Wie komme ich aus einer Vaterschaft raus, wennich NICHT der Vater bin?

11 Antworten

Du kannst die Vaterschaft gerichtlich anfechten. Der Mutter kannst du verklickern, sofern du es beweisen kannst, dass sie sich mit der Tatsache, dass sie wissentlich deiner Vaterschaftsanerkennung zugestimmt hat, obwohl ihr bekannt war, dass du nicht der biologische Vater bist, zumindest der mittelbaren Falschbeurkundung strafbar gemacht hat. Weiterhin könnte hier eine arglistige Täuschung vorliegen, die Sie schadensersatzpflichtig dir gegenüber machen könnte.  Kann böse für sie enden, wenn du es irgendwie beweisen kannst. Um die gerichtliche Vaterschaftsanfechtung kommst du jedoch in keinem Fall herum, es sei denn, sie hat bei der Beurkundung der Vaterschaftsanerkennung mit der Pistole hinter dir gestanden und dich bedroht damit du unterschreibst.

Such dir einen Anwalt für Familienrecht. Der soll aufgrund berechtigter Zweifel bei Gericht einen entsprechenden Antrag stellen. Ausserdem kann er dafür sorgen dass ein Vaterschaftstest angeordnet wird. Oder selbst Vaterschaftstest machen lassen. Und das kostet. Alles Gute 

Es ist halt so, zwei Jahre nach der Anerkennung ist das rechtlich verbindlich und kann nicht mehr widerrufen werden.

Da ginge wohl nur, die Mutter wegen Betruges und Schadensersatz anzuzeigen und eine Privatklage anstreben. Dazu müßte man ihr diesen Betrug/Vorsatz allerdings nachweisen können und das wird schwierig.

Aber wenn du beim Anwalt warst und die dir keine Hoffnung machen konnten, wie sollten wir das dann tun? Es gibt da bestimmt irgendwelche Selbsthilfegruppen im Netz, viellecht solltest du dich mal an die wenden.

aber sicher, Anfechtung der Vaterschaft beim Familiengericht: http://www.juraforum.de/lexikon/vaterschaftsanfechtung

ich wahr bereits bei sämtlichen Anwälten un keiner konnte mir helfen

was sind das für Anwälte? anwalt.de/rechtsanwalt/familienrecht.php solltest vielleicht mal einen suchen, der sich auch damit auskennt

Da spricht mir jemand aus der Seele. Ich wollte es nur nicht so drastisch formulieren :))) 

@bambirossa

ist doch die Wahrheit, wenn ein Anwalt nicht weiterkommt, so sollte er doch wenigstens einen Benennen der sich auskennt.

@peterobm

Ganz ehrlich, die meisten Anwälte leben von Familiensachen und da kann ich es mir nur schwer vorstellen, dass sie nie über die §§ 1600 ff BGB gestolpert sind. Wenn man bei "sämtlichen Anwälten war", ohne eine befriedigende Antwort zu erhalten, dann stimmt da was nicht. insbesondere weil ein kurzer kleiner Blick ins BGB sofort Licht ins Dunkel bringt. Entweder wird der Sachverhalt nicht vollständig wiedergegeben und da ist ein Grund, der die Aussicht auf Erfolg einer Klage vor dem Familiengericht sehr schlecht aussehen lässt oder das Jurastudium ist auch nicht mehr das, was es mal war....

@bambirossa

Wenn man zu "sämtlichen Anwälten" geht, sollte man vielleicht erst mal EINEM einen Auftrag geben. Kostenlos DARF ein Anwalt gar keinen Rat geben.

@DerHans

Er wollte sich anscheinend erstmal über seine rechtlichen Möglichkeiten beraten lassen. Von "kostenlos" war nirgends die Rede. Das RVG regelt die Vergütung für Beratungen. Da besteht doch kein Problem. Was den "Auftrag" angeht, niemand ist verpflichtet einem Anwalt direkt bei der Erstberatung ein Mandat zu erteilen. Insbesondere dann nicht, wenn er von den Fähigkeiten des Anwalts nicht überzeugt ist. Das ist zwar verständlicherweise ärgerlich für den Anwalt aber dennoch das gute Recht des Mandanten. 

Sie müssen eine Vaterschaftsanfechtungsklage bei Gericht einreichen mit der Begründung die kindsmutter hatte gewusst durch vatertest das sie nicht der Vater sind und hat sie nicht in Kenntnis gesetzt. Somit wird wohl ein neuer Test veranlasst. Vielleicht haben sie auch ne Zeugin. Viel Glück ich find sowas schlimm. Warum man nicht ehrlich ist.

die alte dreht das ja so wie sie es braucht

ist ja egal. du hast das recht eine bei Gericht einzureichen. lass sie doch reden, wenn du einen begründeten zweifel hast. Die müssen der sache nachgehen. Geh zum Gericht oder nimm dir nen Anwalt. Kostet zwar Geld aber nicht so viel wie 25 jahre zahlen wenns hoch kommt.

@claudialeitert

ich wahr bereits bei anwälten, niemand konnte mir helfen, zumal ich ja nix von dem vaterschaftstest wusste. Erst 4jahr später erfuhr ich da von das ich nicht der vater sei. un die alte legt es so das ich es wusste, da hätte ich niemals die vateeschaft anerkannt iwas is da faul

eben. niemand sagt zu nem fremden kind ich zahl freiwillig. was sind das für Anwälte. geh diregt zu Gericht und reiche es dort ein

@claudialeitert

meinste claudia das das was bringt?

es wird dir von gericht auch Anwälte gestellt, versuch es erstmal. Hol dir Auskünfte beim Familiengericht

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