Wie sollte Verhältnis Umsatz/Ausgaben aussehen, damit sich eine Existenzgründung lohnt?

5 Antworten

Du meinst den Rohgewinn. Vergleiche doch einfach mit einer Gaststätte. Da kostet ein Glas Cola 0,2 ca. 1,50 EUR. Im Angebot kaufst du 2 Liter Cola für 1 EURO. HEißt also der Liter 0,50 EUR. Im Verkauf kostet der Liter dann 7,50 EUR. Das ist nur ein Rechnenbeispiel. Die Cola habe ich damals bei Edeka, auch in ReWe für den Preis bekommen. das ist natürlich in der Gastronomie und so nicht möglich, da bestelltst du pro Fass.

Last der doch einfach einmal Angebote machen und hätte mit der EU gar ist auch richtig. Im Prinzip ist es ein Bauchgefühl, aber 100 bis 200% Aufschlag muss du schon rechnen. Bei den Speisen hat der Restauranttester Rach mal im Fernsehen gesagt, circa 300% Aufschlag. Das geht natürlich nicht in jeder Region und über alle, daher würde ich einfach regional Preise vergleichen und nicht etwa danach richten, vielleicht etwas teurer mit besserer Qualität oder etwas günstiger, um irgendwie konkurrenzfähig zu bleiben.

Hallo, ich weiß ja nicht wie groß Dein Laden werden soll, aber wenn es in Richtung Cafe´geht, dann sind Freiplätze das A und O. Es ist wirklich bitter, wenn Du im Sommer einen leeren Laden hast, während bei der übelste Klitsche alle Freisitze belegt sind. Und so Freisitze machen im Sommer den größeren Teil des Umsatzes aus. Gruß Ole

Wie bereits geschrieben, lässt sich Ihre Frage nicht pauschal beantworten. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA hat für Existenzgründer jedoch einen kostenlosen Leitfaden entwickelt. Dort sind die Erfahrungen vieler Existenzgründer mit Tipps und Anregungen zusammengefasst. Auch Checklisten und ein Kalkulationsrechner sind enthalten. Der Leitfaden kann als kostenloses „Gründer-Paket“ über die Website www.gruendungsgutscheine.de angefordert werden.

Völliger Schwachsinn so ein Leitfaden. Selber rechnen und nicht Leitfäden zu Rate ziehen.

Das kommt drauf an wieviel du verkaufst.

Pauschale Regeln erscheinen zwar hilfreich, aber sie sind im Einzelfall gefährlich. Vorschlag zur Vorgehensweise:

a) Sie ermitteln für das Objekt alle Kosten und ermitteln die Summe. Dabei die eigene Arbeit so bewerten, als ob Sie einen Angestellten einstellen müssten, der Ihre Arbeit erledigt (Unternehmerlohn).

b) Sie schätzen, welchen Umsatz Sie machen können an diesem Standort mit Ihrem Geschäft.

c) vom geschätzten Umsatz ziehen Sie den gewünschten Gewinn ab! Der Rest muss die Kosten decken.

Sehen Sie die Unwägbarkeiten? Suchen Sie einen guten, erfahrenen Gründungsberater (keinen für lau!) und sprechen Sie mit diesem Ihr Konzept durch.

In der Gastronomie gilt eine Faustformel für Einzelpreis und Materialeinsatz: Faktor 3 - 5. Entscheident ist aber immer das Umsatzpotential. Und Sie müsen das Wettbewerbsumfeld beachten, denn die Standardartikel (Getränke, einfache Essen) dürfen preislich nicht aus dem Rahmen fallen (Image!)

Sie sehen, die Materie ist komplexer als sich in einer einfachen Kalkulationsformel ausdrücken läßt. In den einfachen Formeln (und Tipps) sind viele Pleiten begründet! Lassen Sie sich lieber kompetent beraten.

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