Wie viel Rückgaberecht hat man bei Schuhen

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Du hast vollkommen Recht, mit der geplanten Obsoleszenz. Ich hatte Lowa Wanderschuhe. Die Schuhe waren vom Obermaterial her noch recht passabel, jedoch zerbröselte die Sohle schon nach ca. 5 Jahren. Bei meinen Salomon Schuhen für rund 100,--€, war das Innenfutter an der Ferse, nach 3 Monaten schon durchgescheuert. Seither halte ich nichts mehr von teueren Markenschuhen. Es geht nicht nur Dir so, hier kannst Du auch die Erfahrung anderer lesen:

http://murks-nein-danke.de/murksmelden/murksmeldung-schuhsohlen/

Die gesetzliche Gewährleistungunsfrist liegt bei zwei Jahren.

Die Frage ist, wie man mit den Schuhen umgeht. Wenn aber, wie du beschrieben, die Schuhe schon nach 3 Monaten schrottreif sind, dann liegt eventuell an der Produktion der Fehler. Kommt es aber bei dir häufiger vor, daß deine Schuhe die du kaufst, schon nach kurzer Zeit kaputt sind, dann kann das Problem auch bei dir liegen. Und ein Rückgaberecht hast du dann sowieso nicht. Ich hatte noch nie ein Paar Schuhe gehabt, daß nach 3 Monaten schrottreif war.

Völliger quatsch, also das die irgendwann kaputt gehen werden ist nicht ausgeschlossen aber ein 80 Euro Schuh sollte schon länger halten. Und das mit dem Verschleiß ist völliger quatsch. Nach dem BGB hast du das recht innerhalb 6 Monate umtausch, Reparatur oder Rückerstattung des Geldes einzufordern. Je nachdem was sie dir anbieten. Ich mache das auch so bei solchen Fällen. Grus dictionary!

Gewährleistung / Garantie bei Schuhen: Als was zählt ein defekter Klettverschluss?

Guten Tag,

mir ist bewusst, dass Garantie eine freiwillige Leistung und Gewährleistung eine gesetzliche Pflicht ist. Wobei bei der Gewährleistung innerhalb der ersten 6 Monate der Verkäufer haftet.

Wir verkaufen hauptsächlich Schuhe, die selbstverständlich vor dem Versand auf Fehler geprüft werden. (Onlinehandel)

Nun ist der Fall eingetretten, dass 2 Monate nach dem Kauf auf einmal die Meldung kommt. Der Schuh sei Defekt und der Kunde will sein Geld zurück.

Auf die Angabe hin, dass sowohl Widerruf als auch Kulanz für den Kaufabbruch vorüber sein und wir nicht wissen können was mit dem Schuh gemacht wurde kam die Äußerung: "Er wurde angeblich nur 2 Mal getragen und der Defekt hätte bereits am Anfang bestanden, dass der Klettverschluss nicht halten würde."

Natürlich ist es möglich, dass mal ein Klettverschluss nicht will. Aber genau dadurch werden auch die Verschlüsse vor dem Versand angesehen.

Aber muss ich wirklich davon ausgehen, dass es Kunden gibt - die Entschuldigung für das Wort - so dämlich sind und nicht sofort - innerhalb der Widerrufsfrist - dem Verkäufer melden, dass der Schuh defekt ist?

Materialfehler wie "Sohle bricht" oder ähnliches kann man ggf. erst später feststellen. Aber der Fehler bzgl. eines Verschlusses solle sofort auffallen und kenntlich gemacht werden.

Innerhalb des 1. Monats ist das alles kein Problem, auch wenn wir nur 14 Tage Widerrufsrecht haben.

Bin ich gezwungen dem Kunden das Geld zurück zu erstatten? Oder kann ich Ihm einfach die gleichen Schuhe neu schicken? Reicht es gar aus Ihm die Kunden den Preis für einen "Neuen Klettverschluss/Reperatur" zu geben?

Ehrlich kann ich mir nicht mal erklären was daran kaputt sein soll. Wer sagt mir, dass der Kunde nicht was weggeschnitten hat, oder der Klett so stark verschmutzt ist - keine Ahnung wo er gelaufen ist - dass der Verschluss gereinigt werden muss.

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