Wie kommt ein Freiberufler aus der privaten Krankenversicherung raus?

5 Antworten

Das ist ja genau das, was der Gesetzgeber verhindern will. Gut- und Besserverdiener melden sich aus der solidarischen Sozialversicherung ab und sparen 20 bis 30 Jahre an den Beiträgen. Im Alter, wenn die Krankheiten anfangen Geld zu kosten, will man wieder auf die Solidarität zurück greifen. Wenn es nach mar ginge, gäbe es überhaupt keinen Weg zurück.Dann würde sich das Problem private Krankenvollversicherung innerhalb von 3 Jahren erledigen.

Hmm, Problem PKV ?? Ich weiß nicht ,wer im Moment größer Probleme hat (in Klamern immer das ,was die PKV macht, ob nun positiv od. negativ: - Solidaritätsprinzip ,nicht jeder zahlt einen eigenständigen Beitrag,z.Bsp.Familienversicherung (Äquvalenzprinzip, jeder zahlt nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand, Tarif eine Beitrag) , - 216 eigenständige Unternehmen, davon 47 kurz vor der Insolvenz, bedienen sich aus dem Solidartopf für GKV ( 57 Unternehmen, die Ihren Kennzahlen jedes Jahr offenlegen müssen,keins dieser Unternehmen bedient sich im Moment aus dem PKV - Ausgleichsfonds..) - Nächste "Beitragsanpassung" ab Januar 2010 : 15,5 % ,die fünte innerhalb von vier Jahren !!Tendenz bis 2022 : ca.20.1 % (2008 höchste Beitragsanpassungen seit 15 Jahren unter anderen wegen Unisexumstellung und fehlen Nachhaltigskeitsfaktoren einiger Anbieter ,seit 2009 bei über der Hälfte der Anbieter Beitragsgarantien bis 2012 /2013 ) ..und so könnte die Aufzählung munter weiter gehen..Wir reden seit der Gesetzänderung vor kurzem über 28 000 Freiwillig Versicherte ,die gerne "wechseln" würden, aber nicht dürfen (Dreifachsprung)..in einer Umfrage unter diesen ,ausgerechnet von der TK, stellte man fest ,das hier welche bis 750 ,-€ mtl.(Höchstbeitrag BBG + Zusatzbeitrag) zahlten bei einer Basisversorgung..Ich bin verwahr kein Verfechter der PKV und halte sie ,trotz mehrjähriger Erfahrung auf diesem Gebiet nicht immer für den Königsweg (die GKV hat genauso ihre Daseinsberechtigung) ...aber die Problematiken liegen im Moment eindeutig bei der GKV ,die jahrelang eine Entwicklung verschlafen hat, die jetzt einholt..HG DerMakler

Zunächst sollte man wissen ,das beide Systeme (GKV / PKV) auf das Krankenpflichtversicherungsgesetz aufgebaut sind, d.h. um wirklich über ein Rückkehr nachdenken zu können ,müßte man wissen, wie lange dieser Freiberufler gesetzlich bzw. privat krankenversichert gewesen ist und zu welchen Zeitspannen ! Des weitern besteht jederzeit die Möglichkeit ,zumindest zum Rentenbeginn, in die KvdR zu wechseln ,Tarife umzustellen oder sich errechnen zu lassen ,wie der GBZ meinen Beitrag im Alter mindert...HG DerMakler

Solche Fernsehberichte gibt es doch immer wieder, nur von zufriedenen Kunden hört man nie was, die gibts auch zu Hauf. Also die, die sich eine PKV bei einem guten Berater besorgt haben, der auch auf Kapitalstärke, Beitragsanpassungen und gute Tarife geachtet hat und vielleicht sogar eine Beitragsentlastung im Alter reingenommen hat, haben auch kaum das Problem, dass sie im Alter ihre PKV nicht mehr bezahlen können. Die GKV ist im selben Zeitraum übrigens wesentlich höher gestiegen, aber Beschwerden von AOK-Mitgliedern gibts komischerweise nie ;-)

Nach den versicherungsrechtlichen Regeln, die übrigens schon seit einiger Zeit gültig und auch hinreichend bekanntgemacht wurden, gibt es dafür die Möglichkeit, in einen von der PKV vorzuhaltenden Basistarif zu wechseln, der zum gleichen Preis wie die GKV zu haben ist. Die angesammelten Vorsorgeanteile zur Minderung des Beitragsaufwandes im Rentenalter allerdings verliert man hierbei. (Sie fallen der Versichertengemeinschaft - soll heißen: der Versicherung selbst zu.)

Der Basistarif wurde mir gerade von der Axa (kann ich niemals empfehlen) angeboten.Nachdem ich denen geschrieben habe, dass ich die Rate von 440 € nicht mehr zahlen kann, da ich erwerbslos geworden bin,haben die mir den Basistarif für satte 700 € angeboten!!!!!

Hallo,

falls man es irgendwie schafft, in die GKV zurückzukommen, gibt es als Rentner noch einen großen Unterschied:

  • Wer als Berufstätiger (fast) immer in der GKV versichert war, zahlt als Rentner nur Beiträge aus der gesetzlichen Rente und rentenähnlichen Einnahmen (z.B. Betriebsrente oder Direktversicherung)(und evtl. aus selbständiger Tätigkeit)

  • Alle anderen zahlen als Rentner als freiwillige Mitglieder aus allen Einnahmen Beiträge (z.B. auch Mieteinnahmen und Zinseinnahmen)

Gruß

RHWWW

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