Wie komm ich um die Maklergebühr herum?

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Nur ein individuell vereinbarter Alleinauftrag, schließt den Direktverkauf durch die Eigentümer aus, ist dies nicht der Fall, können die Eigentümer auch während des Auftrages direkt verkaufen. Da Ihnen das Objekt schon zuvor bekannt war, ist hier keine Objektvermittlung erfolgt und auch kein Erstnachweis vom Makler erbracht. Wichtig dabei ist, dass Ihre Angaben der Vorkenntnis stimmen und die Eigentümer Ihnen dieses bestätigen.


Die Definition "individueller Alleinauftrag" kann ich auf Anfrage gerne näher erläutern.


Sollten Sie jedoch Leistungen des Maklers beanspruchen oder beansprucht haben, so ist in gewisser Form ein Auftrag entstanden und die Situation bekommt andere Gesichszüge. Folgen Sie also keinem Fehlrat und versuchen nicht den zweiten Schritt vor dem ersten. Warum sollten Sie mit dem Makler verhandeln?


Die Auftragsform des Makler erfahren Sie durch die Eigentümer. Viel Glück!

Der Verkäufer scheint an einem privaten Verkauf kein Interesse zu haben (hat sich wohl schon zu viel Ärger mit seiner Frau eingefangen). Die stattliche Höhe der Provision scheint ihm egal zu sein, da er sie nicht tragen muss. Da bleibt mir wohl nur noch ein Weg.,

Gar nicht - es sei denn, Du pokerst hoch und wartest bis Juni. Aber auch dann kommt es noch auf den Vertrag an, der mit dem Makler geschlossen wurde.

Kann ich denn wenigstens die Maklerprovision verhandeln - sozusagen Halbe Halbe?

@MBallack

Versuchen kannst Du alles. Mit etwas Glück lassen sich der Makler und der Verkäufer darauf ein.

@ErsterSchnee

Danke für Deine Antwort :-) wie doof kann man sein, wenn ein Käufer schon da ist, alles an einen Makler zu geben :-/

@MBallack

So ein Makler ist nicht das Schlechteste, gerade in Scheidungsfällen. Häufig haben die Noch-Eheleute nämlich extrem unterschiedliche Vorstellungen von dem Wert des Hauses und unterstellen dem anderen grundsätzlich Bösartigkeit, wenn das Haus zu einem geringeren Preis verkauft werden soll. Da ist so ein Makler als neutrale dritte Person sehr hilfreich, den tatsächlich am Markt erzielbaren Preis auch den beteiligten Parteien klar zu machen. Mit etwas Pech würdest Du das Haus nämlich ohne Makler gar nicht kriegen, weil sie sich nicht über einen Preis einigen können...

@MBallack

meiner Meinung nach nichts in dieser Richtung ( ich würde eine Summe die mir richtig erscheint, schriftlich dem Eigentümer zukommen lassen und dann abwarten. (hier tune ich mich etwas leicht, weil ich bewerten kann ) besorgen Sie sich einen der Ihnen hier helfen kann.Abschließender Rat " nichts mit Gewalt kaufen. Immobilien gibt es an jeder Ecke,der Markt ist nich mehr so toll. Es sei denn, Sie wollen, aus welchen Grund auch immer, gerade dieses Objekt erwerben.

Wenn Du mit dem Makler der Ehefrau bisher keinerlei Kontakt hattest, dann hat er keinen Anspruch gegen Dich. Hat er jedoch mit Dir gesprochen oder Verhandelt, ist er als Nachweismakler tätig geworden, bzw. Du hast somit seine Dienste in Anspruch genommen. Also genau prüfen, ob Du mit dem Makler bereits Kontakt hattest. Ansonsten kannst Du natürlich weiter versuchen das Haus vom Ehemann zu kaufen, soweit der Makler nicht einen Interessnten bringt, der eine höhere Summe zahlt. Der Kauf ist nur mit einem Vertrag beim Notar perfekt.

ich sehe es genauso reden Sie nochmals mit dem wirklichen Verkäufer, unterlassen Sie jeglichen Kontakt mit dem Makler, wenn der Makler in keinsterweise für Sie tätig war, fällt meines wissens auch keine Provision füe Sie an, aber aufgepasst, Makler können sehr trickreich sein.

