Wie verbuche ich eine Eingangsrechnung, die irrtümlich auf eine Privatperson ausgestellt wurde?

3 Antworten

Ich würde den Lieferanten bitten, dass er die Rechnungsanschrift korrigiert, da ich ansonsten keine Vorsteuer ziehen darf..

Wenn du das nicht willst, kannst du die Rechnung auch brutto einbuchen.
Es wäre aber von Vorteil, wenn du durch andere Belege nachweisen kannst, dass dies auch für das Unternehmen ist.
Ein Prüfer könnte dies sonst rauswerfen.. bei dem Betrag fällt das zwar kaum in Gewicht, aber wenn es mal höhere Beträge sind.

Die mahngebühren musst du extra buchen.. je nachdem was du an Konten hast, "Gebühren" oder ähnliches.

Erst einmal: Wenn Du etwas verbuchst, kann das nie korrekt sein.

Wenn Du richtig buchst, kannst Du Dich nie verbuchen.

Und zur Rechnung: Eine Rechnung, die auf eine Privatperson ausgestellt ist, kann natürlich nicht in der Buchhaltung der Firma auftauchen.

Entweder Ihr fordert vom Lieferanten eine Rechnung mit der Firmenanschrift an (24,00 € !), oder Ihr erfasst den Vorgang nicht bzw. als Privatentnahme.

Der Ausdruck "verbuchen" ist völlig normal. Und wird in der Praxis auch genutzt.
Ist ja nicht wie "vertun", "vertauschen" sondern wie "verarbeiten".  
Man sagt ja auch "das verbuche ich als Erfolg" und damit ist auch kein Fehler sondern ein Gewinn gemeint.

Ich will allerdings nicht ausschließen, dass es regionale Unterschiede gibt.

@faiblesse

Und wie nennt sich der Beruf?

Buchhalter oder Verbuchhalter?

Buchhalter. Was dann wohl eher das verwalten der Bücher beschreibt.
Es gibt ja mehr als eins, trotzdem heißt es Buchhalter und nicht Bücherhalter

Keine Ahnung wo du her kommst, aber hier in meiner Region ist es völlig normal, für das buchen auch "verbuchen" zu sagen

Deutsch ist eine gesprochene Sprache, sie lebt, da kann sich schon mal was ändern ;)

@faiblesse

Hm. danke für den Exkurs.

@faiblesse

Und wie ist es mit dem Bilanzbuchhalter?

Verwaltet der auch nur Bücher?

Ich habe einen Eigenbeleg erstellt, mit dem Vermerk "Verlust des Originalbelegs" da es sich um einen Kleinsbetrag handelt, ist es, denke ich, vertretbar keinen Ersatzbeleg von der Firma zu fordern.

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