Wie kommt es, dass Frau bei Scheidung immer "gewinnt"?

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Eine Ehe ist laut BGB eine Zugewinngemeinschaft. Kommt es zur Scheidung wird die Hälfte geteilt. Wenn die Frau nicht arbeitet, Kinder erzieht, nichts verdient bzw verdient hat, dann muss der Mann natürlich zahlen. Es kann allerdings auch andersherum sein, dass die Frau mehr verdient und mehr besitzt. Wenn dann hinterher geteilt wird, dann verliert so gesehen die Frau. Es ist auch nicht so, dass Sorgerecht grundsätzlich an die Frau geht. Ich weiß jetzt nur, wie es in Deutschland rechtlich aussieht. Wir haben zumindest vom Gesetz her in Deutschland Gleichberechtigung,

Genau es ist im Film.

Ansonsten wird bei der Scheidung der Zugewinn der während der Ehe erzielt wird, geteilt. In der Regel verdienen die Männer mehr Geld und haben Karriere gemacht, während sich die Frauen um die Kinder und Haushalt gekümmert haben. Da haben die Frauen dann verloren.

Das Haus ist meistens Geschichte, wenn sich zwei trennen. Da Frau meistens die Kinder großzieht und daher nicht arbeitet, die Kids auch nach der Trennung betreut, bekommt sie auch den Unterhalt.

So lange die Rollen klassisch gelebt werden, so lange wird es das geben.

Damit der Zuschauer Mitleid mit dem Mann hat und ihn gleich als "den Guten" im Film erkennt.

Unterhalt müssen meist die Männer zahlen, da sie entweder Alleinverdiener waren oder mehr verdient haben als die Frauen, weil die Frauen sich um Haushalt und Kinder gekümmert haben .

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