Wie werden Depotgebühren bei Banken berechnet?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Depotgebühr habe ich bisher immer stichtagsbezogen berechnet gesehen, wenn sie nicht kostenlos war (z.B. weil ein Sparplan eingerichtet war oder die Bundespapiere bei der Finanzagentur verwahrt werden).

Als Stichtage gelten Jahresende oder Quartalsende, häufig kombiniert mit einer Minimumgebühr und meistens differenziert nach Wertpapierarten.

Du kannst Dir diese Gebühren als PDF-Datei bei den Banken schnell unter dem Preis- und Leistungsverzeichnis im Internet ansehen.

Das Depot wird auf Zeit berechnet. Nicht der Inhalt. Solange Du dort Papiere hast, läuft das Depot.

Verzinsbare Papiere (Aktien, Anleihen, Fonds …) werden wie üblich einmal jährlich verzinst.

Völlig daneben, weder nach Laufzeit noch erfolgt eine Verzinsung!

Aktien kannst Du bei der 'Bundesschuldenverwaltung' kostenfrei deponieren, hör Dich mal rum. Deine Hausbank wird Dich mit Sicherheit nicht drauf hinweisen.

Bei der Finanzagentur (früher Bundesschuldenverwaltung) können nur Papiere des Bundes, Finanzierungsschätze z.B., kostenlos verwaltet werden. Nicht jede beliebige Aktie oder jeder Fonds!

@Auskunft

Erkundige Dich GENAU!

Nur die "Auskunft" ist richtig!

@LittleArrow

Banken verdienen nix dran, wenn Du Deine Aktien woanders deponierst, also werden sie nie die Bundesschuldenverwaltung empfehlen.

@Klabauter

Sie können die Finanzagentur auch gar nicht empfehlen, weil dort keine Aktien verwaltet werden !!!!

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