Wie viel zieht das Jobcenter ab von mir?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Für dich gelten ab 15 die Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll, dass wären zunächst 100 € vom Bruttoeinkommen, ab 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto 10 % an Freibetrag dazu !

Bei 450 € Brutto = Netto würden dir dann 170 € an Freibetrag zustehen und das anrechenbare Erwerbseinkommen läge bei 280 €, dass würde deinen Eltern von deinen Leistungen abgezogen und du musst es ihnen von deinem Einkommen wieder geben.

Verdienst du 216 € Brutto = Netto, dann wären das zunächst 100 € Grundfreibetrag und von den übersteigenden 116 € kämen ( 20 % ) 23,20 € an Freibetrag dazu, dein gesamter Freibetrag läge dann bei 123,20 €, es würden also 92,80 € als anrechenbares Erwerbseinkommen von deinen Leistungen abgezogen.

Gib im Internet mal ein ,, ALG - 2 und Ferienjob ", da könntest du pro Jahr in bis zu 4 Wochen bis zu 1200 € Brutto ohne Anrechnung auf deinen Bedarf dazu verdienen.

Danke dir für deinen Stern !

Wen deine Eltern Hilfe von staat anfordern wirst du es schwer haben da der Staat sich ein Dreck um die Menschen kümmert kein Wunder das die meisten harz4 Kinder usw harz4 bleiben da solte sich auch keiner wundern vorallem du gibst dir jetzt schon Mühe und was machen die nehmen die die mutivatiin weg aber ja die werden dich abziehen

Du darfst 100€ anrechnungsfrei dazuverdienen. Von den übrigen 116€ nochmal 20 Prozent = 23,20€. Das heißt: von deinem Lohn bleiben dir 123,60€, der Rest = 92,80€ wird von DEINEM Regelsatz abgezogen

Das ist ja dann voll wenig..😞 dann bleibt mir ja nicht viel übrig und es ist dann ja sinnlos..

@Mobeen

wieso ist das sinnlos? Ist es in deinen Augen sinnvoll, sich vom Staat finanzieren zu lassen? Üblicherweise finanziert man sich durch eigene Arbeit und lasst sich nicht vom Staat "aushalten"!

123,20 € bleiben !

Kann passieren.

Du kannst dich mal beim Jobcenter und auch bei der BundesAgentur für Arbeit mal beraten lassen,

Was es für Möglichkeiten bei Edeka noch gibt, und ob noch Arbeitsplätze frei sind.

Wichtig ist, dass du voll Erwerbsfähig bist.

Hier wo ich her komme (Bad Schwartau) findet man nicht viel an Arbeitsplätze.

@Mobeen

Es gibt viel zu wenig Arbeitsplätze und das ist das Problem. Ansonsten muss du mit dem Jobcenter reden und auch sagen du wärst bereit umzuziehen.

@luebeck789

Ich kann aber nicht umziehen, da ich erst 16 bin.

Bekommen deine Eltern Sozialhilfe oder ALG2 (Hartz4) ?

Das ist ein großer Unterschied bei der Zuverdienstgrenze...

Also meine Eltern müssen nicht arbeiten also ich glaub Hartz 4. Das Hartz 4 bezahlt mir auch die Nachhilfe für die Schule oder Bildungskarten

@Mobeen

Ok, wenn es Hartz4 ist, dann hast die Antwort von snowshoe ja schon. Bei Grundsicherung (Sozialhilfe) dürftest lediglich 30% vom Verdienst behalten.

Hartz4 bekommen deine Eltern wenn sie generell arbeiten könnten und nur keinen Job finden. Grundsicherung gibt es wenn man krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten kann/darf.

@Kamikaze2001

Für Grundsicherung im Alter und Erwerbsunfähig, muss man auch dauerhaft Erwerbsunfähig sein. Dies ist auch der Fall wenn man sehr schwer krank ist und überhaupt nicht die Kraft hat zu arbeiten. Dies ist aber auch bei vielen Arbeitslosen Menschen so. Aber nicht bei allen. Das Problem ist einfach das der allgemeine Arbeitsmarkt und auch der Wohnungsmarkt nichts mehr hat. Und wenn dann nur noch sehr sehr wenig.

@luebeck789

Nö... nicht dauerhaft. Grundsicherung bei EM bekommt man auch wenn man befristet in der EM-Rente ist.

Das nicht jeder die Möglichkeit auf einen guten Job hat mag sein, irgendeinen Job kann man aber meistens schon bekommen. Das größere Problem sehe ich dann bei vielen eher am Willen. "Warum für 150 Euro mehr arbeiten gehen wenn man ohne was zu tun auch über die Runden kommt"?

