Wie kann man eine Rückerstattung von der 1%-Regelung (Dienstwagen) beim Finanzamt erzielen?

5 Antworten

Statt der 1%-Regelung beim Arbeitgeber vorschlagen, zukünftig per Fahrtenbuch abzurechnen. Geht aber nicht rückwirkend.

ja, und dieses Fahrtenbuch muß total genau geführt werden! Ein gefundenes Fressen für jeden Prüfer ist ein Fehler im Fahrtenbuch - dann wird er gleich das ganze Buch verwerfen!

Aber wenn ihr wirklich so wenig privat damit fahrt, lohnt es sich sicher - ihr könnt damit ab 2009 anfangen, dann werden nur die tatsächlichen Privatfahrten versteuert!

Also ich kenne die 1% Regelung nur für Selbständige. Der Chef von deinem Mann kann diese anwenden und Geld vom Finanzamt zurückerhalten, aber nicht ihr als Nutzer dieses PKW´s. Es geht ja bei der 1% Regelung darum, dass man seinen Gewinn schmälert indem man den Wagen als Verlust angibt und dadurch am Ende weniger Steuern zahlt. Als Privatmensch hast du ja keinen Gewinn wie eine Firma nur ein Gehalt.

1%-Regelung wird genauso bei Arbeitnehmern angewandt, die ihren Dienstwagen auch privat nutzen dürfen. Der Privatanteil wird über die Lohnsteuerkarte versteuert.

Eine geringere Versteuerung als sich durch die 1%-Regelung ergibt, könntet Ihr nur durch das Führen eines Fahrtenbuchs erreichen. Durch die hierbei lückenlose Aufzeichnung aller Fahrten, kann man den privaten Nutzungsanteil exakt ermitteln. Die Firma müsste dann in Ihrer Buchhaltung diesen Anteil lohnversteuern. Ohne Fahrtenbuch kommt nur die 1%-Regelung in Frage.

Ja das ist schon klar. Aber wir könenn doch einen TEil vom Finanzamt zurückbekommen, wenn wir durch ein zusätzliches Fahrtenbuch beweisen, dass wir nicht viel privat gefahren sind oder?

@LENA270108

Wenn die Versteuerung durch die Firma mit der 1%-regel durchgeführt wurde, kann nachträglich nichts mehr geändert werden.

Rückwirkend geht das nicht, da der geldwerte Voerteil ja vorhanden war und hätte genutzt werden können! Zukünftig dann nur über das Fahrtenbuch!

Ähm. Ist er selbständig? In deiner Beschreibung klingt das so als wär das der Firmenwagen des Arbeitgebers den dein Mann fährt.

Nein, er ist nicht selbständig. Hat den Firmenwagen zur Verfügung gestellt bekommen.

Dienstwagen - geldwerter Vorteil ohne Privatnutzung?

Ich habe einen Dienstwagen ohne Privatnutzung. Diesen benutze ich ausschließlich für Kundenbesuchen im Außendienst. Der Dienstwagen ist bei mir zu Hause geparkt. Ich wohne 2 km von meiner Arbeitsstelle entfernt. Ich muss nun allerdings einen geldwerten Vorteil bezahlen der sich auf den Weg zwischen Wohnort und Arbeitsstelle bezieht und für fünf Tage die Woche berechnet wird. An meiner Arbeitsstelle habe ich aber keinen Parkplatz für den Dienstwagen und kann somit auch nicht hinfahren. Ich nutze den dienstwagen nur für Kundenbesuche die ich dann von zu Hause aus beginne. Wenn ich in meiner Dienststelle arbeite laufe ich hin oder fahre mit dem Fahrrad- - eine andere Möglichkeit gibt es nicht da keinen Parkplatz zur Verfügung steht. Muss ich den geldwerten Vorteil für eine dienstwagennutzung zwischen Wohn- und Arbeitsplatz bezahlen wenn ich defakto nie an meinen Arbeitsplatz fahre? Welche rechtliche Grundlage gibt es, die ich meinem Arbeitgeber vorlegen könnte? Wenn ich die Heimfahrt Regelung ablehne wird mein Arbeitgeber einen öffentlichen Parkplat für 70 € pro Monat anmieten, der ein Kilometer von meinem Wohnort entfernt liegt. Das macht für keinen der Beteiligten einen Sinn. Der erste kostenlose Parkplatz von der Firma ist in meiner Wohngegend. Mein Arbeitgeber möchte aber auf Nummer sicher gehen und ich habe im Internet keine vergleichbaren Fälle gefunden. Kann mir jemand helfen und mir rechtliche Grundlagen schicken? Oder muss ich tatsächlich den geldwerten Vorteil zwischen Wohn und Arbeitsstätte bezahlen ohne jemals da hinzufahren? Danke schonmal im voraus.

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