Wie würdet ihr mit einer bedrohenden, bevorstehenden Obdachlosigkeit umgehen?

5 Antworten

Kommt auf die Fakten an.

Mit guter Arbeitsstelle würde ich den Arbeitgeber um Unterstützung bitten, ohne Arbeitgeber und mit Sozialhilfe hast du quasi keine Chance auf eine Wohnung, zumindest nicht in der Stadt. Ich würde also per Umkreissuche eine Wohnung suchen, die im Umkreis liegt. Den Suchradius also stark erweitern.

Auf dem Land ist es leichter??

@bbjean

Ist es. In Brandenburg würde das eine oder andere Dorf dir die Wohnung nur so hinterherwerfen....

@DerSchokokeks64

Ohne Auto auf dem Land, wow. Cool so !

@bbjean

Besser auf dem Land in beheizter Wohnung als Obdachlos in der Stadt.

@bbjean

Lieber in der Stadt ohne Wohnung?

@HappyMe1984

Im Sommer ist es obdachlos nicht so schlecht in der Stadt.

@bbjean

Na dann, wozu Kopf zerbrechen, wenn das so easy ist ;)?

@HappyMe1984

Ich wünsche jedem Obdachlosigkeit, der heute noch sich sicher ist, sowas nie zu passieren. Es wurden schon Freiberufler plötzlich obdachlos oder Schauspieler.

@bbjean

Wie gesagt - die Alternative zur Obdachlosigkeit ist halt, dass man auf's Land zieht.

Natürlich kann man das System an sich kritisieren. Natürlich gibt es gerade rund um den aktuellen Immobilienmarkt vieles, was ziemlich übel läuft. Sicherlich kann man vortrefflich darüber diskutieren, wie es besser gehen würde.

Aber dadurch ändert sich halt nichts. Dadurch wird die Eigenbedarfskündigung nicht ungeschehen. Dadurch werden keine neuen Gesetze erlassen. Dadurch bekommt man keine neue Wohnung.

Sprich, trenn mal die Grundsatzdiskussion von der Lösung des akuten Problems! Such dir erst mal eine Bleibe, in der du unterkommst. Und danach kannst du ja schauen, wie und wo du dich konkret engagieren kannst, um an einer Lösung des grundsätzlichen Problems mitzuarbeiten. Aber hier lamentieren, wie schrecklich und unfair die Welt doch ist, das löst weder dein akutes, noch das grundsätzliche Problem.

@HappyMe1984

Stimmt auch wieder, nichts für ungut, Gute Nacht Dir!

Aufs Land ziehen. Dort sind die Mieten günstiger und man findet auch leicht(er) eine Wohnung. Klar, der Weg zur Arbeitststelle ist dann weiter, aber besser als auf der Straße zu landen ist es allemal.

Wie würdet ihr mit einer bedrohenden, bevorstehenden Obdachlosigkeit umgehen?

ich würde mir zuerst mal einen Job suchen, wo ich genug verdiene um mir eine Wohnung leisten zu können.

Denn da liegt vermutlich dein Problem!

Außerdem, könnte man ja auch mal bei der Familie nachfragen, ob die einem hilft.

Ich gebe Dir teilweise Recht, aber:

Die Vermieter wollen heute unbefristet Arbeitsvertrag, kein Niedriglöhner (1000-1500€)keine Probezeit, schon lange im Job, usw.

Steht auch meist so in Mietwohnungsangeboten drin.

Die sind sehr wählerisch.

@bbjean

Und weshalb suchst du dir nicht eine entsprechende Arbeit?

Ich habe einige Eigentumswohnungen vermietet, aber solche Ausreden hat bei mir noch keiner vorgetragen.

@Apolon

Wenn Du Arbeit hast, schreib mich an. Kann sofort morgen anfangen.

Absagen habe ich genug! Sind jedes Jahr so 800 gewesen.

Ausserdem bin ich behindert und kann amtsärztlich nicht jede Arbeit annehmen, leider geht das nicht aufgrund meiner Vorgeschichte.

Das ist das Problem von uns Deutschen - Sozialer Status vergiftet alles.

Nur wir profitieren nicht davon, sondern unsere Wirtschaftsbosse und Reichen, Politiker.

@bbjean

Versuch als Vermieter mal, einen Mieter wieder aus einer Wohnung rauszubekommen, wenn der seinen Teil der Abmachung - regelmäßige, pünktliche, vollständige Mietzahlung und pfleglicher Umgang mit der Mietsache - nicht einhält. Ist fast ein Ding der Unmöglichkeit! Entsprechend sind Menschen, die als Privatleute ihr erarbeitetes Vermögen in Immobilien angelegt haben und ein paar einzelne Wohnungen vermieten, sehr darauf bedacht, möglichst zuverlässige, zahlungsfähige Mieter zu bekommen.

