Widerspruch gegen die Abmahnung?

4 Antworten

Eine Widerspruch kann man nur einlegen wo eine Widerspruchsfrist eingeräumt wird. Bei einer Abmahnung besteht in der Regel keine veranlassung diesem zu widersprechen da es ein Hinweis auf Verfehlungen ist die man dadurch kenntlich macht und mit dem Erlangen des ztukünftigen Unterlassens ansonsten folgt eine nächst höhere Bestrafung was z. B. bei einem Job die Kündigung oder bei einem Mietverhältnis die Kündigung bedeuten kann.

Hast du eine Abmahnung erhalten kann es natürlich sein das du die Dinge aus deiner Sicht darstellen kannst aber ob das was nutzt ist schwer zu sagen. Mit einer Abmahnung wird eigentlich das Fehlverhalten angezeigt was sich nicht von heute auf morgen ergeben hatte, sondern durch, über Wochen und vielleicht Monate angesammelte, negative Eigenschaften des Betreffenden summiert und daher ist das meistens begründet.

Mit einer Abmahnung wird eigentlich das Fehlverhalten angezeigt was sich nicht von heute auf morgen ergeben hatte, sondern durch, über Wochen und vielleicht Monate angesammelte, negative Eigenschaften des Betreffenden summiert

Sorry, das ist so nicht richtig.

Welche Abmahnung? Beziehst du dich damit auf deine andere Frage?

Besser wäre es gewesen, dass als Gegendarstellung zu bezeichnen, denn widersprechen kannst du einer Abmahnung nicht. Die wird zu deiner Personalakte genommen, und ggf. wird nochmal geprüft, ob die Vorwürfe berechtigt waren.

Eine Abmahnung die nicht (aus deiner Sicht) gerechtfertigt ist kannst du widersprechen in Form einer Gegendarstellung mit dem Ziel diese aus der Personalakte zu entfernen. Auch kannst du noch einen Schritt weiter gehen und sogar gegen eine Abmahnung klagen. Wie du das nennst ist egal... Auch musst du nicht sofort auf eine Abmahnung reagieren, der Arbeitgeber bleibt immer in der Beweispflicht! auch Jahre später wenn sie vor Gericht mit anderen Abmahnungen zur Kündigung führt. Beispiel: Ein AG kündigt dich aufgrund 3 Abmahnungen - 2 davon entsprechen nicht der Wahrheit... so ist nur noch eine für die Kündigung Maßgebend. Ob die dann ausreicht ist fraglich.

Aber nun zu deiner eigentlichen Frage "Was folgt jetzt?"

Dein Widerspruch/Gegendarstellung muss zur Personalakte gelegt werden. Trotzdem muss der Arbeitgeber die Abmahnung nicht entfernen, aber evtl. entfernt er sie wenn er die Tatsächliche Sachlage kennt. Ob er es gemacht hat? entweder er gibt dir Bescheid oder du erfährst es durch Einsicht in deine Personalakte... Oder du fragst einfach nach was gemacht wurde. Behält er sie trotzdem drin kannst du klagen auf Entfernung der Abmahnung... Das finde ich aber nicht Sinnvoll und dazu müsste man wirklich mehr wissen. Wie gesagt, der, der abmahnt ist auch Jahre später in der Beweispflicht. Ob ich recht habe oder nicht, weiß ich nicht, es sind Erfahrungswerte und die rechtlichen Dinge ändern sich so schnell und häufig. Ich kenne es noch so :-) lG jörg

Welche Abmahnung? War der Widerspruch gerechtfertigt? mehr Infos wären nett...

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