Wie viele Std. darf ein Hartz-IV-Empfänger pro Woche als Aushilfe arbeiten?

5 Antworten

Man darf und soll soviel arbeiten und verdienen wie möglich,um die Bedürftigkeit so gering wie möglich zu halten oder ggf.ganz zu beenden !

Es kommt also im Endeffekt nur auf das Brutto und Nettoeinkommen an und was man vorher bzw.bis jetzt an Leistungen bekommen hat.

Auf das Bruttoeinkommen werden dann Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll berechnet,dann theoretisch vom Netto abgezogen und ergibt dann das anrechenbare Einkommen und das wird auf die bezogenen Leistungen angerechnet.

Entweder liegt das unter dem Bedarf,dann käme eine Aufstockung in Betracht oder vorrangig Wohngeld oder du hast dann soviel anrechenbares Einkommen das du über deinen bezogenen Leistungen liegst und keinen Anspruch mehr hast.

Wieso sollte man denn nicht arbeiten dürfen, es ist doch ein wichtiges Ziel, die Empfänger möglichst in Vollzeitarbeit zu bringen. Das Einkommen wird dann angerechnet und so lange man nicht über den Satz kommt, wird weiter aufstockend H4 bezahlt.

Arbeiten ist niemals verboten. Nur wird einem Hartz IV-Empfänger etwas von seinem Zuverdienst auf die Hartz IV-Leistungen angerechnet, so dass sich beides nicht einfach addiert. Wenn man seinen Lebensunterhalt durch die Arbeit bestreiten kann, entfällt selbstverständlich der Anspruch auf Hartz IV-Leistungen.

.... unter einem Kohl hatten wir meist so rd. 100 Std./Woche ohne Ausgleich (finanziell bzw. Freizeit), aber der ist ja nun weg und somit gehe ich davon aus: So viel, wie Du schaffst. Viel Glück.

Ein Hartz IV Empfänger darf so viel arbeiten wie er will. Der Idealfall wäre ja, dass er dadurch aus dem Leistungsbezug heraus fällt.

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