@HappyMe1984

Meine Schufa ist perfekt, mir wurde nur wegen Eigenbedarf gekündigt und mein Vermieter weiß, wie lange ich vollständig die Miete zahlte und pünktlich.

Soll ich jetzt einfach drin bleiben, wenn das ein Ding der Unmöglichkeit ist mich rauszuwerfen?

@bbjean

Du könntest zumindest beim Mieterverein prüfen lassen, ob die Eigenbedarfskündigung rechtmäßig ist. Sollte sie das sein, ist das einer der wenigen Wege, wirklich einen Mieter "loszuwerden" - weil der Vermieter diese Wohnung eben für sich selbst oder einen sehr nahen Angehörigen nutzen möchte. Etwas, was ja durchaus okay ist, also, dass Menschen ihr Eigentum primär für sich selbst nutzen wollen.

@HappyMe1984

Viele die meinen in eine Immobilie Inverstier zu haben das es eine Investition der zukunft ist. Das traf evtl. vor 100 Jahren zu , heute nicht mehr . Mittlerweile werden Immobilien als Abschreibeobjekte genutzt.

Nur diejenigen die Büro oder Gewerbeflächen haben die sind in dem Bereich besser dran. Im Normalfall ist eine Immobilie nach 20.30 Jahren Abgewirtschaftet und finanziell uninteressant. Leider kapieren das die meiste nicht und sind der meinung selbst ein 100 Jahe altes Haus halten zu wollen nur das die Mieteinahmen weiter laufen (mal von den Denkmalschutz Auflagen abgesehen).

Und dann jammenr die Leute wenn mal eine Wohnung zu lange Bewohnt wurde oder jemand mal in Zahlungsschiwerigkeiten steckt und nicht gleich Pünktlich die Miete zahlen kann. Mietenahmen sind keine Garantie für eine Lebensweise die sich nur darauf stützt !

Leider verstehen das die meisten nicht und daher kommt es dann auch immer zu Problemen.Selbst 2/3 Lösung kapieren die meisten nicht ,sind einfach zu dumm dafür, kein wunder. Ich bin selbst Vermieter von Wohnungen, auf das Geld bin ich nicht angewiesen , nutze es aber für die Immobilien. Rest wird Deponiert.

@Silberfan

Erfahrung innerhalb der Familie: Wohnung zum Vermieten gekauft, um das Geld sicher anlegen zu können. Mieteinnahmen waren dabei gar nicht zum Davon-Leben geplant, sondern primär wirklich zum Erhalt des Werts der Immobilie. Aber auch das wird halt schon problematisch, wenn der Mieter einfach über Monate hinweg gar nicht oder zumindest nicht vollständig zahlt...

Folge: sobald der Mieter raus war, wurde die Wohnung verkauft und das Geld in eine Immobilie gesteckt, die jetzt selbst genutzt wird. Aktuell noch als Zweitwohnsitz - wodurch in zwei Städten je eine Wohnung "besetzt" ist und somit auch nicht mehr dem Mietmarkt zur Verfügung steht. Aber das Weniger an Stress und Ärger ist das der Person halt wert...

@bbjean
Wenn Du Arbeit hast, schreib mich an. Kann sofort morgen anfangen.

So einfach ist dies nicht.

Wenn du diese Ausbildung hast (Kaufmann von Versicherungen und Finanzen) dann kannst du mich mal anrufen.

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=bvab9IRUOC6nx8RKVvykFKaeAAI10sTKG7YEHL6UMn1n03eWjndM!220398258?path=null/kurzbeschreibung&dkz=35277&such=Kaufmann%2F-frau+-+Versicherungen+u.+Finanzen+-+Versicherung

Ausserdem bin ich behindert

Ist doch kein Problem, hatte einen Partner der schwerbehindert war und dieser war ein super Versicherungsvermittler.

Nur wir profitieren nicht davon, sondern unsere Wirtschaftsbosse und Reichen, Politiker.

Oder anders gesagt, du hattest bisher nicht den Mut etwas eigenes aus dem Boden zu stampfen, denn dann würdest du von deiner Arbeit und dem Erfolg profitieren.

Notfalls so weit aus der Stadt raus und so weit in ländliche Regionen ziehen, wie es nötig ist, um auf einen entspannteren Wohnungsmarkt zu stoßen.

Es gibt durchaus in Deutschland überall noch Ecken in ländlichen Gefilden, wo Mieten niedrig und Wohnungen leicht zu bekommen sind. Sind halt dann nur abgeschieden auf Dörfern und oft mit eher schlechter ÖPNV-Anbindung. Aber besser als Obdachlosigkeit ist das dann allemal - und wenn man täglich 'ne Stunde oder mehr im Auto sitzen muss, um zur Arbeit zu kommen.

