Wie komme ich aus Hartz-IV wieder heraus?

4 Antworten

Gar schwer oder gar nicht! Denn wie vorbestraft, gehört dieser "Makel" zu den Bewerbermerkmalen, mit dem Personal-Entscheider in Unternehmen eher nicht zu tun haben wollen. Sich sinnvoll - solange man den Mut noch nicht hat sinken lassen - noch einzubringen kann aber vielleicbt auch darin bestehen, sich über jährlich stattfindende Bildungsmessen (man erkundige sich hier mal nach der nächsten Gelegenheit) über Möglichkeiten anderer beruflicher Betätigung zunächst einmal selbst klar zu werden. Dann geht's mit den von hier mitgenommenen Unterlagen zum zuständigen Arbeitsamt ("Vermittler") und man legt diese Unterlagen dort ganz entschlossen vor mit der Ansage: das will ich, so will ich aus der Misere, für die ich persönlich ja regelmäßig nichts kann, wieder raus. Und dan nicht abwimmeln lassen von wegen: Sie sind ja jetzt in der oder der Leistungsstufe schon... Ja, schlimm genug! Na und: das ist deren Job, da wieder rauszuhelfen aus dem Schlagloch dieser ehrenwerten Gesellschaft. Das ist auch gar keine Frage des Lebensalters. Diese Pflicht und Schuldigkeit haben solche Einrichtungen immer und solange man das staatlich so festgelegte Rentenalter eben noch nicht erreicht hat. Der/die Einzelne kann nur seins dafür tun, sich zu qualifizieren für einen möglichst baldiger Wiedereinstieg in den so genannten ersten Arbeitsmarkt. Problem ist nur die objektive Realität, die dereinst ein Mann namens Marx schon vorhersah: mit der immer weiter fortschreitenden Technisierung und Automatisierung in der Fertigung, aber auch im Handel und in Dienstleistungsbereichen werden zwangsläufig immer weniger Menschen (soll heißen: Arbeitskräfte) benötigt. Es ist mithin eine Mär zu behaupten, eine wesentlich zu nennende Verringerung der Arbeitslosigkeit läge im Bereich des Möglichen. Aber die das sagen, werden ja schon lange nicht mehr für das Ausbringen von Wahrheiten bezahlt (oder besser nehmen sich das Geld einfach für ihr Dasein im Sessel). Prinzipiell bleibt alo die Kugel stets bei dir, dafür etwas zu tun, irgendwie wieder rein zu kommen, in den Rummel der Kreaturen, der sich Marktwirtschaft nennt. Nicht jedem liegt eben das Geschäft mit der blanken Haut, das aber derart zunehmend zu sein scheint (wenn man einen nur kurzen Blick ins Internet wagt) - aber was soll's: es ist ei freies Land, wo jedem selbst eben überlassen bleibt, wie er/sie sich "vermarktet".

Sich selbstständig machen z.B. , aber ich selbst glaube ehrlich gesagt nicht mehr an die Rente.

Ein Kleingewerbe anmelden und dich als selbstständige Bürokraft für Kleinbetriebe andienen. Oder irgendwelchen Ärzten/Psychologen/Studenten als Schreibkraft auf Honorarbasis. Reich wird man davon wahrscheinlich nicht, aber man ist nicht mehr so abhängig vom Amt und zuverdienst ist ja erlaubt. Der Vorteil ist, dass man noch immer krankenversichert ist und wenn es mal nicht so läuft keine Existenzängste zu haben braucht. Nachteil: man ist immer Nachweispflichtig über seine Einkünfte. Aber wer weiß, vielleicht läufts ja irgendwann so gut, dass du vom Amt wegkommst? Musst dir "nur" einen guten Namen schaffen, dann kommen auch die Kunden/Klienten.

Kleine Brötchen backen: Du hast ja noch gar keine Erfahrung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Die musst Du erstmal sammeln, bevor ein Arbeitgeber Dir etwas zutraut. Dass heißt, Du musst erstmal auch unterhalb Deiner Ausbildung arbeiten, dabei Zuverlässigkeit, Engagement und fachliche Kompetenz zeigen. Dann wird man Dir mehr zutrauen und Dir anspruchsvollere Tätigkeiten überlassen, was sich irgendwann auch finanziell auszahlt. Das braucht aber Zeit, ein paar Jahre musst Du schon einplanen.

Sorry, aber diese Frage schreit geradezu nach platten Antworten.
- Spiel Lotto und hoffe, dass du gewinnst.
- Such dir einen Job mittels der Anzeigen in einer Tageszeitung oder einer Jobbörse im Internet.
- Geh anschaffen.
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Mal ehrlich: wer soll dir hier eine hilfreichen Rat geben? Wir kennen weder deine Fähigkeiten, noch deine "Schmerzgrenze".
Ab welchem Gehalt du besser gestellt bist als jetzt, können wir genauso wenig beantworten, denn das hängt von weiteren Faktoren ab. Welche Kosten sind mit der Gehaltserzielung verbunden, welche Leistungen, die zur Zeit die ARGE trägt (GEZ, Nebenkostennachzahlungen, ..) , fallen dann weg, usw.

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