Wie kann ich gegen Rechtsanwalt Ray Migge und euro collect / veripay vorgehen?

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5 Antworten

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Glaub denen geht es jetzt mal richtig an den Kragen Du bist bestimmt nicht die einzige schau mal was ich auf google gefunden habe von soeben:

http://www.euro-collect-inkasso.de/recht/wir-suchen-geschaedigte-von-veripay-u-rechtsanwalt-ray-migge/

@Admins: Sollte um Löschung ersucht werden, bitte ich davon abzusehen.

Es ist schon ein extremer Zufall, nicht? Dass nur wenige Minuten, nachdem der TE hier gepostet hat, direkt ein Artikel auf der Inkasso-Homepage erscheint, wo hierhin verlinkt wird. Und wieder wenige Minuten später erscheint der Backlink von dir. Ach was, ist kein Zufall.

Man muss hier geradezu auf die Idee kommen, dass du beim Inkasso angestellt bist. Und dass der TE deine Antwort auszeichnet, statt mal die eigentlich wichtige Frage zu beantworten, wieso er Anzeige erstattet hat und ob er bei der Anzeige gelogen hat...

Alles hier nur gefakt, um den Anwalt zu verleumden? Nehmen wir für dich mal an, dass du nichts mit dem Inkasso zu tun hast...

Man sollte mal genauer hinschauen, wenn man so etwas verlinkt. Denn das Inkasso fantasiert sich selbst merkwürdige Dinger zusammen.

Der Anwalt schreibt beispielsweise nirgendwo, dass das Inkasso keine Zulassung hätte. Er schreibt, dass er Beschwerde beim zuständigen Gericht eingelegt hat und um Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen ersucht hat.

Das Inkasso lehnt sich schon extrem weit aus dem Fenster, denn der ursprüngliche Fehler geht von ihm aus. Würde es die nach §11a RDG geforderten Informationen liefern bzw. sich einfach mal an die Gesetze halten, hätte es dieses Problem nicht. Die Gesetze sind genau deswegen verschärft wurden, damit solche "Grauzonen"-Forderungen oder "Nicht legale Forderungen" bekämpft werden.

Auch interessant ist, dass das Inkasso so tut, als würde der Anwalt die Worte "Abzocke" oder "Betrug" nutzen. Beide Wörter kommen beim Artikel des Anwalts genau 0 mal vor.

Was das Inkasso hier betreibt, grenzt selbst ebenfalls schon an Verleumdung oder womöglich ist es schon Verleumdung.

Ganz perfides Spiel, was ihr hier vom Inkasso treibt. Ihr solltet euch einfach mal an die Gesetze halten und im Bereich der Legalität bleiben, statt Schulden einzutreiben, wo ihr genau wisst, dass diese im Regelfall nicht durchsetzbar sind (Irreführende/betrügerische Werbung mit Krediten ohne Schufa, §655c BGB).

Merke: Wenn das Inkasso selbst nicht legal und gesetzeskonform handelt und ein Anwalt die Finger in diese Wunde legt, dann ist das angeblich ein Betrüger oder ähnliches.

So, und nun warte ich auf eure Strafanzeige, liebes Inkasso. Schließlich lässt sich mein Echt-Name durchaus mit etwas Recherche herausfinden und schließlich habe ich euch hier unterstellt, das alles zwecks Verleumdung des Anwalts gefakt zu haben. Auf, ich warte auch euch. Doch seid gewarnt: Die Anzeige wird euch teuer zu stehen kommen, denn es gibt Dinge, die ihr sicher nicht vor einem Strafrichter diskutieren wollt.

Vielleicht kriecht ihr doch lieber wieder unter euren Stein, unter dem ihr hervorgekrochen seid.

RA Migge hat schon recht.

Aber was ist aus deiner Anzeige bei der Polizei geworden?

Ausserdem musst du VOR diesem Schreiben ja irgendetwas von Staatsanwaltschaft bekommen haben?! Hier geht es ja schon um die Einstellung des Verfahrens.

Wer hat dich denn beschuldigt? Nach einer Anzeige wird überprüft, ob sie berechtigt ist, aber nicht wegen falscher Verdächtigung ermittelt.

Irgendwas stimmt da nicht?!

die von veripay haben mich wohl angezeigt als die wegen meiner anzeige stellung nehmen mussten. 