Das alles ist Deutschland, das alles sind wir! Die Prinzen.

Man muss alles mit Humor sehen. Die Armen kommen auf das Land, dass sie in Städten für die Bonzen arbeiten dürfen.

Aus Sylt wurden Bewohner auch für Reiche Trolle verdrängt.

@bbjean

Wenn alle in die Städte drängen, dann gewinnt eben der, der am meisten dafür bezahlen kann. Das ist Marktwirtschaft bzw. Kapitalismus. Wenn dich das stört, musst du dich dafür engagieren, das komplette System zu ändern. Das geht aber aus der Obdachlosigkeit heraus eher schlecht...

@HappyMe1984

Geld regiert die Menschen, so ist das nun Mal.

Ich würde mich zu allererst an meine Familie und Freunde wenden

OK, mich betrifft es noch nicht, aber wer weiß... demnächst evtl.

@bbjean

Dann wird's besser sein, wenn du dich zuerst wohl an andere wendest, die könnten ja irgendeine Art von Hilfe bieten

@Tulpe456

Es kann jeden treffen, auch Leute, die es nicht glauben.

Hilfe! Weiterbewilligungsantrag wird nicht bearbeitet, muss nun nächsten Monat wieder hungern

Ich hab am 05. oder 06. diesen Monats einen Weiterbewilligungsantrag gestellt, der wurde unverschämterweise immer noch nicht bearbeitet.

Es wird immer behauptet ich hätte meine Selbständigkeit mit der ich nur Verlust hatte nicht angegeben, was nicht stimmt. Die Unterstellen immer Gewinn obwohl man Verlust macht.

Ich mache ja ambulant Zeitungsverkauf quasi, zu den Kunden liefern, wie Brötchen nur Zeitungen immer Sonntags bei jedem Wetter.

Dafür bekomme ich vielleicht 100 € höchstens, davon gehen 70€ Benzinkosten weg, hinzu kommen Verschleiß, Papierkosten für den Ausdruck der aktuellen Tour.

Wenn ich nun wegen den paar Euro so mit Papier bombadiert werde, ist das nicht normal und ich kann nicht um die Anträge alles mit der EKS perfekt auszufüllen wegen 10€ Gewinn, voraussichtlich keine Kfz Reparaturen dann einen Steuerberater bezahlen.

Nun schreiben die mir quasi, dass aufgrund der Komplexität die Bearbeitung Zeit in Anspruch nimmt, ich hoffe, dennoch das meine Leistung noch kommt, hab ja Anspruch drauf und abends bis 22:00 Uhr Abendgymnasium ohne Essen und trinken, wie soll das gehen? Letzten Monat bereits fast 10 Tage gehungert deswegen, ich weiß nicht und ich wurde ja letztes Jahr ausgeraubt.

Gibt es nicht irgendeine Stelle die einspringen kann, evtl. das Sozialamt, wenn ich sage das mir die Bearbeitung meines Antrags verweigert wird und ich in Deutschland schon zum zweiten Mal zum hungern gezwungen werde.

Wie ist das eigentlich, normalerweise müsste doch bei der ständigen Papierflut ich die Toner und Briefmarkenkosten dem Jobcenter in Rechnung stellen.

Mein Toner leer alle Briefmarken auch, bei dem Jobcenter-Papier-Bombardement fast jeden dritten Tag eine Aufforderung zur Mitwirkung überschreitet das den Rahmen.

Wo sind im Regelsatz Jobcenter-Papier-Bombardement-Kosten aufgeführt, nirgends, aber die sind ganz schön hoch.

Hab nun per Rechnung bestellt, aber ich kann nicht zahlen, brauche es aber trotzdem.

Nun hab ich Bauchweh, Durchfall aber Medikamente kann ich mir nicht leisten, ich muss ja damit rechnen in wenigen Tagen wieder Radikal hungern zu müssen.

Wer ist zuständig wenn das Jobcenter sich für Bearbeitungen zum Beispiel nun sechs Monate Zeit lassen würde?

Müsste ich dann sterben, verhungern, verdursten, obdachlos werden? Dann wäre es ja wie die Zeit früher, wo Juden vergast wurden, so soll es nun wohl wieder mit Menschen sein, die sollen sterben, damit keine Leistungen mehr beantragt werden müssen, und der Staat noch mehr kassieren kann, auf Kosten anderer.

Wenn die dann mal Hilfe brauchen, bekommen sie nix auch wenn sie noch so viele Tausende eingezahlt haben. Die Caritas konnte mir letztes Mal telefonisch nicht helfen und die Diakonie hilft nur wenn man eine Pflege braucht, sprich sich nicht waschen kann, oder so, nicht aber bei absoluter Hungersnot.

Die Johanniter helfen nur wenn sie von der Polizei geschickt werden dort hinzufahren, also keiner kann helfen, oder ?

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