Wie lange kann eine Steuererklärung verlangt werden?

5 Antworten

Mit Steuerklasse 3 bist du zur Abgabe verpflichtet, du bist aber bisher durch das Raster gefallen, weil du eben so lange keine gemacht hast. Das wird sich aber bald ändern, dadurch, dass alle Zahlungen jetzt unter der Steuer ID zusammen laufen.

Ein Kollege von mir wurde letztes Jahr auch erwischt, weil er keine gemacht hatte mit Steuerklasse 3. Er wurde dann geschätzt und zur Nachzahlung verdonnert, kam aber dann noch ganz gut weg,weil er sie sofort freiwillig nachgereicht hat.

Irgendwann werden sie auf dich zukommen. Strafe wird aber meist erst mal nicht verlangt, wenn man sie dann gleich macht.

Freiwillig kann man bis zu 4 Jahre rückwirkend machen, aber bei deinen Angaben wird nicht viel bei raus kommen.Nachzahlungen aber auch nicht,wenn deine Frau nur einen Minijob hatte.

Hast du denn keine haushaltsnahen Dienstleistungen in der Nebenkostenabrechnung wenigstens gehabt (Gartenpflege,Hausmeisterdienste, Heizungswartung)? Da gibt es etwas Geld zurück.

Bastel einfach mal eine Steuererklärung für das vergangene Jahr und schau was das Programm sagt. Hat sich in den Vorjahren nur wenig getan wird es zu einem ähnlichen ergebnis führen und du siehst ob es sich lohnt.

Pauschal würde ich einfach immer eine Erklärung zumindest erstellen. Wenn du mal deine 10 Zahlen kennst die du eintragen musst geht das von Jahr zu Jahr sehr schnell.

Man kann dir nicht garantieren das du jedes jahr 1.000,- erstattet bekommst du hast aber gute chancen auf Erstattungen. Wenn du nicht grade Geld zu verschenken hast würde ichmir die 1-2 Stunden im Jahr zeit nehmen. So ein guten Stundensatz bekommst du nur selten :P

Hallo xburg,

schon mal einige Dinge zur weiteren Klärung:

Minijob auf 450€ Basis: Hat das Finanzamt nichts mit zu tun.

Eine Einkommensteuererklärung bringt Geld.

Wie weit zurück du noch einreichen kannst, kannst du direkt beim Finanzamt telefonisch erfragen.

Anfordern kann sie das Finanzamt nur, wenn du zu einer Einkommensteuererklärung verpflichtet bist. Das scheinst du nicht zu sein, kannst du aber auch beim Finanzamt erfagen.

Hausratversicherung kann man als Sachversicherung nicht von der Steuer absetzen.

Eine Einkommensteuererklärung bringt Geld.

Wenn man Werbungskosten unterhalb der Pauschale hat, nicht unbedingt. Bei einer 5-Tage-Woche und 8 km Entfernung zur Arbeitsstätte ergeben sich etwas über 500 €.

Hausratversicherung kann man als Sachversicherung nicht von der Steuer absetzen.

Rechtsschutzversicherung auch nicht.

@PatrickLassan
Rechtsschutzversicherung auch nicht.

Arbeits-RS sind Werbungskosten. Vermieter-RS wenn man 21er Einkünfte hat ;-)

Er ist verpflichtet zur Abgabe, da Steuerklasse III

@grubenschmalz
Er ist verpflichtet zur Abgabe, da Steuerklasse III

Abgabepflicht besteht erst wenn über die V oder VI Lohn abgerechnet worden wäre. Da die Frau nur einen pauschal versteuerten Minijob hat, liegt genau das nicht vor.

Du kannst sie freiwillig 4 Jahre rückwirkend abgeben.

Auch, wenn Deine Frau nur einen 450 -Euro - Job hat, hat sie doch die Steuerklasse 5.

Lade Dir doch mal ELSTER runter . Dort kannst Du testen, ob es sich lohnt, eine Steuererklärung zu machen. 

Du kannst sie freiwillig 4 Jahre rückwirkend abgeben.

Korrekt.

Auch, wenn Deine Frau nur einen 450 -Euro - Job hat, hat sie doch die Steuerklasse 5.

Nicht korrekt. Das ist ja gerade der Sinn von Pauschalversteuerung, diese Arbeitsverhältnisse steuerlich einfach zu gestalten und aus der Veranlagung rauszuhalten.

Dort kannst Du testen, ob es sich lohnt, eine Steuererklärung zu machen.

Wenn über Klasse V, wie du sagst Lohn abgerechnet worden wäre, so wäre die Abgabe nicht freiwillig.

@kevin1905

Ok.

Ich hab das so gemeint, dass die Frau eben die Steuerklasse 5 hat. Kam wohl mißverständloch rüber.

Ist das sinnvoll.?

Gib den Spaß in Elster ein und lass das Programm rechnen. Denn ohne ALLE Zahlen zu haben mag ich mich dazu nicht äußern.

Zwei Jobs auf Steuerklasse 1 im Jahr 2013 - Kann ich das rückwirkend ändern?

Hallo, zuerst einmal die Vorgeschichte: 2013 habe ich zusätzlich zu meiner bisherigen Beschäftigung in einer Praxis eine zusätzliche Teilzeitstelle in einer Klinik angenommen. Da ich dort das höhere Gehalt verdienen würde, habe ich mit meiner Arbeitgeberin des 1. Jobs vereinbart, dass diese nun als geringfügige Beschäftigung auf 450€ Basis weiterlaufen und der neue Job über Steuerklasse 1 laufen sollte. Diese hat das an ihren Steuerberater abgegeben und ich habe ab dann dort auf 450€ Basis gearbeitet. Inzwischen bin ich nur noch in der Klinik (vollzeit) angestellt.

Nun habe ich folgendes Problem: Kürzlich wollte ich zusammen mit einer Steuerberaterin meine Steuererklärung für 2013 machen und dabei fiel auf, dass beide Jobs laut Lohnsteuerbescheid über Steuerklasse 1 liefen. Interessant dabei (darum ist es mir bis dato auch nicht aufgefallen): Auf den Abrechnungen meines Praxisjobs stand ''geringfügige Beschäftigung'' und ich habe dort wie bespochen 450€ netto verdient, zusätzlich stand davor jedoch noch Stkl. 1. Die Steuerberaterin meinte darauf, dass ich meine ehem. Arbeitgeberin darum bitten soll, dies rückwirkend zu ändern/ändern zu lassen. Diese sagt nun jedoch, dass das nicht mehr möglich ist, da es zu lange her sei.

Nicht ganz klar ist nun, ob meine ehem. Chefin mein Gehalt pauschal besteuert oder als Minijob über Steuerklasse 6 besteuert hat oder kann es tatsächlich alles weiter über Stkl. 1 gelaufen sein?

Laut meiner Steuerberaterin müsste ich, wenn ich die Steuererklärung jetzt so einreichen würde, ca 650€ nachzahlen! Das möchte ich natürich mit allen Mitteln vermeiden.

Ist das, was meine Chefin bzw. ihr damaliger Steuerberater gemacht hat, Steuerhinterziehung? Muss ich das melden? Bin ich vllt sogar Schuld, weil ich es erst jetzt merke? Ist es sinnvoll das Finanzamt um Rat zu fragen?

Was kann ich tun und gibt es vllt doch eine ganz einfache Möglichkeit, noch rückwirkend die Steuerklasse zu ändern, sodass ich ganz ohne Sorgen meine Steuererklärung abgeben kann?

Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.

Vielen Dank schonmal :)

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