@Vani0101

dann würde ich es einfach mal auf einen Prozess ankommen lassen, also die 300 Euro nicht zahlen. Möglicherweise stellt die Staatsanwaltschaft aber trotzdem ein. Ruf doch den Migge mal an, und schildere dem was passiert ist.

@myzyny03

genau und zahl dem migge auch noch mal 300 euro *ROFL* also herr migge hier unter pseudonymen auf kundenfang zu gehen ist echt übel

@Willibert1981

Einen solche Rat würde ich niemals geben. Forderungen der Stattsanwaltschaft einfach nicht zu zahlen ist hochriskant und dürfte nur zu einer Verschlechterung der Position der Fragestellering führen.

Im übrigen verweise ich auf meine ausführliche Anwort zu der Frage der Thread-Erstellerin.

RA Migge

@RAMigge

Verstehe ich nicht. Ich muss doch als Beschuldigter einer Einstellung nicht zustimmen!? Da hol ich mir doch lieber den Freispruch. 

@myzyny03

Die Staatsanwaltschaft macht das alles nicht leichtfertig. Da ist etwas passiert, was Hand und Fuß hat. Die wichtigste Frage ist hier immer noch unbeantwortet, also was der TE tatsächlich bei *seiner* Anzeige erzählt hat. Wenn er da gelogen hat, beispielsweise gesagt hat "Ich habe nie bestellt" und die Firma hat das Telefongespräch und alles offen gelegt, dann hat der TE ein gewaltiges Problem.

Dann führt das Nicht-Zahlen aus meiner Sicht NICHT zu einem Freispruch.

Jetzt atme noch einmal ganz tief durch. Was exakt hast du bei der Polizei gesagt. Wie hast du den Vorfall geschildert. Hast du dort gesagt, dass du bestellt hast und sie anschließend nicht mehr wolltest? Und das hat der Polizeibeamte auch so in der Anzeige aufgenommen?

Die Anzeige wurde dir ja nochmal vorgelegt, du hast sie nochmals durchgelesen und dann hast du sie unterschrieben.

Was also stand dort ganz exakt drin?

Das ist wichtig: Bei der Polizei zu lügen ist tatsächlich nicht in Ordnung und wenn du das getan hast, hast du ein gewaltiges Problem. wenn du bei der Polizei aber die Wahrheit gesagt hast, dann ist das so nicht richtig, was da abgelaufen ist.

Dass du hier völlig grundlos den Anwalt angreifst, das haben dir hier schon andere gesagt. Nur, weil du nicht ganz inhaltlich verstanden hast, was er geschrieben hast oder einen dummen Fehler gemacht hast, wenn du bei der Polizei gelogen hast, kannst du dafür den Anwalt nicht verantwortlich machen. Auf der Homepage steht nichts davon, dass du die Polizei anlügen sollst.

Also bitte beantworte mal die Frage, was genau du da in deiner Anzeige erzählt hast und unterschrieben hast, dann kann man da auch etwas mehr dazu sagen.

Achja: Einfach nicht bezahlen geht nicht. Wenn du widerrufst, musst du das auch ausdrücklich tun. Genau dann (also bei Widerruf) wird auch nichts fällig, denn gemäß BGB zahlt man bei Vermittlung von Finanzdienstleistungen erst, wenn das alles zustande gekommen ist und nicht mehr widerrufen werden kann.

danke aber welchen BGB paragraphen meinst du dann kann ich das ja jetzt noch widerrufen mit der prepaid karte.


@Vani0101

Dein erstes Problem ist die Anzeige gegen dich. Das solltest du zuerst klären bzw wissen, was du da tun solltest, bevor du dich um das andere kümmerst.

Beantworte endlich mal die Fragen, ob du bei deiner Anzeige gelogen hast und was exakt du da ausgesagt hast. Ansonsten kann dir niemand helfen.

Könnte es sein, dass du erst handelst und dann nachdenkst? Bei der
Kartenbestellung genau wie bei deiner Anzeige?

Hör auf, andere dafür verantwortlich zu machen, wenn das schiefgeht!

Du hast per Telefon eine Karte bestellt - den Vertrag hättest du einfach widerrufen können.

Was du bei der Polizei behauptet hast, verschweigst du lieber. Vermutlich nicht ganz grundlos...

