wie wird/kann man eigentlich politiker werden?

5 Antworten

tritt erstmal in eine partei ein und lass dich für irgendwas aufstellen, kreistag oder gemeinderat, irgendsowas...und dann kannste auf wahlkampagne gehen^^ achja: viel spaß bei den teils korrupten bonzen, die vor der wahl viel versprechen, hinterher aber nichts halten und sich an nichts erinnern können -.-

In die Partei eintreten, mit der deine Meinung am meisten übereinstimmt. Dabei solltest du aber auch darauf achten, welche Themengebiete dir und "der Partei" besonders wichtig sind.(es gab auch schon Minister ohne Parteibuch).

Dann geht die "ganz normale" Parteiarbeit los: Parteisitzungen, Flyer verteilen, Plakatieren, Veranstaltungen organisieren, diskutieren, Seminare und Konferenzen besuchen etc.pp..

Die politischen Ämter kommen dann mit der Zeit.Innerhalb der Partei sieht es so aus: Manchmal wird man gefragt, manchmal gibt es simple Absprachen und manchmal kandidiert man, weil man denkt, man sei besser als der Amtsinhaber. Oft fängt man mit Stellvertreterposten an. So nach und nach kann man sich dann durch reges mitarbeiten hocharbeiten. Die z.B. für die Kommunalwahl aufgesetzte Liste wird auch vorher innerhalb der Partei abgestimmt.

Was immer dazugehört ist eine gehörige Portion Glück und Rückhalt innerhalb der eigenen Partei.

Bestimmte Fächer musst du nicht wählen. Nimm das, was dir liegt. Denn in verschiedenen Politikbereichen kann man verschiedenes Hintergrundwissen als Grundlage gebrauchen. Ein Physiker kann sich z.B. leicht mit Umweltpolitik auseinandersetzten, während sich ein BWLer eher leicht mit Finanzpolitik auseinandersetzten kann. Ich möchte nichts pauschalisieren, aber grundsätzlich ist es häufig so.

Sprachkenntnisse? Englisch wäre wie überall von Vorteil Herkunft? Eigentlich egal, allerdings gibt es auch Ausnahmen.

ersma brauchse ein parteibuch. auswendig lernen. dann chefredakteur schülerzeitung. darf nicht zu kritisch sein. Dein vatter is in der feuerwehr und im schützenverein und kennt den direktor der schule. der hat das selbe parteibuch. wenn nicht, neues parteibuch holen. auswendig lernen. in irgendeinen sportverein eintreten. jugendwart werden. mit 14 erste aufsätze veröffentlichen, die dein opa für dich geschrieben hat. mit 18 solange inner fussgängerzone kulis verteilen bisse im stadtrat sitzt. dann der scheideweg : im stadtrat bleiben, korrupt und schmierig durchziehen (baudezernent?) oder noch korrupter werden, im grossen stiel bescheissen und einmal in der woche zur domina- du bist jetzt im bundestag. am besten hinterbänkler bleiben, fällt nicht so auf wenn du ewig betrunken oder stoned aufm pult liegst.

DH für deinen satirischen Humor. Es gibt in der Politik zwar auch die eine oder andere positive Ausnahme, aber im Grunde hast du nicht Unrecht, sondern triffst den Nagel auf den Kopf. Trotzdem müssen wir festhalten, dass unser gesellschaftliches Zusammenleben noch einigermaßen geordnet verläuft, trotz der von dir geschmähten Schleimer und Trickser. Es gibnt auch Politiker(innen), die ihren Wählerauftrag ernst nehmen, wenngleich man schon eine Lupe braucht, um sie zu finden.

Ich war einmal in der Jugendorganisation einer Partei. Irgendwann sollten wir einen unter uns wählen, der einen sicheren Listenplatz für den Stadtrat erhalten sollte. Unsere Gruppe hatte einen Vorsitzenden, der wirklich seht gut und engagiert war. Es gab noch einen anderen, der es gerne werden wollte, aber wenig Rückhalt hatte.

Am Wahltag gab es erstaunlich viele Neumitglieder, die ihren Beitrag sofort bar zahlten und so nach den Statuten wahlberechtigt waren. (Sie wurden übrigens danach nie wieder gesehen.) Der andere wurde gewählt.

SO WIRD MAN POLITIKER.

(Ich selbst gehöre heute keiner Partei mehr an.)

Um Politiker zu werden, musst Du nur eines können: Wähler begeistern. Sonst gar nichts!

Das moogeln bei Prüfungsklausuren ist dazu nicht unbedingt nötig, aber auch nicht unbedingt hinderlich.

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