Wie sieht die Rechtslage aus? Beifahrer zieht Handbremse -> Unfall

5 Antworten

Verantwortlich ist immer der Fahrer des Wagens. Hier wird der Schaden an der Bank von der KFZ-Haftpflicht getragen. Diese wird den Verursacher aber in Regress nehmen. Da hier nicht nur grobe Fahrlässigkeit, sondern sogar Absicht unterstellt wird. Da werdet ihr wahrscheinlich beide den Führerschein wieder los. Du als Fahrer musst so etwas verhindern.

Leider ist es so und der Fahre ist immer der " dumme " man kann höchstens solche Leute vor Fahrtantrit des Fahrzeuges verweisen.

Der Fahrer kann es nur soweit verhindern wie ihm möglich ist, er muss nicht damit rechnen das der Beifahrer aus "heiterem" Himmel die Handbremse anzieht.

@Leon97531

Deshalb verliert er auch nicht den Führerschein.

Die Kosten zahlt der Verursacher .... dazu musst du deiner Versicherung (Haftpflicht wegen der Bank und ggf. Kasko wegen des Schadens am eigenen Auto) über den Unfallhergang genau Auskunft geben. Ich hoffe, dein Mitfahrer mit dem "Bedürfnis ein wenig zu driften" hat eine eingene Privat-Haftpflichtversicherung.

Die Privathaftpflichtversicherung, wird da wohl kaum greifen, da das ganz klar "Vorsatz" ist. Das wird er schon aus eigener Tasche zahlen müssen. Dafür braucht er sich ja auch die nächsten Jahre kein eigenes Fahrzeug zu kaufen. Da hat er das locker wieder drin.

@DerHans

Ja, da hast du auch wieder Recht.

Die Fingerabdrücke an der Handbremse sind der Beweis dass der Beifahrer gebremst hat.

LOL :-)

Deine Kfz-Haftpflichtversicherung wird den Schaden an der Bank erstmal bezahlen, den Beifahrer aber in diesem Fall in Regress nehmen, den Schaden an deinem Fahrzeug kannst du gegenüber deinem "Kumpel" geltend machen.

Der Beifahrer hat in diesem Fall mit einer Anzeige nach StGB §315b zu rechnen, was auch den Entzug seiner FE zur Folge hat.

Du hingegen als Fahrer musst unter diesen Umständen mit keinen weiteren strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, da du nicht damit rechnen musst, dass der Beifahrer welcher zudem selbst eine FE besitzt eine solch bescheuerte Handlung begeht.

M.E. macht sich der Beifahrer eines "gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr" schuldig.

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