Was Herrn Migge angeht: unter

http://www.rechtsanwaltsregister.org/default.aspx?AspxAutoDetectCookieSupport=1

kannst du prüfen, ob angebliche Anwälte existieren.

Für diesen Kandidaten wird eine Düsseldorfer Anschrift angezeigt - also kontaktiere ihn und frag nach, was er dir (persönlich) rät...

Ich habe übrigens nirgends in deinem Link die Aufforderung gefunden, tatsächlich bestellte Karten einfach nicht zu bezahlen oder zur Polizei zu rennen und Betrugsanzeigen zu stellen...

da steht die forderungen wären unberechtigt. also das habe ich dann so interpretiert dass man nicht bezahlen muss. das hab ich auch bei der polizei gesagt und da auch den ausdruck von der internetseite von dem rechtsanwalt beigetan. 

@Vani0101

Da steht, die Forderungen sind nicht berechtigt, wenn du gar keine Karte bestellt hast. Ich zitiere:

unberechtigte Forderungen wegen angeblicher Bestellungen von Mastercards

Wenn du bei der Polizei behauptest, ein "unschuldiges Opfer" zu sein, das nur mal bei einem Gewinnspiel mitgemacht hat, und hinterher stellt sich raus, dass du doch bestellt hast, kriegst du natürlich Probleme...

Das ist nicht gerade serlös was der anwalt da macht.

so pauschal beraten.. und dann um ein mandat betteln für 55 euro...

scheint ein ziemlich kleiner anwalt zu sein der im internet auf mandantenfang geht. da schreiben die schon mal gerne alles mögliche um bei google einen treffer zu landen...

ich würde mir einen anwalt nehmen (einen guten) und ihn auf schadenersatz verklagen. zusätzlich bei der Anwaltskammer Düsseldorf melden (beschweren!) 

Anwälte sind organe der Rechtspflege die dürfen nicht einfach so mit solchen beiträgen werben und pauschale unwahrheiten verbreiten. wundert mich dass der noch nicht von kollegen abgemahnt wurde.

Im Gegenteil: Das ist extrem seriös, was er macht.

Um das zu verstehen, muss man erst mal wissen, wie das mit den Anwaltsgebühren so funktioniert. Grundlage ist das RVG. Das funktioniert zunächst wie eine Tabelle. Unterste Kategorie sind Streitwerte bis 500€.

Für normale Fälle darf maximal eine Gebühr von 70,20€ für die außergerichtliche Vertretung vom Anwalt ausgerufen werden. Die 55€ liegen also gar nicht so weit darunter.

Wenn sich ein Anwalt nun spezialisiert, so dass er genug Informationen hat, um schnell, effektiv und mit wenig Aufwand Forderungen abzuwehren, kann sich das mit den 55€ sehr gut für ihn rechnen. Zudem beschreibt er eindeutig, dass dies nicht für alle Fälle gilt. Oder umgekehrt: "Diesen Service können wir In den meisten Fällen für eine Pauschale in Höhe von 55€ anbieten." Offenbar in den Fällen, wo es eindeutig ist und wo die Gegenseite dann das ganze nach Anwaltsbrief nicht mehr weiter verfolgt.

Viele Anwälte winken bei so niedrigen Streitwerten sofort ab, weil ihnen der Aufwand zu groß ist. Sie müssen sich reinarbeiten usw., mehr Stunden investieren, als die Gebühr jemals hergeben. Dass sich Anwälte auf die Abwehr solcher Massen-Fälle spezialisieren, ist durchaus sehr seriös. Schließlich arbeitet die Gegenseite exakt genauso: Firma und Inkasso haben sich ebenfalls spezialisiert, arbeiten immer gleich.

Was den Artikel angeht: Er weist deutlich auf Fälle hin, wo es um "angebliche" Bestellungen geht. Wo bei Nachfragen nie Vertragsunterlagen vorgelegt werden und das Inkasso einfach nicht reagiert. Tatsächlichen pauschalen Rat gibt er auf der Webseite nicht.

Dass Anwälte regelmäßig berichten, Blogs pflegen, ist nichts neues und unseriös ist das keinesfalls.

Da der Anwalt auch nie dazu aufrief, zur Polizei zu gehen, frage ich mich, wo du hernimmst, dass das hier unseriös sei. Eine Erfolgsgarantie hat er übrigens nie abgegeben.

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