglichkeit vorgesehen ist. Wenn ein Verwaltungsbeirtat gewählt wird, was keineswegs zwingend vorgeschrieben ist, dann ist es die Aufgabe des Verwaltungsbeirats, die Hausverwaltung in ihrer Arbeit zu unterstützen (was immer das heißen soll) und die korrekte Arbeit der Hausverwaltung zu überprüfen. Und damit Punkt.

Die Mitglieder des Verwaltungsbeirats hier verhalten sich aber nicht so, wie im WEG vorgesehen, sondern maßen sich an, "uneingeschränkte Chefs des Hauses" zu sein, sowohl Mietern als auch Eigentümern gegenüber. Man kommt sich vor, als würde nicht in einer Wohnanlage wohnen, sondern in einem Gefängnis oder KZ. Die Mitglieder des Verwaltungsbeirats, auch der Hausmeister, verhalten sich so, als seien sie Gefängniswärter oder KZ-Aufseher, das ist der beste Vergleich - Unvorstellbar bis ungeheuerlich.

  • Man wird von den Verwaltungsbeiräten in rohestem Dominanzgebahren behandelt, befehligt, angeschrien und beleidigt.

  • Der Hausmeister ist der "Boss" im Revier, darf Hausbewohner nach Belieben duzen, auslachen, abschätzig anquatschen.

  • Die Hausverwaltung selbst ist gleichzeitig eine Anwaltskanzlei. D. h.: Man ruft dort am besten nicht an, da sich der Hausverwalter (Anwalt) nicht verhält, wie ein Hausverwalter, sondern wie ein gegnerischer Anwalt, aber nicht auf Juristenniveau sondern auf Gosseniveau: Wenn er überhaupt ans Telefon geht, dann gibt er keine Antwort auf Fragen, spricht überhaupt nicht mit einem über das Aliegen, anstatt dessen wird man in gröbster, herabwürdigenster Art behandelt, wie ein Untertan und zudem hämisch ausgelacht.. Aber der Hausverwalter lässt einen bei einem Anruf reden, um dann "Material" zu haben, das er nach Belieben gegen den Anrufer verwenden kann, indem er ihm einfach das Wort im Mund umdreht bzw. behauptet, man habe Dinge gesagt, die man nie gesagt hat. Zugesagte Rückrufe erfolgen nicht, kein AB, keine Antwort auf E-Mails.

Kurz: Hausverwaltung, Verwaltungsbeirat und Hausmeister sind eine einzige Mafia, die diese Wohnanlage in Gefängnis umgewandelt haben. Die tun so, als würde die Wohnanlage ihnen gehören (was nicht der Fall ist), und als sei man als Eigentümer deren Untertan.

Das bedeutet: Am besten wäre es sowieso, eine andere Hausverwaltung zu bekommen. Aber mir würde es zunächst schon reichen, wenn wenigstens der Verwaltungsbeirat abgeschafft würde.

M. E. ist es besser, keinen Verwaltungsbeirat zu haben: - Die "Arbeit der Hausverwaltung überprüfen" kann schließlich jeder selbst. - Niemand muss die "Arbeit der Hausverwaltung unterstützen". Die Hausverwaltung soll ordenliche Arbeit machen, dafür bekommt sie bei ganz Weitem mehr als genügend Geld. Und ein kriminell agierender Verwaltungsbeirat schadet ganz massiv, und nützt nicht.

Deshalb: Braucht man wirklich einen Verwaltungsbeirat? Oder ist es nicht besser ohne?

War hat hierzu Kenntnisse bzw. Erfahrungen?

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