Wie verändert sich der Kaufpreis eines Hauses, wenn ein lebenslanges Wohnrecht eingetragen ist?

4 Antworten

Wenn ein Wohnrecht auf Lebenszeit eingetragen ist, dann wird das Haus dadurch nicht an Wert gewinnen, sondern eher verlieren. Wenn ihr überhaupt einen Käufer findet. Versucht es und stellt den potenziellen Käufern ruhig auch gleich den Vater vor, der ja das Wohnrecht hat. Die Leute sollten von Anfang an wissen, worauf sie sich einlassen. Versteckspiele helfen in diesem Fall nichts.

Wenn ein lebenslanges Wohnrecht eingetragen ist, wird Dir wohl niemand das Haus abkaufen. Es ist bis zum Ableben Deines Vaters wertlos.

Das kann man so allgemein nicht sagen. Ich kenne persönlich Fälle, bei denen der Nachbar bereit war, so ein Haus zu kaufen. Weil er es unbedingt wollte und nicht riskieren wollte, dass wenn der Bewohner verstirbt, dass Haus ohne "Beeinträchtigung" dann auf dem "Markt" angeboten wird, er sich dies nicht mehr leisten kann.

Je nach Lage, Zustand und Alter der Bewohner ist dies auch ein sehr interessantes Spekulationsobjekt.

Die Frage wird immer sein, findet man so jemand und ist man bereit, einen entsprechenden Abschlag hinzunehmen.

Wertlos ist es sicher nicht, aber es wird schwer einen Käufer zu finden.

Schau mal hier:

http://www.urbs.de/zahlen/change.htm?lohn6.htm

Wenn ich mir den Wert des Hauses anschaue, dann wird da kein hoher Wert bei rauskommen.

Die einzige Chance einen annehmbaren Preis zu erzielen, sehe ich darin, einen Käufer zu finden, der genau dieses Objekt haben möchte und auch bereit ist zu warten. Dies könnte z.B. ein Nachbar sein.

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