@mundio

Ich habe den Verkäufer gestern sprechen können. Er sagt, dass der Makler bis Juni das Alleinverkaufsrecht hat - davon unabhängig macht er auch keinen Eindruck, dass er Interesse an einem privaten Verkauf hat (wahrscheinlich aus Gründen, die mit seiner Frau in Zusammenhang stehen).

Warum willst du den Mann um seinen Lohn bringen ? Der hat schließlich auch bei diesem Objekt Arbeit und Kosten investiert !

ich glaube hier geht es mehr um rechtliche Fragen als um Lohnabschneiderei.

.. weil man sich "Lohn" verdienen muss ... Ich habe die Dienste des Maklers nie in Anspruch genommen.

@MBallack

vollkommen richtige Einstellung

@MBallack

Ob du ihn in Anspruch genommen hast, ist doch nebensächlich. Er hat den Aufwand (Inserate, Ortstermine etc.) für den Verkauf des Objektes gehabt.

Tja, wenn der Makler keinen Kontakt mit Dir hatte, ist er nicht für Dich tätig geworden, folgerichtig hat er auch keinen Anspruch auf Provision. Haken dabei: im Maklervertrag wird ein entsprechender Passus drin sein, wonach der Verkäufer nicht ohne Makler selbst verkaufen darf bzw. in diesem Fall er selbst dem Makler die Provision zu zahlen hat.

Da er darauf logischerweise keine Lust hat, wird es einen Verkauf am Makler vorbei erstmal nicht geben.

Maklercourtage fällig wenn Verkäufer dem Makler den Auftrag entzieht?

Hallo zusammen, bei Immobilienscout wurde gestern ein Haus zum Verkauf von einem Makler eingestellt, woraufhin ich beim Makler das Expose mit Grundrissen abgefordert und erhalten habe. Hierbei musste ich wie üblich auf mein Widerrufsrecht verzichten. Laut Makler kann zur Zeit noch kein Besichtigungstermin durchgeführt werden, da sich der Verkäufer grundsätzlich noch zu einer Terminaussage äußern müsste, ich solle mich noch etwas gedulden. Nun stellt sich das Ganze aber so dar, dass der Makler vermutlich auf Anweisung des Verkäufers die Anzeige bei Immobilienscout nach nur einem Tag wieder gelöscht hat und zwar bei Immobilienscout und auf seiner eigenen Homepage. Seit kurzem hat stattdessen der Eigentümer sein Objekt selbst bei Immobilienscout eingestellt, ich gehe davon aus, dass sich Makler und Verkäufer überworfen haben. Hat nun der Makler, der anscheinend nicht mehr in der Lage ist einen Besichtigungstermin anzubieten, da er vom Verkäufer keinen Auftrag mehr hat, trotzdem einen Provisionsanspruch ? Die einzige Leistung die erbracht wurde, war das Versenden eines Exposees, jede weitere Kontaktmöglichkeit besteht nun nur noch direkt zum Eigentümer, um z.B. eine Besichtigung durchzuführen. Ich möchte nicht in eine Falle tappen und später noch eine Provision zahlen müssen. Dass das üblich ist, wenn der Makler tatsächlich das Kaufgeschäft angebahnt hat und dieses ohne ihn nicht zustande kommen würde, ist klar, in diesem Fall gibt es aber anscheinend keine Möglichkeit die Maklerdienstleistung überhaupt weiter bis zur Anbahnung der tatsächlichen Kaufentscheidung in Anspruch zu nehmen. Wäre dankbar für zahlreiches und fundiertes Wissen. Danke und Gruß TR

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