Wie lange ist in Deutschland lebenslänglich?

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15 in der Regel, aber es sind auch theoretisch 25 Jahre möglich.

Lebenslänglich heißt erst einmal lebenslänglich. Vor Ablauf von 15 Jahren, kann keine vorzeitige Entlassung erfolgen. Diese vorzeitige Entlassung erfolgt keineswegs "automnatisch".

Haft auf unbestimmte Zeit, nach 15 Jahren kann geprüft werden, ob eine Bewährung erfolgen kann.

Unter einer lebenslangen Freiheitsstrafe versteht man in Deutschland einen Freiheitsentzug auf unbestimmte Zeit – mindestens aber 15 Jahre. Danach kann der Strafrest zur Bewährung ausgesetzt werden (§ 57a StGB). Am 31. März 2004 befanden sich in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 2098 zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilte Personen im Strafvollzug oder in der Sicherungsverwahrung.

Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenslange_Freiheitsstrafe

Lebenslänglich bedeutet meist, dass der Täter nach 10 oder mehr jahren das Gefängnis verlassen darf. Es sei denn, es gibt noch eine anschließende Sicherheitsverwahrung, dann kommt der erstmal nicht mehr raus.

Lebenslänglich bedeutet meist, dass der Täter nach 10 oder mehr jahren das Gefängnis verlassen darf.

Nein, bedeutet es nicht.

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