Wie sind die strafen nach der mpu?

3 Antworten

Man müsste eben wissen, ob Ihnen die Fahrerlaubnis wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen usw. - also wegen Verkehrszuwiderhandlungen - entzogen wurde.

Gehen wir einmal davon aus, dass Ihnen die Fahrerlaubnis wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen entzogen wurde und lassen das Thema Alkohol und Drogen beiseite. Wenn Sie nach positiver MPU sich weiterhin nicht an die Geschwindkeitsbeschränkungen halten, dann muss die Behörde nicht warten, bis Sie wieder 8 Punkte erreichen. Sie kann früher die Fahrerlaubnis entziehen (OVG Münster, Beschl. v. 29.6.11 - 12B212/11)

Man muss Ihnen sozusagen nicht die selbe Toleranz und Geduld entgegenbringen wie in der Zeit, als Sie für die Behörde noch ein unbeschriebenes Blatt waren. Gewarnt wurden Sie nun genug. Eine zweite Chance sich zu bewähren hat man Ihnen auch gegeben. Jetzt sollten Sie sehr vorsichtig sein!

Wenn Sie nochmals mit Geschwindigkeitsüberschreitungen auffallen, und die Behörde dazu bringen, Ihnen erneut die Fahrerlaubnis deswegen zu entziehen, dann gelten Sie als extreme hartnäckig und uneinsichtig. Das wirkt dann für einen Gutachter so, alsob die Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Ausdruck Ihres Charakters oder Ihrer Persönlichkeit wären. Den Charakter eines Menschen kann man bekanntlich nicht so leicht ändern. Auf solche Gedanken sollten Sie die Leute nicht bringen. Es wäre dann wirklich sehr schwer, in den nächsten Jahren nochmals eine positive MPU zu bekommen.

Es gibt ja Menschen, die so lange die Grenzen austesten, bis es einfach nicht mehr geht. Da wäre es sehr gut zu verstehen, warum die Person das tut, bevor sie die finale Grenze erreicht hat.

Hallo

wenn du wegen dem gleichen Grund angehalten wirst weshalb du die MPU machen musstest wird gleich wieder (innerhalb 10 Jahre nach Wiedererteilung) eine MPu angeordnet!

außerdem giltst du als Wiederholungstäter wo du mehr an Geldstrafe oder Bußgeld bekommst wie ein Ersttäter

Das kommt ganz auf den Einzelfall an. Wenn es um Alkohol oder Drogen geht, kann es sein, dass Du die Fahrerlaubnis sehr schnell wieder los bist, wenn Du rückfällig wirst, auch wenn Du gar nichts im Verkehr gemacht hast.

Wenn regelmäßig gerast bist, könnte ein neues Delikt in dieser Richtung anders betraft werden, als wenn Du es zum ersten mal begehst.

Das hat für mich auch Logik. Vermutlich kannst Du es auch nachvollziehen. Natürlich gibt es auch Delikte, wo Dein Vorleben nicht von Bedeutung ist.

Im Zweifelsfall geht es immer darum, dass Du die Gewähr dafür bieten musst, dass Du Dich im Verkehr verkehrsgerecht verhältst. Z. B. falsches Parken sollte keine Rolle spielen.

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