Wie komme ich zu einem Vermittlungsgutschein?

3 Antworten

Na ja, es gibt ja auch noch das Arbeitsamt und wenn es keine Sozialleistungen gibt, ist vielleicht dieses zuständig. Prüfe auch den ablehnenden Bescheid und rüge ggf. fristgerecht die Berechnungen (Unterkunft, Krankenversicherung, etc..) und prüfe zwingend einen Antrag auf Wohngeld (für Mieter) bzw. Lastenzuschuß (für ET). Viel Glück.

Was glaubst du ist die ARGE? Das Arbeitsamt... Und ja die sind für mich zuständig. Ich hab mich dort gemeldet, weil mir die Mitarbeiter vom Jobcenter (HartzIV) dazu geraten haben. Aber ich krieg eben von keiner Stelle Geld und deshalb habe ich angeblich auch keinen Anspruch auf Unterstützung von diesen Stellen. Wohngeld ist genehmigt - stolze 31 Euronen - aber das hat alles keinen Einfluss auf meinen Status bei der ARGE.

@deichhase

... und warum erfahre ich erst jetzt von Dir, daß das Jobcenter dich zum Arbeitsamt geschickt hat und warum wird es nicht schon in der Frage so geschrieben und warum wird beim Wohngeld kein Änderungsantrag gestellt? Fakt ist, bei nur 31 Euronen besteht kein finanzieller Engpass in der Familie. Die Behauptung von wenigen EURONEN über den Hartz IV Satz stimmt also vorne und hinten nicht.

@schleudermaxe

Nochmal und Tipp: Der Ehemann möge Hartz IV beantragen, wenn denn derzeit für Dich kein eigenes Einkommen vorhanden ist.

In der Probezeit kann Dir jeder Arbeitgeber ohne Angabe von Gründen kündigen, das ist leider so. Oft hat das in den Firmen auch System, man holt sich einen Arbeitnehmer, der genau weiß, daß er sich nichts erlauben kann. Läßt ihn seinen Job machen und setzt ihn nach der Probezeit vor die Tür, weil er ansonsten in den Genuß von Arbeitnehmerrechten käme. Aber das Arbeitsamt ist so ziemlich die letzte Instanz, die Dir helfen kann. Die sind zwar alle sehr bemüht, aber sie erreichen eigentlich nichts. Da kann man im Normalfall nur sehen, was einem der Staat zugesteht und das berechnen und zahlen die dann auch. Dir stehen offensichtlich keine Leistungen zu, das ist mehr als übel. Da bleibt nur Bewerbungen ohne Ende zu schreiben und zu hoffen. Das klingt brutal hart, aber mit 56 ist das auch brutal hart. Ich habe mit 49 Jahren zarte 60 Bewerbungen verschicken müssen, bis ich wieder einen Job hatte und der ist nun deutlich schlechter bezahlt als der alte Job, der aus betrieblichen Gründen gekündigt wurde. Nie zuvor war ich einer solchen Situation. Es reichten immer eine oder max. zwei Bewerbungen und ich hatte einen Job, der besser war und auch besser bezahlt wurde als der alte Job. Aber mit zunehmendem Alter wird man uninteressant für die jungen Wilden in den Personalabteilungen. Während meiner Bewerbungsphase habe ich festgestellt, daß eine Jobsuche über Stellenangebote in der Zeitung nicht mehr zeitgemäß ist. Da findest Du Angebote als Zeitungszusteller, Gartenhilfe oder Aushilfskraftfahrer auf 400 € Basis. Sehr hilfreich hingegen ist www.stepstone.de. Da gibt es eigentlich die meisten brauchbaren Stellenangebote. Das Ganze ist sehr übersichtlich und verständlich. Die Auswahlkriterien sind gut strukturiert, um auch nur das zu sehen, was auf einen zutrifft. Allerdings wollte kein Arbeitgeber, der dort inseriert hatte, eine schriftliche Bewerbung. das läuft alles nur noch per mail. Ich habe meinen jetzigen Job dort gefunden.

Ich bin momentan leider auch auf Jobsuche, weil mein befristeter Vertrag ausgelaufen ist, beziehe ALG I und habe auch keinen Vermittlungsgutschein. Glaube, man muss schon sehr großes Glück haben, um den irgendwie ergattern zu können.

Du könntest mal in deinen Unterlagen nachblätter, die du vom Amt erhalten hast, ob du als Nicht-HartzIV-Bezieher grundsätzlich ein Recht auf den Gutschein hast. Und wenn das so ist, würde ich schriftlich einen Brief verfassen und diesem dem Sachbearbeiter zukommen lassen, ggf. auch dem Vorgesetzten?! Ich habe da jetzt nicht so viel Ahnung, aber ein Versuch ist es wert.

