Wie mache ich aus meinen 25000€ mehr? sicher und wirksam!

5 Antworten

Also ich bin gerade in der ausbildung bei einer bank. Ein bisschen was kann ich dir erzählen :) aber um eine richtige beratung wirst du wohl nicht rum kommen. Ein fond läuft so ab: du sparst 4% deines einkommens in diesem fond an. Die firma, die das verwaltet investiert dann in z.B. 10 aktien. Die sicherheit daran ist, dass wenn eine sinkt die anderen das wieder ausgleichen. Wenn du den vertrag mit einem fond abschliesst kannst du auch entscheiden ob du hohes risiko willst (höhere rendite, jedoch hohes risiko) oder ob du weniger risikoreich investieren willst (weniger rendite). Ich denke aber mit deinem GMK von 2% bist du recht gut dabei. Bei meiner bank gibt es darauf 0,25%. Wenn du das geld lange nicht mehr brauchst könntest du einen prämiensparen flexibel machen. Dieser dauert 25 jahre und je nach laufzeit bekommst du einen bonus auf deine eingezahlten beträge. Die boni fangen glaube ich nach dem dritten laufteitjahr bei 3% an und sind ab dem 24. jahr bei 50%. Jedoch endet er eben nach dem 25. jahr. Die einzahlrate kann jederzeit verringert werden aber NICHT erhöht werden. Der mindestbeitrag liegt hier bei 25 € pro monat.

Warum muss er denn 4% seines Einkommens in den Fond stecken? Ich meine, er hat doch ein Kapital x und will das anlegen, hat doch nix mit dem Einkommen zu tun. Dass die einen sinken und die anderen steigen, dafür brauchst du kein Fond, wenn das deine einzige Absicht ist kannst du auch einen Würfel nehmen und dir 10 Aktien zusammenwürfeln. Klar gibt es risikoreiche und ärmere Fonds. Dass die Rendite zwangsläufig tiefer ist bei einem risikoarmen Fond ist Quatsch, lediglich die Vola ist niedriger.

Lg

Die Sache ist halt so, alles was dir relativ viel bringen kann, ist auch mit Risiken behaftet. Wenn du dich nicht wirklich auskennst, machst du mit einem Tagesgeldkonto schon nichts falsches. DAs gibt wirklich wenig Zinsen, aber du kannst keine Verluste machen. Zudem kommst du jeder Zeit an das Geld ran. Wenn du schon weißt, daß du an das Geld nicht rankommen mußt, und dafür mehr rausholen willst, kannst du dir auch überlegen, ob vielleicht Schatzbriefe oder Bundesoblikationen für dich in Frage kommen. Das bringt ein bißchen mehr, aber das Geld ist dafür für mehrere Jahre festgesetzt.
Was Aktien angeht, da kann man viel Gewinn machen. Wenn man auch bereit ist, langfristig anzulegen und somit auch bei einem schlechten Kurs nicht gleich zwangsläufig die Aktien wieder verkaufen muß, kann man sich natürlich überlegen, ob man es damit probiert. Aber wenn du Pechhast, fällt die Aktie dann auch dauerhaft in den Keller. Ähnlich ist es auch bei Fonds. Was vielleicht interessant ist, ist auxmoney. de Da vergibt man privat Kredite und bekommt das mit Zinsen zurück. Das Konzept hat etwas, schau es dir einfach mal an.

Auxmoney? Da benötigen Menschen Geld die von der Bank nichts mehr bekommen...warum wohl? Wahrscheinlich nicht weil sie Musterschüler in Pünktlichkeit beim Ratenzahlen waren....

Natürlich kann man im Tagesgeldkonto Verlust machen. Beim Tagesgeldkonto investierst du in der Regel dein Vermögen in Euro. Wenn der Eurokurs fällt, dann hast du einen Wertverlust.

Also in sachen Sicherheit würde ich von Aktien die Finger lassen. Wenn du das Geld in absehbarer Zeit nicht brauchst, kannst du bei deiner Bank mal nachfragen wie hoch die Zinsen sind wenn du es über einen bestimmten Zeitraum festlegst. Leider sind die Zinsen dermaßen im Keller das du nicht arg viel mehr bekommst.

EFT wir nur am Sekundärmarkt über die Börse gehandelt. Du weist sicher, das sie permanent im Kauf rauf und runter gehen können. Aktien kann man Glück aber auch gewaltiges Pech haben. Fonds, ob geschlossen oder offen ist genau so gefährlich wie Schiffe. Leider alles schon erlebt. Wenn du etwas anlegen willst mach es so, das ausschließlich mit "Kapitalerhalt" gearbeitet wird, also du nach Ablauf der Zeit dein eingezahlter Betrag auch wieder ausgezahlt wird. Alles Andere ist spekulativ und kann zur Dezimierung deines Kapitals führen. Inzwischen werden bei solchen Transaktionen Formulare von der Bank bereit gelegt. Dort wird explizit auch deine Risikobereitschaft festgehalten. Also deine Absicht auf Nummer Sicher gehen, dafür weniger Rendite in Kauf nehmen. Am schönsten sind immer die Erwähnung der Steuerersparnis, aber was nutz sie, wenn das Kapital dezimiert wird.Manchmal überkommt einem bei diesem Dschungel von Anlagen das Gefühl, das Geld wie zu Omas Zeiten unter das Kopfkissen zu legen.

Weil der Aktienmarkt schon gut gelaufen ist, besteht kein Grund zu Hast. Wenn die Investition dem langfristigen Vermögensaufbau gelten soll, dann kannst du auch jetzt anfangen Aktien zu kaufen. Denkbar ist aber auch, dass du zunächst bei deinen 2% bleibst und einfach auf den nächsten Crash wartest. Dann gibt es die Aktien wieder billiger.

Ansonsten gilt:

  • Alles Festverzinsliche bringt derzeit sehr wenig Zinsen. Deine 2% sind hinsichtlich des zurzeit Erreichbaren ziemlich gut
  • Fonds kosten Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren. Im Schnitt ist ein Privatanleger erfolgreicher als ein Fonds.
  • ETFs bilden ja überwiegend Indizes ab, womit seitens des Fondsmanagements die Ausrichtung auf "gute" Aktien entfällt
  • Mit Fonds kannst du ggf. andere Gebiete oder Branchen im Sinne der Risikoverteilung abdecken.

Daher halte ich den eigenen Erwerb von Aktien langfristig für das Beste. Wichtig: Die Aktiengesellschaften sollten transparent sein, am besten vierteljährlich über ihre Geschäfte berichten, möglichst kontinuierlich Gewinne einfahren und am besten verlässlich einen Teil davon als Dividende auszahlen, damit ein steter Kapitalrückfluss gewährleistet ist.

Falls du Anleger werden willst, solltest du das über einen günstigen Onlinebroker oder eine Internetbank abwickeln. Die Hausbanken sind zu teuer.

Kinder und Aktien,investiert lieber in Immobilien, da hat man wenigstens keinen Verlust.

@ThomasWerner

Klar. Dann hast du ein Haus in einem Viertel mit Segregation und das ganze Viertel verkommt, so wie in Duisburg-Marxloh, in Dortmund-Nord oder im gesamten nördlichen Wuppertal. Oder du vermietest und gerätst an Mietnomaden, Messis und Mietnomadenmessis. Oder du kaufst dein Haus, dann zerplatz die Immobilienblase und das Heim ist weniger wert. Oder die Stadt muss irgendwas an der Straße machen und schickt dir eine gigantische Rechnung.

Die Aussage "Immobilien = kein Verlust" ist ziemlich naiv.

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