@Kamikaze2001

Wenn man Arbeiten gehen will, dann muss das Sozialamt bei der Rentenversicherung einen Überprüfungsantrag stellen, dass die Erwerbsunfähigkeit wieder aufgehoben wird. Du hast recht, das man auch dauerhafte Erwerbsunfähigkeit wieder aufheben lassen kann. Das ist möglich.

@luebeck789

Auch mit Erwerbsminderung kann man arbeiten gehen, hat aber eben auf der einen Seite den Jahresfreibetrag der Rentenversicherung von 6300 Euro im Jahr und darf seine Stunden nicht überschreiten, auf der anderen Seite muss man es eben melden und bekommt die Abzüge auf die Leistungen.
Die EM aufzuheben ist das wieder etwas anderes... Auch bei der EM darf man arbeiten, voll erwerbsgemindert zu sein heißt ja nur das man nicht mehr als 3 Stunden täglich arbeiten kann.

Was hat das mit den Freibeträgen auf Erwerbseinkommen fürs Kind zu tun ?

Wenn dann gelten diese Freibeträge für die Eltern, aber nicht für das Kind, solange es arbeitsfähig ist und keine Grundsicherung vom Sozialamt bekommt.

@isomatte

Bedarfsgemeinschaft...?

@Kamikaze2001

Was hat das nun wieder mit der BG - zu tun ?

Das Kind hat keinen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB - Xll, sondern als arbeitsfähige Person auf Leistungen nach dem SGB - ll, demnach gelten auch die Regelungen für die Freibeträge nach § 11 b SGB - ll.

@isomatte

Das Kind ist 16 und geht noch zur Schule, also fernab einer "arbeitsfähigen Person" oder?
Ebenso kann ein Kind wohl nicht seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten, also fällt es in eine Bg rein.

Beide Eltern bekommen ALG2, also wird wohl auch das Kind Leistungen erhalten?

@Kamikaze2001

Du hast von nichts einen Plan ?

Ein Kind gilt ab dem 15 Lebensjahr als arbeitsfähige Person.

Sicher kann ein Kind seinen Lebensunterhalt bzw.Bedarf selber bestreiten, es braucht nur genug anrechenbares Einkommen und dann gehört es nicht mehr zur BG - der Eltern.

Das Einkommen könnte z.B. aus Kindergeld / Unterhalt / Unterhaltsvorschuss und oder Einkommen bestehen.

Hier hat auch keiner bestritten dass das Kind kein ALG - 2 bezieht, wenn auch die Eltern im Leistungsbezug sind.

Mir ging es nur um deine Anrechnung bei evtl. Grundsicherung vom Sozialamt für die Eltern, damit hätte das Kind ja nichts zu tun, selbst wenn es noch zur BG - der Eltern gehören würde.

Ginge das Kind nebenbei oder auch in Ausbildung / Teil oder Vollzeit arbeiten, dann gelten auf sein Erwerbseinkommen die Freibeträge nach § 11 b SGB - ll und nicht diese 30 % bzw.max.50 % der Regellbedarfsstufe 1 von derzeit 416 €.

@isomatte

Was dichtest du dir da eigentlich zusammen...?
Es 11 jähriger könnte auch Millionär durch ein Erbe. Ist aber nicht jedes Kind, ebenso wie kaum ein Kind mit 15 Jahren so viel arbeitet das es seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann.
Notwendiger Lebensunterhalt einer Person liegt bei etwas über dem Kindergeld...

Und wer hat was davon geschrieben das ein Einkommen vom Kind auf die Grundsicherung der Eltern angerechnet wird?

@Kamikaze2001

Du redest und schreibst nur wirr !

Wenn man vom SGB - ll und SGB - Xll keine Ahnung hat, dann soll man lieber die Füße still halten, im Gegensatz zu dir weiß ich was ich schreibe, nur du verstehst das geschriebene nicht, weil du eben keinen Plan davon hast.

Auch ein Baby könnte nach dem SGB - ll seinen Bedarf aus eigenem Einkommen bestreiten und würde dann nicht mehr zur BG - gehören, da muss muss man kein Millionär sein und auch keine 15 Jahre.

Diese Altersgrenze von 15 Jahren ist ausschlaggebend für die Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll, diese stehen nur arbeitsfähigen Personen zu und nach dem SGB - ll gilt ein Kind ab 15 als arbeitsfähige Person.

Ich habe nicht behauptet das Einkommen des Kindes bei den Eltern angerechnet wird, aber du hast behauptet das dem Kind im Falle von Grundsicherung vom Sozialamt das die Eltern evtl.beziehen, dem Kind von seinem Einkommen dann auch nur 30 % als Freibetrag blieben und das ist eben falsch.

Eine Ausnahme bei der Anrechnung von Einkommen des Kindes bei den Eltern wäre hier nur das nicht mehr benötigte Kindergeld, welches das Kind dann zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr benötigen würde, dass würde nämlich wieder zum Einkommen der Eltern und auf deren Bedarf angerechnet.

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