Wie mache ich Grenzsteine ausfindig?

5 Antworten

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Hallo,

das Katasteramt hat Vermessungsunterlagen (Vermessungsrisse, Gebäudeeinmessungsskizzen) und stellt es kostenpflichtig auch zur Verfügung. Trotzdem gibt es natürlich immernoch Fälle, wo diese Unterlagen fehlen. Dann kommt man natürlich nicht drumrum, einen Vermessungstechniker zu beauftragen.

Im Regelfall liegen solche Grenzsteine mehrere Zentimeter bis Dezimeter unter der Erde. Also falls man ungefähr ahnt, wo sie sein können, kann man sie eigentlich nicht verfehlen, weil sie doch ziemlich groß sind! Und so ungefähr weiß man ja vielleicht wo die Grenzen verlaufen.

Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen.

Liebe Grüße Nina

Ist zwar schon etwas her aber jetzt haben wir es endlich geschafft. Die Steine lagen sage und schreibe mind.30cm tief unter der Erde.

Was sind das denn für " 7 Vermessungspunkte"? Das mit den unklaren Linien bzw. Unebenheiten ist Humbug. Wenn man dir das tatsächlich am Katasteramt gesagt hat, sollten dort ein paar Leute gefeuert werden. Wenn du mir das, was du an Unterlagen bzw. Informationen hast, auf meine mail schicken könntest, kann ich vielleicht weiterhelfen.

Wahrscheinlich sind keine Grenzsteine gesetzt. Das war weder üblich noch notwendig, denn man hat ja die Katasterpläne; deshalb hat man sich auch früher schon häufig die Kosten grespart.

Also entweder mit Spaten versuchen einen Stein zu finden oder neu vermessen lassen. Letzteres kostet viel Geld, die Abrechnung erfolgt nach Gebührenordnung. Aber selbst heute müssen bei einer Neuvermessung Grenzsteine bzw. Markierungen extra bestellt und bezahlt werden!

Ich weiß ja nicht wie gut/schlecht euer Katasterauszug ist. Ihr könntet ja mal versuchen die nötigen Grenzsteine zu finden. Ich weiß auch nicht wie der zugehörige Boden aussieht, ob betoniert/gepflastert/Erde o.ä. Wenn du nach ihnen graben kannst (Boden), kann es durchaus sein, dass sie auch mal etwas tiefer sitzen. Spätestens wenn du auf Scherben stößt weißt du das er fehlt. Das teure(re) ist nicht das auffinden der Grenzsteine durch das Amt/ den ÖbVI. Das wird durch die jeweilige Landesgebührenordnung im übrigen geregelt. Was ein großer Kostenfaktor wäre, ist die neu-setzung eines Steines, je nach aufwand, aufjedenfall ein 4stelliger Betrag. Was das auffinden kostet, insofern ihr es nicht persönlich versuchen könnt/wollt kannst du an passender Stelle ja schlicht erfragen. Wennde dich hierbei aber eher an ÖbVIs als an das Vermessungsämt, das dauert sonst eine ganze Ecke länger. Und da fragen nichts kostet kannst du danach immernoch abwägen ob die Kosten den Zweck rechtfertigen.

gruesse

Der Katasterauszug den wir haben könnte besser sein. Wir konnte aber auch noch in andere Versionen des Auszugs einsehen die für uns noch unverständlicher waren. Ein Stein bzw. eine Makierung soll sich laut Zeichnung unter einer gemauerten Garage befinden. Die anderen werden dann wohl doch unter einer dicken Erdschicht liegen (oder auch nicht), wie wir auch schon vermutet haben. D.h. für uns, buddeln und schauen, die nächsten Tage wird es ja kein Frost mehr geben. Vielen Dank für deine Antwort

KeinemAHnung was sowas kostet. Aber günstiger wäre es evtl. sich mit den Nachbarn über die genau Position des Zaunes zu verständigen.

Die angrenzende Fläche gehört der Gemeinde. Autofahrer nutzen unser Grundstück als Parkfläche. Das ist der Grund für den Zaun, sorry hab ich nicht erwähnt.

@weilef

Dann würde ich mich erstmal bei der Gemeinde erkundigen.

@weilef

Umso einfacher sollte es sein, sich über den Zaunverlauf zu einigen! Versuch Dein Glück, die Jungs sind doch froh über jeden Außentermin!

@ThomasBeh

Man kommt manchmal nicht auf die einfachsten Dinge. Den Versuch werden wir machen. Vielen Dank für deine Antwort

@weilef

Also die Gemeinde soll nach Gutdünken mit öffentlichem Eigentum umgehen ? Gesegnet sei dieses Liegenschaftsamt ...

(Sarkasmus, falls es Keiner merkt)

Gleiches gilt für Euch. Das rechtliche Eigentum richtet sich nach dem Katasternachweis und den darin nachgewiesenen Grenzsteinen. Wenn die nicht zu finden sind, ist eine Vermessungsstelle zu beauftragen. Dass Eigentumssicherung und -sicherheit was kostet, mag überraschen hat aber seine Berechtigung ...

Schöne Grüße

@Roland22

Ich hoffe inständig, daß auf der Amtsstube des Nachbarn nicht ein solcher Paragraphenreiter sitzt, wie Du einer zu sein scheinst. Vermessungskosten von 4-stelliger Höhe wegen eines Jägerzauns...hier gilt es, gesunden Menschenverstand zu nutzen. Wo kein Kläger, da kein Richter sag ich da nur.

@ThomasBeh

Es geht nicht um den Jägerzaun, sondern um Eigentum an einem Grundstück! Wenn man einen Zaun errichtet irgendwo in der Landschaft, vielleicht noch auf dem Grundstück des Nachbarn, das gibt Ärger. Streit bis aufs Gericht, böse Nchbarschaft, etc. Da wird die vermiedene kleine Vermessungsgebühr zu einem riesigen Kostefaktor, abgesehen vom Ärger...

@Kaepsele

Hallo nochmal,

ja, ich sitze in einem Katasteramt. Entschuldige meine unqualifizierten Äußerungen.

Letzter Versuch:

Die Gemeinde, die Nachbarn, hinzuzuziehen macht schon Sinn. Einer könnte wissen, wo die Grenzzeichen stehen. Kann kein Nachbar den Grenzverlauf eindeutig bezeichnen, hat man nach dem BGB Anspruch auf eine Kostenbeteiligung, s. § 919. Auch darüber ist mit dem Nachbarn zu reden.

Bye

@Roland22

DH! So klingts besser!

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