Wie komme ich sinnvollsten aus meinem Riester-Vertrag raus?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, das wäre dann Rürup-Rente. Und  auch dann wäre es üblich, und würde am Ende weniger Verluste bringen,  die Riesterrente beitragsfrei zu stellen und den neuen Vertrag neu anzufangen.

Kündigung würde nicht nur Rückzahlung der Förderung bedeuten, sondern auch Verlust bei der Auszahlung. Also beitragsfrei stellen.

Die Kündigung ist ausgeschlossen. Sie würde dzu führen, dass sämtliche Zuschüsse und evtl. Steuervorteile sofort gekürzt würden. Dann bleibt wegen der bisher entstandenen Kosten wahrscheinlich nichts übrig. Also kannst du den Vertrag nur  beitragsfrei stellen. Du musst aber sicher stellen, dass die Police nicht verloren geht. (Kein Scherz! in 20 oder 30 Jahren denkst du vielleicht gar nicht mehr an diese Police)

Hängt davon ab, welche Art Riester-Vertrag du hast, wieviel schon eingezahlt wurde etc. Ich würde an deiner Stelle zur Bank gehen und mich da beraten lassen. Evtl ist es vll wirklich am besten, den einfach noch ein Weilchen weiterlaufen zu lassen und eben als eine Art Zusatzsparbuch zu betrachten. Wie einen Bausparvertrag. (Wohn-Riester)

Vll kannst du auch einfach kleinere Raten machen. Statt 200€ im Monat zB nur 50€. Du weißt ja nie, was kommt und bist später vll froh über die zusätzliche Rente.

Danke euch allen. Die Rente durch das Versorgungswerk ist recht gut und liegt deutlich über dem, was ich mit Riester und der gesetzlichen Rente erhalten würde. Und Riester ist halt so richtig interessant nur, wenn es die staatliche Förderung gibt. Und das Geld was in den Riestervertrag fließen lasse, kann ich anderenorts sinnvoller anlegen.

Werde von daher erstmal die Beitragsfreistellung wählen. Dann ist das bisher eingezahlte jedenfalls nicht verloren ;-)

Es ist völlig egal wo du eine sogannte Riester-Rente abschließt, die einzigen die von dieser schön geredeten Anlage profitieren sind nur der Staat und die Versicherung. Die Riester-Rente ist einfach nur ein nutzloses Produkt. Die in der Riester Rente enthaltenen sehr hohen Gebühren fressen die Zinsen soweit auf, das die Rendite auf dem Niveau eines Sparbuches liegt. Und dann müßte ein heute 35jähriger Sparer mindestens 75 Jahre alt werden, nur um von seinen eigenen Einlagen und den Zuschüssen zu profitieren. Auch ein Versicherungswechsel bringt auch nur weitere Kosten. Einfach Beitragsfrei stellen damit die Zuschüsse nicht zurückgebucht werden und das Geld lieber anderweitig investieren.

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