Wie lange vorher hat man ein recht einen Arbeitsplan vorgelegt zu bekommen?

6 Antworten

''(2) Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilt.

(3) Durch Tarifvertrag kann von den Absätzen 1 und 2 auch zuungunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden, wenn der Tarifvertrag Regelungen über die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit und die Vorankündigungsfrist vorsieht. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages können nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Anwendung der tariflichen Regelungen über die Arbeit auf Abruf vereinbaren.''

http://www.buzer.de/gesetz/2932/a41700.htm

DH! Danke, wieder was dazugelernt.

arbeit auf abruf ist es keine, aber sie wird immer gerade in die filiale versetzt in der notstand herscht und dort ist auch mit den Plänen chaos.

aber da sie ihre sollstunden schon geleistet hatte und es sich um überstunden handelte, hat sie da nicht das rechts sofort nach planvorlage ohne absprache mit ihr zu sagen an dem mittag gehts nicht und 2 ausweichvorschläge unterbreitet, die leider nicht angenommen wurden

@cmjsr

arbeit auf abruf ist es keine

Falls es hart auf hart kommen sollte, würde man in einer rechtlichen Situation damit trotzdem argumentieren können. Nicht nur der Arbeitgeber muss planen können, auch der Arbeitnehmer muss es können. Und sie hat ja mit dem AG offensichtlich auch bezüglich der Lage der Arbeitszeiten konkrete Vereinbarungen. Oder?

Ist im Arbeitsvertrag irgendwas darüber festgehalten? Eine Freundin bekommt ihren Dienstplan immer Mitte des laufenden Monats für den Folgemonat - mein Mann dagegen bekommt oftmals erst 1-2 Tage vorher zu wissen, ob er am Samstag arbeiten muss oder nicht - scheint also keine einheitliche Regelung dafür zu geben, da müsste man mal einen Fachmann bemühen, der sich im Arbeitsrecht auskennt.

im arbeitsvertrag steht darüber nichts

Das ist von der Branche und den Umständen abhängig. In der Gastronomie zum Beispiel ist das eher der Normalfall, wenn wie jetzt viele Leute krank sind auch.

Wer nur zu festen Zeiten jede Woche arbeiten kann, sollte das schon vor der Einstellung mit dem Arbeitgeber klären, ob das möglich ist.

eigentlich gehts darum nicht, es war eben nur eine ausnahme, da sie ihren kranken vater zu einem termin fahren mußte und da sie schon in der 4. filiale ist ist es schwer eine linie reinzubringen

Bei mir im Betrieb wird der Dienstplan immer schon für ein Monat ausgehängt, so daß man immer noch planen kann.

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