Wie viel Geld muss man monatlich zurücklegen für die Rente?

13 Antworten

Man kann grob sagen, pro 250€ Rente benötigst ca. 50.000€ in einem Dachfonds der eine Rendite von ca. 8% bringt. Wenn also zum Bsp. 2000€ Rente willst, brauchst bis zur Rente darin ein Kapital von 400.000€ ohne daß Du einen Kapitalverzehr hast.

Freie Berater findest Du hier: www.ivp-bergatreute.de

Für eine Abschätzung sind folgende Faktoren wichtig: Wie lange ist die Sparphase (also wie alt bist Du und wann solls in Rente gehen). Welche Inflationsrate erwartest Du in dieser Zeit. Und welche durchschnittliche Rendite wird Deine Geldanlage abwerfen.
Hier eine kleine Kalkulation: Mit 30 fängst Du an mtl. 500 € zu sparen, mit 60 solls in die Rente gehen, Du erwartest 2,5% Inflation im Durchschnitt (in den letzten 30 Jahren waren es ca. 3% pro Jahr), und wir gehen mal von 6% durchschnittlichem Zins nach Steuern aus. Ferner gehe ich davon aus, dass Du jedes Jahr 2,5% mehr sparst (also entsprechend der Inflationsrate). Nach den 30 Jahren sind ca. 645.000 € im Sparstrumpf.
Durch die Inflation entspricht das Kapital einer heutigen Kaufkraft von ca. 307.000 €.
Bei z.B. der Allianz kann man sich davon eine Sofortrente von ca. mtl. 1.400 € kaufen.
Also bei 30 Jahren bekommst Du eine Rente von ca. 1.400 € nach heutiger Kaufkraft.
Wie man das am Besten macht, also welcher Vermögensaufbau vorgenommen werden sollte sprengt den Rahmen einer hier möglichen Antwort.

Die Frage ist, so wie Du sie gestellt hast schwer zu beantworten. Wie schon zuvor geschrieben hängt es in erster Linie davon ab, welche Bedürfnisse Du hast und wie Deine Situation aussehen sollte. Es gibt kleine Programme, die hier gute Hilfestellung geben. Mit einem, dem sogenannten Frühstartrechner habe ich mal etwas rumgespielt. Wenn Du mit 20 45 Jahre lang sparst und eine Zielsparsumme von ca. 250.000 € ausreichend ist, dann mußt du monatlich ca 90€ ansparen (angenommene Verzinsung, die auf dem Markt auch zu erreichen ist, 6%) Fängst Du erst mit 35 Jahren an, sind es bereits 250 € zu sparen Das macht gute 40.000€ mehr. Als Anlage würde ich aufjedennfall Fondssparpläne empfehlen. Nimm soviel staatliche Unterstütziung, wie geht in Anspruch. Die Sparsumme würde ich splitten.

Bei der Zielsparsumme die Inflation nicht vergessen.
Auch der Einbau von Immobilien (selbstgenutzt und/oder vermietet) ist sehr sinnvoll.

Schwierig hier eine pauschale Summe in den Raum zu stellen, wie viel Geld man fürs Alter zurücklegen sollte. Das hängt natürlich auch mit davon ab, was du verdienst, wie dein Lebensstandard ist und sein soll, etc. Hinzu kommen auch noch andere Faktoren...

Beispielsweise macht es oft Sinn, während des Berufslebens eine Immobilie zu erwerben und sich dann im Alter die Miete zu sparen. Oder man nimmt dann sogar eine Umkehrhypothek (von Anbietern wie der Alpenkasse, etc.) in Anspruch und bekommt für die Immobilie dann noch in den letzten Lebensjahren eine Rente ausbezahlt.

Jo, davon habe ich auch schon gehört...

Man kann die Frage an Hand des Riester-Modells schon beantworten.

Unabhängig davon, ob man einen Riester Vertrag abgeschlossen hat oder nicht, so lautet die Richtlinie, dass man 4% des Bruttoeinkommens anlegen sollte, um damit die Basis der privaten Altersvorsorge zu schaffen.

Daher ist es schwer zu sagen: lege 100 Euro an. Wenn man 4.000 Euro netto im Monat verdient, braucht man - um den Lebensstandard halten zu können - später auch mehr Rente als ein anderer, der 1.200 Euro netto verdient.

Zu den gesparten 4% kann antürlich noch weiteres Kapital gespart werden, Hier ist es wichtig zu wissen, wie alt der Sparer ist und wie weit die Rentenzeit also noch entfernt ist.

Geld braucht Zeit um wirkliche Renditen zu erwirtschaften.

Was möchtest Du wissen?