Wie lange dauert es, bis der Kuckuck kommt zur Pfändung?

5 Antworten

Grundsätzlich muß erstmal ein Vollstreckbarer Titel vorliegen (Titel - Klausel - Zustellung §750 Abs.1 ZPO).

Sodann hängt es davon ab, wann der Gläubiger auf Grundlage des Vollstreckbaren Titels einen Pfändungsauftrag beim zuständigen Vollstreckungsgericht einreicht. Ab diesem Zeitpunkt gilt der Auftrag an den GV als erteilt. Die Ausführung des Auftrags darf nicht verzögert werden. Falls die Ausführung länger als 4 Wochen nicht erfolgt, ist dies aktenkundig zu machen (§5 Abs. 1 S.1 u.2 GVGA).

In der Praxis versucht der GV erfahrungsgemäß innerhalb einer Woche nach Erhalt des Auftrages, den Schuldner persönlich anzutreffen.

Sollte Deine Frage aber darauf abzielen, wie lange Du warten mußt, bis Du davon ausgehen kannst, daß kein GV mehr bei Dir auftaucht, obwohl ein Titel gegen Dich erwirkt wurde, dann muß ich Dich enttäuschen. Mir ist bislang kein Vollstreckungsauftrag bekannt, der nicht ausgeführt worden wäre. Außerdem weißt Du ja nicht, ob bzw. wann der Gläubiger einen ZWV- Auftrag erteilt.

Beste Grüße

itasca

Zuerst bekommst du einen Mahnbescheid, ab dann 14 Tage Widerspruchfrist. Dann kommt der Vollstreckungsbescheid, ab dann wieder 14 Tage Widerspruchfrist. Ab dann kann der Gerichtsvollzieher vom Gläubiger beauftragt werden.

Innerhalb von 30 Jahre jederzeit, nach eingang des Gerichtlichen Mahnbescheides.

Das hängt vom Gläubiger und dem Arbeitsanfall der Gerichte und des Gerichtsvollziehers ab.

Bis ein Titel vorliegt und ein Gerichtsvollzieher beauftragt wird.

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