Falls du wirklich - laut Unterlagen - kein Recht darauf hast, kannst du leider wirklich nichts ändern.

Ich weiß nicht, was du gelernt oder studiert hast, aber bewerb dich einfach "breit". Schreib alles an, was du irgendwie ergattern kannst - zur Not auch Zeitarbeitsfirmen; nicht, um bei denen 10 Jahre zu arbeiten, sondern als Einstiegsmöglichkeit. Ein paar Kröten zu verdienen, ist ja besser, als gar nichts zu bekommen. Und nebenbei bewirbst du dich weiter und guggst dich nach einem Job ohne Zeitarbeit um. Dann hast du auch im Lebenslauf keine so lange Arbeitslosigkeit und das wirkt sich auch wieder positiv auf deine Situation aus. Und vielleicht wirst du von einem Kunden übernommen hüstel ;)

Wünsch dir viel ERfolg!

Guter Tipp für junge Leute. Ich bin 56 und stehe auf dem Abstellgleis. Und falls du es nicht richtig verstanden hast - ich bewerbe mich "breit", hab da schon Erfahrung, bin aber zu alt, auch wenn ich 4 Ausbildungen habe, einschließlich BWL-Studium.

@deichhase

Ja, ich habe es richtig verstanden; ich bin des Lesens mächtig.

Ob du jetzt 30, 40, 50 oder 56 bist, macht in der Vorgehensweise keinen Unterschied. Wenn du von der Arge aus berechtigt bist, einen Vermittlungsvorschlag zu erhalten, stellst du deinen Antrag schriftlich und wartest ab, was dann passiert. Und wenn sich nichts tut, wendest du dich an eine höhere Instanz.

Übrigens wäre es im Anfangspost sinnvoll gewesen, anzugeben, dass es bei dir möglicherweise am Alter hakt. Wir können nicht hellsehen und wollen nur helfen; und nicht angepampt werden.

@Weihnachtsduft

"Einstiegsmöglichkeit" war übrigens nicht auf Berufsanfänger bezogen, sondern als: "Einstieg, um wieder im Berufsleben Fuß fassen zu können"

Arbeitsvermittler schikaniert mich, was ist rechtens?

Ich habe das Gefühl, das mich meine Arbeitsvermittlerin zu gerne schikaniert. Es fallen Beleidigungen, das ich dumm und faul wäre und sogar ein Schmarotzer bin ich bei Ihr. Sie will mich zwingen, das ich mich in ganz Deutschland bewerbe, obwohl ich lieber in meiner Heimatstadt bleiben möchte. (Wenn ich Ihr sage, das immer noch ICH das Recht habe, zu entscheiden wo ich wohne, droht sie mir Sanktionen zu geben, weil ich nich mitarbeite.) Mein Dad bekommt etwas Geld vom Amt, weil er zu wenig in seinem Job verdient. Dann wohne ich (leider) noch zu Hause, was mir selber nicht gefällt, bin auch U25. Dann kommen so Aussagen wie: "Ziehen Sie doch aus, Sie liegen Ihren Eltern nur auf der Tasche." (Als wenn ich das nicht selber wüsste...) Die gute Frau vergisst dabei aber, das arbeitslose Menschlein (U25) nicht so einfach ausziehen können. Da ich nur eine Schulische Ausbildung habe (Bürokaufmann), stellt sie mich laufend als dumm und faul dar. Dann hat sie sich darüber lustig gemacht, das ich noch kein Führerschein habe. Gut, ich weiß selber, das dieses Ding verdammt wichtig ist, aber wenn ich kein Geld habe, kann ich doch auch keinen machen. Dann hat Sie sich, mit Ihrer Kollegin bei meinem ersten Termin bei Ihr, über mein mittlere Reife Zeugnis lustig gemacht (Durchschnitt 3). Da fielen Sätze wie:"Stell dir vor, wie schlecht Herr... in der Schule war..." Ich meine, was soll das? Gut, es gibt bessere Zeugnisse, aber sowas kann die doch nicht machen, oder? Und jetzt droht Sie mir noch mit Sanktionen, wenn ich mich telefonisch bewerbe, was 3 mal vorkam. "Telefonische Bewerbungen zählen nicht, genau so wie mündliches nachfragen nach freien Arbeitsstellen. Machen Sie das nochmal, gibt es für Sie Sanktionen!". Mir wurde damals aber etwas anderes gesagt. Kann Sie sowas mit mir machen? Ich kann verstehen, wenn Arbeitsvermittler streng sein müssen, weil es wirklich Arbeitsfaule Menschen gibt, aber ICH bin keiner davon. Ich erfülle meine Auflagen immer und trotzdem bin ich der Depp vom Dienst. Habt Ihr ein paar Tipps für mich, wie ich dieser Frau gegenübertreten kann? Danke!

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