Wie schützt sich die Haftpflichtversicherung vor Betrug?

5 Antworten

Bei Laptops, handys usw. klingeln normalerweise sowieso die Alarmglocken. Mit der Entschädigung geht eigentlich der Besitz des beschädigten Teils auf die Versicherung über, und diese sorgt dafür, dass der Schaden nicht zweimal gemeldet wird. Das ist auch richtig so. Es handelt sich schließlich um die Beiträge der Versicherten. Außerdem werden Schäden zentral registriert.

Oh ja. Und oft nicht nur die Seriennummern, sondern auch diejenigen Daten der Personen (Versicherungsnehmer), die solche Schäden melden und die Daten der Personen, die ggf. geschädigt sind. Warum haben wohl Versicherungen in Relation zu anderen Unternehmen die größten Datenbanken, IT- und Rechtsabteilungen usw.? Ein Einzelfall geht da schon mal durch, aber beim zweiten oder dritten Mal entdecken die ihre schwarzen Schäfchen ;-)

Weil Sie nicht blöd ist, schicken bei großen Schäden einen Gutachter, weil Versicherungsbetrug ja zum Volkssport gehört.

Wobei alle namhaften Versicherungsexperten "Versicherungsbetrug" zu 80% als organisierten Betrug der Versicherung am Versicherungsnehmer sehen ;-)

@scallawags

Vielleicht selbsternannte Experten die entweder laut schreien müssen damit die Fördergelder bekommen oder Auflagen steigern müssen -, aber sicher keine vom Fach und keine die für deren Aussagen auch haften (leider).

Ich verhelfe meinen Kunden auch in schwierigen Fällen zu ihrem guten Recht und dass ich da manche Versicherer ab und zu etwas sträuben (auch weil den Sachbearbeitern oft die vielen unterschiedlichen Sonderklauseln nicht bekannt sind die mit unterschiedlichen Maklerpools geschlossen wurden) kommt vor, ist aber ist kein Betrug.

Die meisten Ablehnungen verursacht meist der Kunde selbst.

Entweder aus Unkenntnis dessen was er eigentlich versichert hat und die rechtliche Situation nicht kennt bzw. nicht wahrhaben will (ist bei geliehenen Sachen sehr oft der Fall) und vorher auch nicht bereit war 10€ mehr zu zahlen damit er sowas drin hat. Oder er verkennt die Bedeutung von Schadenmeldungen. Meldet er an einen Versicherer oder an einen dessen Vertreter muss er wissen, dass diese auf der Gegenseite stehen woher er Geld haben will. Daher werden die Fehler des Kunden wegen Formulierung / mangelnde Unterlagen / Entsorgung von Beweisen vor Regulierung etc. von diesen auch ausgenutzt.

Daher braucht er jemand der auf seiner Seite steht - ein Makler halt.

Aber Straftäter werden auch von seriösen Maklern nicht unterstützt, damit würden diese letztendlich auch die Kunden mitbetrügen, die mit ihren Prämien die Schäden ja zahlen. Abgesehen davon dass ein Makler der mitbetrügt und dies aufkommt seine Registrierung riskiert.

Der Schaden beläuft sich (laut Kostenvoranschlag) über ca 590€.. Und was ist, wenn wenn jemand anderes bei einer komplett anderen versicherung ist und sagt der laptop wär von einer weiteren dritten person? Wenn also die seriennummer geprüft wird, diese mit der eines laptops, der bereits vbei einer anderen versicherung eingereicht wurde, aber weder daten des Schadensverursachers noch die des Geschädigten übereinstimmen? Dagegen könnte die Versicherung sich ja dann eigentlich nicht schützen?

Hallo,

die Seriennummer wird wahrscheinlich in eine Datenbank eingetragen.

Normalerweise schaut sich ein Sachverständiger das Notebook an.

Es kann sein, dass das Notebook noch für ein Gutachten eingefordert wird.

Was möchtest Du wissen?